Dietingen - Wohnplatz 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Wohnplatz
Liegt auf Gemarkung: Markbronn
Ersterwähnung: 1236

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Kleines Dorf wenig nördlich von Markbronn.
Historische Namensformen:
  • Tietingin
  • Tietingen
Geschichte: 1236 Tietingin, 1275 Tietingen (Personenname Dieto), älteste Siedlungsschicht. Kirche zum Heiligen Martin, ein Pleban 1236 er­ wähnt. Kirchensatz und Fronhof gehörten zur Herrschaft Arnegg und kamen mit dieser im 14. Jahrhundert an Württemberg, 1470 an die Stadion und 1700 an die Deutschordenskommende Alts­hausen. Die Stadion, die von Markbronn nur einen kleinen Teil, von Dietingen aber mehr als die Hälfte besaßen, führten die Reformation nicht ein. Katholische Pfarrkirche mit spätgotischem Chorgewölbe und Turmunterbau, Turm 1504 erhöht. Dreiachtelchor mit Netzgewölbe. Pfarrei heute von Arnegg aus versorgt.

GND-ID:
  • 7817085-0
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