Klingenberg - Altgemeinde~Teilort 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1291

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Vom gleichnamigen Schloß überragt, liegt der Ort im Klingenbachtälchen, das vom »Gartacher Feld« dem Neckar zustrebt. Nach dem zweiten Weltkrieg vergrößerte sich der Ort im Norden und Westen durch neue Siedlungen (»Neipperger Höhe« 1949/50, »Wolfsglocke«, auch Hochhäuser, 1963/64, »Schloßäcker« 1968/69).
Historische Namensformen:
  • Clingenberg 1291
  • Clingenberc 1294
Geschichte: 1291 Clingenberg, 1294 Clingenberc (= Berg mit Klinge, Schlucht). Der Ort ist im Hochmittelalter im Anschluß an die gleichnamige Burg entstanden. Anstelle der Burg der von Klingenberg, die 1360 von den Städtern zerstört worden war, erhebt sich das Schloß der Grafen von Neipperg von 1577 mit den Wirtschaftsgebäuden des Ritterguts. Adelsfamilie von Klingenberg, badische Lehensleute, vom 13.-15. Jahrhundert erwähnt (Wappen: ein gestümmelter Adler). Burg und Ort waren im 13. Jahrhundert (vom Kloster Weissenburg als Oberlehensherr) badische Lehen der von Klingenberg, seit 1407 der von Neipperg, denen der Besitz 1753 allodifiziert wurde. Der beim Ritterkanton Kraichgau immatrikulierte Ort fiel 1806 an Württemberg. Bis 1938 Oberamt Brackenheim, seither Landkreis Heilbronn. Im Mai 1693 Gefecht der Reichstruppen mit den Franzosen.

Name: Schloss Klingenberg
Datum der Ersterwähnung: 1577

Ersterwähnung: 1300 [um 1300]
Kirchengeschichte: Der Kirchensatz der schon um 1300 bestehenden Pfarrkirche gehörte in älterer Zeit dem Kloster Weißenburg und war dann badisches Lehen der jeweiligen Ortsherrschaft; die Reformation wurde von den Neipperg eingeführt. Evangelische Pfarrkirche aus dem Spätmanierismus (1598), 1786 umgebaut. Katholiken zu Heilbronn-Böckingen.

GND-ID:
  • 4331357-7
Suche