Reichenbach - Altgemeinde~Teilort 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Namensformen: Reichenbach bei Schussenried
Ersterwähnung: 0838

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dorf im Altmoränengelände an der Süd­spitze des Federseerieds.
Historische Namensformen:
  • Rinchinbah
  • Rihichinbah
Geschichte: 838 Rinchinbah, Rihichinbah (= starker, wasserreicher Bach). 1083 nannte sich ein vielleicht Edelfreier nach dem Ort. Von 1258 bis 1389 (1470?) sind hier niederadlige Herren von Reichenbach erwähnt. Eine Burg soll bei der Kirche abgegangen sein. Die Oberhoheit stand vermutlich den Schenken von Winterstetten zu. Schenk Ulrich, gesessen zu Otterswang, verkaufte den Ort 1339 an Kloster Schus­senried. Mit diesem 1803 an die Grafen von Sternberg-Manderscheid, 1806 unter württembergische Staatshoheit. Oberamt Waldsee, 1842 Oberamt (1938 Landkreis) Saulgau. Der Staat erwarb die Rechte der Sternberg 1835.

Ersterwähnung: 1263
Kirchengeschichte: Kirche und Pfarrei 1263. Sankt Sebastian, Agathe und Blasius. Patronat der Ortsherrschaft. 1361 wurde die Pfarrei dem Kloster Schussenried inkorporiert. Katholische Pfarrkirche Sankt Sebastian von 1460, im 18. Jahrhundert mehrfach verändert. Letzte Renovierungen 1874 und 1907. Sankt Blasius- und Ottilienkapelle aus dem 18. Jahrhundert. Evangelische nach Bad Schussenried.
Patrozinium: Sankt Sebastian, Agathe und Blasius

GND-ID:
  • 7614083-0
Suche