Kürnbach - Wohnplatz
König Heinrich (VII.) nimmt das Kloster der heiligen Maria in Schussenried mit dessen Gütern in seinen Schutz, erteilt demselben Freiheit vom Reichszolle, das Beholzungsrecht zum eigenen Bedarfe aus den königlichen Waldungen, und seinen Dienst- und Eigenleuten die Erlaubniss, sich selbst und ihre Güter an das Kloster hinzugeben. / Zur Detailseite
Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach: Kürnbachhaus 1994 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 30.04.1994] / Zur Detailseite
Schenk Konrad von Winterstetten verkauft dem Kloster Weingarten einige Eigenleute. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 57 Bildnr. 216, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Bischof Diethelm von Konstanz erhält die von den Brüdern Konrad und Beringer geschehene Stiftung des Klosters Schussenried durch Vermittelung eines Vergleichs mit dem Erben derselben Konrad von Wartenberg aufrecht. / Zur Detailseite
Schenk Rudolf von Otterswang (Ru{o}. pincerna de Otolzwanc) beurkundet, dass in seiner Gegenwart die Brüder des Deutschordenshauses zu Altshausen (Alshusen) von Herrn Heinrich von Schlägweiden und seinen Söhnen Rudolf, Heinrich und Winmar (H. de Schlegwiden et Ru{o}. et H. et Win. filiis suis) einen Hof in Reute (Ri<sup>o</sup>uti) mit aller Zugehörde um 14 Mark Silber gekauft haben; dass die Verkäufer sich ausdrücklich zum Vollzug des Verkaufs (ad ratificandam venditionem predictorum bonorum) und obendrein Friedrich Knutzer (dictus Knuzzer) und Ru. Schwende (Ru{o}. dictus Svende) sich dafür (ad hec predicta et si qua alia super hiis sibi viderint necessaria) als Bürgen auf den Rest des Jahres (per spatium anni presentis) verpflichten. Testes: dominus H[einricus] miles de Hasenwiler, dominus Eber[hardus] de Gundelvingen, dominus Wiellinus senior, Ru{o}., H. et C. dicti Svenden, U{o}l[ricus] et Walterus de Tanne, C. de Richenbach, U{o}l[ricus] de Stainhusen, dominus Gebhardus et U{o}l[ricus] filius suus de Curnbach, C. de Kuzzekoven, F(ridericus) dictus Knuzzer et alii quam plures. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum in Otolswanc, anno domini MCCLXXIII., pridie – –, indictione prima. / Zur Detailseite
Bad Schussenried-Kürnbach 1936 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.08.1936] / Zur Detailseite
Bad Schussenried-Kürnbach: Bauernhaus 1936 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.08.1936] / Zur Detailseite
Mehrfache, im Wege des Verkaufs und der Schenkung dem Kloster Schussenried zuteilgewordene Guts- und Besitzübertragungen, so von Seiten des Ritters Konrad von Schussenried und seiner Eltern, des Ritters Heinrich von Winterstetten genannt Stammler und der Brüder Ulrich und Rudolf von Kürnbach, werden durch Konrad und Heinrich von Wartenberg feierlich bekräftigt. / Zur Detailseite
Bad Schussenried-Kürnbach 1936 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.08.1936] / Zur Detailseite
Bad Schussenried-Kürnbach 1936 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.08.1936] / Zur Detailseite
Luftbild: Film 57 Bildnr. 218, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Truchsess Johann (J.) von Waldburg Ministeriale des Königs (de Walpurk Romanorum regis ministerialis) eignet dem Kloster Schussenried (ecclesie sancte Marie eximie virginis in Schuzzenrieth) 2 Güter in Haidgau (duo prediola sita in Haiggeu{o} quorum unum dicitur des hirtin lehen alterum vero [Vinken] lehen quorum proprietas ad me pertinebat), die sein Lehensmann Rudolf von Schlegwidon dem Kloster geschenkt hat, weil dort dessen Sohn Jo. als Mönch aufgenommen worden ist (respiciens etiam in hac parte benivolentiam quam religiosi viri et discreti ecclesie memorate prepositus et conventus ex sua gratia predicto R. impenderunt filium eius Jo. ad suum collegium et ordinem eorum recipiendo). Testes H. et Wi. de Schlegwidon, Cu{o}nradus et Bur. et H. dicti de Ku{i}rnbach, Helwigus de Bustetten. Acta sunt hec anno domini MCCXCVIIII., indictione XII., VII. idus Julii. / Zur Detailseite
Kartenblatt SO LII 41 Stand 1822 ca. (Kürnbach), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite
Der erwählte römische König Konrad (IV.) nimmt das Kloster Schussenried mit allen seinen Besitzungen, darunter besonders genannten, in seinen und des Reiches unmittelbaren Schutz und erteilt demselben weitere ausgedehnte Begünstigungen. / Zur Detailseite
Schenk Hermann von Schmalegg (Smalnnegge) übergibt dem Abt und Konvent von Salem als Ersatz für den auf 300 und mehr Pfund Konstanzer Pfennige geschätzten Schaden, den er zu verschiedenen Zeiten ihrem Kloster an seinen Bauhöfen Tepfenhart und Adelsreute (in grangiis Tepfenhart et Adilsri{o}ute), an seinen Besitzungen da und dort im Linzgau (in pago qui dicitur Linzegoe{u}) und sonst zugefügt hat, nach vorausgegangener Verhandlung vor geistlichem Gericht und seiner Exkommunikation zum Ersatz mehrere ihm eigentümlich zustehende Güter (curiam in Vokkenwiler, que annis singulis taxatione facta debita tres libras denariorum currentium solvere debet, et in Albirskirche duas curias dictas Stegelins gu{o}t, scilicet ad tres boves, que solvere debent triginta quinque solidos, item in Willandiskirche curiam solventem unam libram, item in Hitzeliswiler unam curiam solventem unam libram, item curiam unam sitam in monte, qui dicitur Gerenberc, dictam Bettenhus solventem unam libram) samt aller Zugehörde, nachdem er zuvor Vockenweiler, das an Heinrich Selbherr (dicto Selbherren), und Alberskirch und Hittisweiler, die an Konrad Stegelin (dicto Stegelin) verpfändet waren, ausgelöst hat. Acta sunt hec apud Ravenspurc in strata publica, anno domini millesimo ducentesimo septuagesimo sexto, quinto kalendas Junii, indictione quarta, testibus: Hu{o}gone lantgravio comite de Werdenberc, U{0}lrico comite de Monte Forti, Cu{o}nrado comite de Sancto Monte, Berhtoldo dapifero de Walporc, Cu{o}nrado et Hainrico fratribus pincernis, Hainrico pincerna iuniore, Walthero de Anemerkingen, Hainrico dapifero de Diezenhoven, Bertoldo de Kiselegge, U{0}lrico de Konegesegge, Wernhero de Schiltegge, Hainrico de Gundolvingen, Anshelmo de Justingen, Johanne de Ringgenburc, Bertoldo de Tobil, Hainrico de Baffendorf, Hainrico de Zusdorf, Ortolfo de Hasenwiler, Hainrico dicto Selbherre, Cu{o}nrado Stegeli, Hainrico ministro, U{0}lrico Râze, Willando dicto Stier, U{O}lrico de Kurnbach et Cu{o}nrado dicto Kolbe aliisque quam pluribus probis viris. Siegler: Landgraf Hugo von Werdenberg und der Aussteller. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 57 Bildnr. 217, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Fünf Brüder von Kürnbach beurkunden die Beilegung ihres Streits mit Kloster Schussenried wegen einiger Güter. / Zur Detailseite
Propst Berthold und der Konvent von Schussenried beurkunden, dass die edlen Herren von Wartenberg auf Bitte der Erben Ulrichs von Steinhausen ihr Eigentum in Richlishaus an ihr Kloster, sie selbst aber wiederum auf deren Bitte dasselbe an das Kloster Baindt übergeben haben. / Zur Detailseite
Schenk Konrad von Winterstetten eignet dem Kloster Schussenried (Sorech) gegen Bezahlung von 10 Schilling Pfennige Konstanzer Münze Güter in Hervetsweiler und Haidgau (contulimus proprietatem duorum mansorum, unius siti in Hervonswilair, quod Cu{o}nradus dictus de Ku{i}rinbach a nobis tenebat in feodo et ad manus nostras resignabat voluntarie, item alterius siti in Haigo{u}, quod Hermannus dictus Sutor et frater . . uxoris sue de Biberach similiter a nobis habebant in feodo) und schenkt (contulimus libera donatione) dem Kloster auf Bitte von Propst und Konvent zwei Hörige (molitricem et filiam suam de Obirnlo{u}pach) unter Verzicht auf alle seine Rechte. Acta sunt hec anno domini MCCLXXXXV., indictione VIII., feria secunda assensionis ipsius domini. Siegler: Der Aussteller. Datum Winterstetin, tempore et die ut supra. / Zur Detailseite
Propst O. und Kapitel von Schussenried beurkunden, dass Rudolf von Michelberg mit seinem Sohn Heinrich den Klöstern Schussenried und Baindt die von ihm dem Kloster Schussenried abgekauften Besitzungen in Steinach durch die Hand seines Herrn des Schenken Rudolf von Tann geschenkt, von ihnen jedoch für sich und seine direkten Nachkommen bis ins dritte Glied gegen einen Jahreszins wieder zu Lehen erhalten hat. / Zur Detailseite
Schenk Rudolf von Tann (Tanne) beurkundet, dass sein Eigenmann Rudolf von Michelberg (Michelenberc) gemeinsam mit dessen aus der Ehe mit der verstorbenen Gepa stammenden Sohne Heinrich, gleichfalls seinem Eigenmann, durch seine Hand den dem Kloster Schussenried (Sorech) abgekauften Eigenbesitz zu Steinach (Stainach) den Klöstern Schussenried und Baindt (Biwende) zurückgegeben und frei geschenkt, sowie von diesen für sich gegen einen Jahreszins von 6 Pfennigen wieder zu Lehen genommen hat, wobei zugleich bestimmt wurde, dass der Sohn Heinrich, wenn er ihn überlebe, von jenen Gütern 1 Schilling landesüblicher Münze an Mariä Geburt, dessen Nachkommen aber am gleichen Tag 2 Schilling jährlich an diese Klöster zu entrichten haben sollen. Testes: frater Hainricus de Ehingen canonicus monasterii de Soreh, Ber[toldus] Wiellinus, Wielinus frater eiusdem, Gebehardus de Kurenbach milites, Ulricus filius eiusdem G(ebehardi), Ulricus de Stainhusen et alii quam plures. Siegler: Der Aussteller. Actum Otolveswanc, anno domini millesimo CCLXX., XVIII. kalendas Maii, XIII. indictione. / Zur Detailseite
Bad Schussenried Kürnbach, Lizenz: CC0 / Zur Detailseite
Konrad von Kürnbach beurkundet, dass sein Streit mit dem Kloster Schussenried wegen seines Hofs in Kürnbach beigelegt ist. / Zur Detailseite
Papst Innozenz III. nimmt das Kloster Schussenried mit genanntem Besitz in seinen Schutz und bestätigt dessen hergebrachte Rechte und Freiheiten. / Zur Detailseite
Bad Schussenried-Kürnbach 1936 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.08.1936] / Zur Detailseite
Kartenblatt SO LI 41 Stand 1822 ca. (Bad Schussenried, Kürnbach, Weihersägmühle), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite
Der Edle Ulrich von Gundelfingen beurkundet, dass Konrad von Schussenried sein von den Herren von Wartenberg ihm erblich zustehendes Lehen in Hopferbach in seiner Gegenwart dem Kloster Schussenried verkauft und den Lehenherrn aufgesagt, sowie dass letztere das Eigentum daran um ihres Seelenheils willen dem Kloster geschenkt haben. / Zur Detailseite
Konrad und Heinrich von Wartenberg übergeben auf Bitten ihrer Vasallen, der Brüder Gebhard, Ulrich und Burkhard von Kürnbach, deren sämtliche ihnen von denselben aufgesagten Besitzungen in Kürnbach allmählich an das Kloster Schussenried. / Zur Detailseite
Bad Schussenried-Kürnbach: Bauernhof 1936 [Copyright: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; 01.08.1936] / Zur Detailseite
| Regionalauswahl: | |
|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wohnplatz |
| Liegt auf Gemarkung: | Bad Schussenried |
| Ersterwähnung: | 1205 [?] |
Ortsgeschichte
| Historische Namensformen: |
|
|---|---|
| Geschichte: | 1205 (Fälschung?) Chuirinbach. Der Besitz des 1249 bis 1472 genannten Niederadels kam früh an das Kloster. Zwei abgegangene Burgen. Kapelle 18. Jahrhundert. Freilichtmuseum. |
Burgen und Schlösser
| Name: | Burgen |
|---|
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![Schenk Rudolf von Otterswang (Ru{o}. pincerna de Otolzwanc) beurkundet, dass in seiner Gegenwart die Brüder des Deutschordenshauses zu Altshausen (Alshusen) von Herrn Heinrich von Schlägweiden und seinen Söhnen Rudolf, Heinrich und Winmar (H. de Schlegwiden et Ru{o}. et H. et Win. filiis suis) einen Hof in Reute (Ri<sup>o</sup>uti) mit aller Zugehörde um 14 Mark Silber gekauft haben; dass die Verkäufer sich ausdrücklich zum Vollzug des Verkaufs (ad ratificandam venditionem predictorum bonorum) und obendrein Friedrich Knutzer (dictus Knuzzer) und Ru. Schwende (Ru{o}. dictus Svende) sich dafür (ad hec predicta et si qua alia super hiis sibi viderint necessaria) als Bürgen auf den Rest des Jahres (per spatium anni presentis) verpflichten. Testes: dominus H[einricus] miles de Hasenwiler, dominus Eber[hardus] de Gundelvingen, dominus Wiellinus senior, Ru{o}., H. et C. dicti Svenden, U{o}l[ricus] et Walterus de Tanne, C. de Richenbach, U{o}l[ricus] de Stainhusen, dominus Gebhardus et U{o}l[ricus] filius suus de Curnbach, C. de Kuzzekoven, F(ridericus) dictus Knuzzer et alii quam plures. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum in Otolswanc, anno domini MCCLXXIII., pridie – –, indictione prima.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3125.jpg.tm.png)






![Truchsess Johann (J.) von Waldburg Ministeriale des Königs (de Walpurk Romanorum regis ministerialis) eignet dem Kloster Schussenried (ecclesie sancte Marie eximie virginis in Schuzzenrieth) 2 Güter in Haidgau (duo prediola sita in Haiggeu{o} quorum unum dicitur des hirtin lehen alterum vero [Vinken] lehen quorum proprietas ad me pertinebat), die sein Lehensmann Rudolf von Schlegwidon dem Kloster geschenkt hat, weil dort dessen Sohn Jo. als Mönch aufgenommen worden ist (respiciens etiam in hac parte benivolentiam quam religiosi viri et discreti ecclesie memorate prepositus et conventus ex sua gratia predicto R. impenderunt filium eius Jo. ad suum collegium et ordinem eorum recipiendo). Testes H. et Wi. de Schlegwidon, Cu{o}nradus et Bur. et H. dicti de Ku{i}rnbach, Helwigus de Bustetten. Acta sunt hec anno domini MCCXCVIIII., indictione XII., VII. idus Julii.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-6333.jpg.tm.png)








![Schenk Rudolf von Tann (Tanne) beurkundet, dass sein Eigenmann Rudolf von Michelberg (Michelenberc) gemeinsam mit dessen aus der Ehe mit der verstorbenen Gepa stammenden Sohne Heinrich, gleichfalls seinem Eigenmann, durch seine Hand den dem Kloster Schussenried (Sorech) abgekauften Eigenbesitz zu Steinach (Stainach) den Klöstern Schussenried und Baindt (Biwende) zurückgegeben und frei geschenkt, sowie von diesen für sich gegen einen Jahreszins von 6 Pfennigen wieder zu Lehen genommen hat, wobei zugleich bestimmt wurde, dass der Sohn Heinrich, wenn er ihn überlebe, von jenen Gütern 1 Schilling landesüblicher Münze an Mariä Geburt, dessen Nachkommen aber am gleichen Tag 2 Schilling jährlich an diese Klöster zu entrichten haben sollen. Testes: frater Hainricus de Ehingen canonicus monasterii de Soreh, Ber[toldus] Wiellinus, Wielinus frater eiusdem, Gebehardus de Kurenbach milites, Ulricus filius eiusdem G(ebehardi), Ulricus de Stainhusen et alii quam plures. Siegler: Der Aussteller. Actum Otolveswanc, anno domini millesimo CCLXX., XVIII. kalendas Maii, XIII. indictione.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-2931.jpg.tm.png)








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