Alttann - Wohnplatz
Bischof Heinrich von Konstanz erkennt kraft Synodalentscheidung den zwischen dem Kloster Weingarten und den Pfarrherren von Altdorf und andern genannten Orten streitigen Neugereutzehenten im Altdorfer Walde dem ersteren zu. / Zur Detailseite
Herzog Friederich von Schwaben genehmigt alle frommen Stiftungen, die von seinen und seines Oheims des Herzogs Welfs Dienstleuten, sowie von seinen Haushörigen an das Kloster Rot schon geschehen sind oder noch geschehen werden. / Zur Detailseite
Schenk Hermann von Otterswang (Othulzwanc) verkauft (vendidi et donavi) der Äbtissin G. und dem Konvent in Baindt (Bu{o}nt) seinen Hof in Gaisbeuren mit aller Zugehörde (curiam in Gaizburron iure proprietario michi pertinentem cum omnibus eidem curie pertinentibus, agris videlicet cultis et incultis pratis pascuis viis inviis silvis virgultis aquis aqueductibus bannis iurisdictionibus et aliis iuribus quocunque nomine censeantur) um 12 Mark Silber, verzichtet auf jegliche Anfechtung dieses Verkaufs und verpflichtet sich zur Gewährschaft. Siegler: Schenk Konrad von Winterstetten, der Bruder des Ausstellers, und dieser selbst. Acta sunt hec aput Bu{o}nt, anno domini MCCLXXXXI., in die Johannis Baptiste, testibus: Johanne filio Eber. militis de Walpurch dicto dapifer, Johanne filio meo, Bur. plebano barrochialis ecclesie in Bu{o}nt, domino U{o}l. milite de Tanne, Han. de Molibrunnen, Cu{o}n de Gaizburron, Bur. de Burchtor de Constantia, Ber. villico de Willebrezwiller, fratre U{o}l. dicto Glo{u}zar, Her. dicto Schaden, Cu{o}n. dicto Botthulunc. Schenk Konrad von Winterstetten beurkundet mit Zustimmung seines Sohnes Eberhard dem Kloster sein Eigentumsrecht, soweit er ein solches besaß, übertragen zu haben (tradidisse) und bestätigt den Kaufvertrag mit Anhängung seines Siegels. / Zur Detailseite
Die Brüder Heinrich, Diepold und Ulrich von Schachen (nominati von dem Scahen) verkaufen mit Zustimmung ihrer Schwestern dem Kloster Baindt ihre Wiese, die Oberhovar heißt, um 8 Pfund und 10 Schilling Konstanzer Münze und schenken das Eigentumsrecht daran auf den Marienaltar im Kloster. Testes: frater Eber. de Tanne ordinis Predicatorum, dominus H. capellanus conventus eiusdem, frater Conradus Burrarius, frater Cu{o}ninus magister hospitalis, frater Conradus pellifex, villicus curie conversi monasterii antedicti, . . Hulishoven, . . Bruno minister in Bigenburc. Siegler: Stadt Ravensburg. Actum in Biwende, anno domini MCCLXXXIIII., VIII. kalendas Decembris, XIII. indictione. / Zur Detailseite
Schenk Konrad von Winterstetten verkauft dem Kloster Ochsenhausen die Vogtei der Kirche in Ringschnait um 26 Mark Silber. / Zur Detailseite
Schenk Rudolf von Otterswang (Ru{o}. pincerna de Otolzwanc) beurkundet, dass in seiner Gegenwart die Brüder des Deutschordenshauses zu Altshausen (Alshusen) von Herrn Heinrich von Schlägweiden und seinen Söhnen Rudolf, Heinrich und Winmar (H. de Schlegwiden et Ru{o}. et H. et Win. filiis suis) einen Hof in Reute (Ri<sup>o</sup>uti) mit aller Zugehörde um 14 Mark Silber gekauft haben; dass die Verkäufer sich ausdrücklich zum Vollzug des Verkaufs (ad ratificandam venditionem predictorum bonorum) und obendrein Friedrich Knutzer (dictus Knuzzer) und Ru. Schwende (Ru{o}. dictus Svende) sich dafür (ad hec predicta et si qua alia super hiis sibi viderint necessaria) als Bürgen auf den Rest des Jahres (per spatium anni presentis) verpflichten. Testes: dominus H[einricus] miles de Hasenwiler, dominus Eber[hardus] de Gundelvingen, dominus Wiellinus senior, Ru{o}., H. et C. dicti Svenden, U{o}l[ricus] et Walterus de Tanne, C. de Richenbach, U{o}l[ricus] de Stainhusen, dominus Gebhardus et U{o}l[ricus] filius suus de Curnbach, C. de Kuzzekoven, F(ridericus) dictus Knuzzer et alii quam plures. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum in Otolswanc, anno domini MCCLXXIII., pridie – –, indictione prima. / Zur Detailseite
Schenk Heinrich (H.) von Schmalegg entscheidet als Schiedsrichter den Streit des Klosters Baindt mit dem Ritter Heinrich von Thann (Tanne) um die demselben verpfändete Aichmühle (Aichmulin) zu Waldsee, nachdem der Prozess schon länger in Konstanz vor dem geistlichen Gericht anhängig gewesen, in der Weise, dass der Ritter die Mühle zu Handen der Äbtissin zurückgeben und diese die jährlichen Einkünfte mit ihm so lange er lebt, teilen solle, und dass, wenn der Inhaber der Mühle stirbt oder sonst abgeht, die beiden die dann fälligen Einkünfte auch je zur Hälfte geniessen sollen. Testes: Bertoldus Wielinus miles, Wielandus filius eius, frater Cunradus magister hospitalis monasterii sepe dicti. Siegler: Der Aussteller, der von Warthausen, als Herr des Heinrich von Thann, und dieser selbst. Actum apud Biwende, anno domini millesimo CCLXXXV., XIV. kalendas Maii, indictione XII. / Zur Detailseite
Heinrich der Ältere, Schenk von Schmalegg (Smalnegge), übergibt, nachdem seine Söhne, die Ritter Konrad und Heinrich Schenken von Biegenburg (Byenburg), den Hof Schindelbach (curiam communi vocabulo dictam Schindelbach) mit Zugehörde an Friedrich Wildenmann um 28 Mark Silber landesüblichen Gewichts verkauft haben, die auf Bitten des Käufers in seine Hand aufgelassene Eigenschaft des Gutes an den Altar des heiligen Martin und des heiligen Blutes (ad altare sancti Martini seu sanctarum reliquiarum sacrosancti sanguinis fusi de pretioso corpore redemptoris Jesu Christi) im Kloster Weingarten. Acta sunt hec apud Ravenspurg ante domum F[riderici] dicti Nadelers civis ibidem, anno domini MCCLXXIX., IIII. idus Novembris, indictione VII., testibus: Burchardo de Thobel, Hiltebrando de Molbrehtishusen, Hainrico de Bafendorf, Bertoldo de Kuzzechoven et Cu{o}nrado de Hasenstain militibus, Oswaldo dicto Gerster ministro in Ravenspurg, Hermanno de Zangen, Hainrico de Spilperg, Hainrico dicto Wazzen, Bertoldo de Mosehain, Cu{o}nrado fratre suo, Eber[hardo] de Tanne, F[riderico] dicto Nadeler supradicto cive in Ravenspurg, Cu{o}nrado filio suo, F[ridrico] dicto Holbain, Fritelone fratre suo, Hermanno dicto Bader, Cu{o}nrado dicto Sælzelin, Cu{o}nrado dicto a dem Geinsebu{o}hil, Hainrico dicto Otten, Wernhero fratre suo et aliis pluribus de Ravenspurg civibus fide dignis. Siegler: Abt Hermann von Weingarten, der Aussteller (dessen Siegel seine beiden Söhne mitgebrauchen), die Stadt Ravensburg. Datum in loco, anno et indictione prenotatis. / Zur Detailseite
Walter von Mundeldingen (Munegoltingen) verfügt und bestimmt, dass das Kloster Schussenried (co[n]ventus ecclesie Soretensis) ihm in den Besitzungen, die er von Berthold von Ahlen (Ahelon) erkauft hat und von genanntem Kloster als Zinslehen gegen jährlich 1 Pfund Wachs innehat, in freiem Eigentumsrecht nachfolgen solle, wenn er ohne Hinterlassung legitimer eigener Nachkommen versterbe. Testes: Eber[hardus] de Tanne, H[einricus] de Yngeltingen, Ber(toldus) de Ahelon, Welpfo et alii quam plures. Siegler, da der Aussteller kein eigenes Siegel hat, Graf Ulrich von Berg und Schenk Konrad (C.) von Winterstetten. Actum Wintersteten, anno domini MCCLXXIIII., ultimo Februarii, indictione II. / Zur Detailseite
Wolfgang von Waldsee vergleicht sich mit dem Kloster Baindt über die von seinem Vater diesem überlassenen Güter zum Ku{o}nnehus. / Zur Detailseite
Schenk Konrad von Winterstetten beurkundet den Erwerb des Untereigentums von Gütern in Winnaden durch Propst und Konvent von Schussenried. / Zur Detailseite
Mangold von Biberach, Bürger zu Zürich (in Turego), und seine Frau Richild schenken die Äcker und Wiesen, die sie von Heinrich von Steinach gekauft haben, dem Kloster Baindt (Biewend) auf den Fall ihres Ablebens zum Heil ihrer und aller Seelen unter der Bedingung, dass beide oder nach des einen Tod das Überlebende das Recht habe, sie um 32 Pfund Konstanzer wieder einzulösen, für welche sie sich verpflichten irgendwo apud lacos eine in den Fasten drei bis viermal wöchentlich zu reichende Fischlieferung (piscatus) zu kaufen. Unterbleibt bis zum Tod der Schenker dieser Umtausch, so sollen die Klosterfrauen selbst die Äcker und Wiesen nur zu dem angegebenen Zwecke veräußern dürfen, während sonst das Recht an die Fischlieferung auf Abt und Konvent von Salem übergeht. Siegler: Die Stadt Biberach und der Konvent von Baindt. Zeugen: frater Rudolfus de Guttingen, frater Ludewicus de Staingaden, dominus Hainricus capellanus in Biuwend, frater Cunradus de Roggenbu{e}run, frater Cu{o}nradus Zementarius, frater Cu{o}nradus Dextor conversi ibidem, H. minister de Tanne, Hainricus dictus Phendaer de Bona Celle, Cu{o}nradus dictus Zan, L. minister in Biberach, Albertus Truttelarius, Bertoldus Sacso, Ludewicus de Ertingen, Bertoldus Crise, R. dictus Muge, H. molitor, Kuno dictus Hoveman. Datum Biberach, anno domini millesimo CCLXXX septimo, V. kalendas Novenbris. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 64 Bildnr. 496, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Kartenblatt SO LXVI 49 Stand 1824 (Alttann, Höll, Neuforst, Stadels), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite
Herzog Philipp von Schwaben und seine Gemahlin schenken dem Kloster Weißenau die Kapelle zur hl. Christina bei Ravensburg; zugleich bestätigt der Herzog alle dem Kloster von seinen Vorgängern verliehenen Begünstigungen. / Zur Detailseite
König Friedrich (II.) bestätigt sämtliche Besitzungen, Güter, Rechte und Gewohnheiten des Klosters Weingarten, insbesondere dessen herkömmliches Erbrecht an seinen Eigenleuten und das Recht in Bezug auf alles Neugereute im Altdorfer Walde. / Zur Detailseite
Herzog Friederich von Schwaben verleiht dem Kloster Bebenhausen genannte Nutzungsrechte im Schönbuchwald und erlaubt seinen Dienstleuten, sich und ihre Güter dem Kloster zu übergeben. / Zur Detailseite
Hermann Schad (dictus Schade) verkauft mit Zustimmung seiner Gattin der Äbtissin Guta (G.) und dem Konvent von Baindt seine Eigenleute, die Brüder Adelbert und Heinrich, um 5 Pfund und 5 Schilling Pfennige. Siegler: Da der Aussteller eines eigenen Siegels entbehrt, Herr Konrad Schenk von Winterstetten. Acta sunt hec apud Walchsee, anno domini MCCLXXXXI., in die Alexii confessoris, presentibus: domino U{o}l[rico] milite de Tanne, . . . Udulschalcho de Acchunhoven, Hanrico de Molibronnen, Eberhardo ministro de Zwinge, C. de Gaizburon, C. villico Hago{u}, H. fabro dicto Hagun, C. dicto Voschun. / Zur Detailseite
Kartenblatt SO LXVII 49 Stand 1824 (Alttann, Berg, Höll, Neumühle, Schachen, Schafhof, Wäsch), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite
Schenk Konrad der Ältere von Winterstetten schenkt dem Kloster Weingarten zum Ersatz zugefügten Schadens seinen Eigenmann Rudolf Galref und dessen Frau Engelburg mit ihren Kindern (quod malorum pondus pregrave monasterio Wingartensi nostri occasione illatum conscientiam nostram stimulat et non modicum parit remorsum, unde ad placandum deum aliqualem volentes inpendere satisfactionem Rudolfum dictum Galref, Engelpurgam uxorem eius et universos liberos eorum iam genitos ac generandos, qui iure servitutis proprie nobis pertinebant, deo et sanctis patronis memorati loci Wingarten in servos et ancillas libera manumissione obtulimus perpetuo pertinendos, quos etiam recognovimus dicto loco subiectionem debitam esse professos). Siegler: Der Aussteller und sein Sohn Konrad der Jüngere, Schenk von Winterstetten. Datum anno domini millesimo CCLXXXXIIII., VII. [kalendas] Aprilis, indictione VII. Huius donationis testes sunt: H. Stameler, Wernherus de Múngoltingen Hiltebrandus, H. de Tanna milites, H. et [Ulricus] de Moribrunne et R. dictus Vaster. / Zur Detailseite
Kartenblatt SO LXVI 48 Stand 1824 (Alttann, Forst, Giras, Höll, Neuforst, Neutann, Talmühle), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite
Kaiser Friedrich II. wiederholt und bekräftigt in der Absicht, die dem Kloster Ottobeuren von früheren Königen und Kaisern verliehenen Freiheiten zu bestärken und zu vermehren, das Privilegium Kaiser Lothars und seines eigenen Großvaters, Kaiser Friederichs (I.), um dann noch von seiner eigenen Seite sowohl als von seinem Sohne Heinrich, Herzog der Schwaben und Rektor von Burgund, neue Bestimmungen beizufügen, eine Privilegienbestätigung, bei welcher die Urkunde Kaiser Friederichs I. – nur unter Fortlassung des Eingangs – überhaupt und so auch in Beziehung auf oppidum O{v}mundingen, Trunchensperhc, Ho{v}sen, Dietricheshouen, Wienhusen, Wale, cum decimis in Hilarge, advocatia ecclesie in Stainhain, advocatia ecclesie in Kirktorf wörtlich eingerückt wird. Huius rei testes sunt: Henricus maior Constantiensis prepositus, imperialis aule protonotarius, Conradus burgravius de Nu{o}renberc, Conradus de Lo{v}bon, Euirhardus dapifer de Tan, Conradus et Euirhardus de Winterstetin, Burchardus de Hohenburg, Henricus et V{o}lricus de Shonegge, Wolfsatil, Haldewanc, Suigerus de Mindilberc, Ortolfus Constantiensis canonicus, Walterus de Egge et alii quam plures. Datum apud Wingarten, anno dominice incarnationis millesimo ducentesimo nono decimo, pridie nonas Ianuarii, indictione octava, regnante domino nostro Friderico illustrissimo Romanorum rege semper augusto et rege Sicilie, anno vero Romani regni eius in Germania octavo et in Sicilia vicesimo secundo, feliciter. Amen. / Zur Detailseite
Schenk Hermann (H.) von Schmalegg schenkt um der Vergebung seiner Sünden willen an Propst und Konvent des Marienklosters Schussenried (Sorech) seinen Hof in Hervetsweiler (in opido dicto Hervonswiler) samt dem daraufsitzenden Maier H. Herdirberger, damit das Kloster mit seinem ganzen Orden für seine Seele und die seines verstorbenen Bruders Schenk Rudolfs (R.) von Thann bete, auch bei dem Kloster eine Kirche oder Kapelle zu Ehren der Jungfrau Maria erbaut und in derselben täglich eine Messe (de ea, scil. Maria) gesungen werde. Siegler: Der Aussteller. Testes . . . . Acta sunt hec anno domini MCCLXXXIII., indictione XI. / Zur Detailseite
Die Vormünder der Brüder Eberhard und Walter, der Söhne des Truchsessen Walter von Warthausen, verkaufen dem Biberacher Bürger Konrad Friwo die Mühle in Birkendorf um 24 Mark Silber. / Zur Detailseite
Bischof Konrad von Konstanz bestätigt den durch Herrn Albert von Rothenburg zu Stande gebrachten Vergleich zwischen dem Kloster Kreuzlingen und den Erben eines verstorbenen Hermann wegen einer Hufe im Neckargau.Arbon / Zur Detailseite
Markgraf Heinrich von Burgau übergibt (donavimus, tradidimus et assignavimus) alle Güter des Eglolf zu Mettenberg, die Ritter Heinrich von Tann und Heinrich Chienast von ihm zu Lehen trugen uud nunmehr aufgaben, dem Kloster Heggbach. Siegler: Der Aussteller. Testes: Heinricus prepositus sancti Michahelis in Insula aput Ulmam, . . dictus Arlabus sacerdos, Cu{o}nradus de Berge, Chu{o}nradus dictus Gnuscho, Marquardus de Blaichun, Lodwicus de Mornhusen milites, Arnoldus de Gerenberc, Eglolfus et Cu{o}nradus de Knoringen. Actum et datum Ulme, anno domini MCCLXXXVI., kal. Julii. / Zur Detailseite
Die Brüder C. und Ul. Fulhin vollziehen eine Seelgerätstiftung ihres Verwandten Heinrich Rems im Kloster Heggbach. / Zur Detailseite
Schenk Heinrich von Schmalegg verkauft Güter zu Obersiggingen an das Kloster Weil zu Konstanz, das sie dem Kloster Löwental übergibt. / Zur Detailseite
Die Truchsessen Ritter Eberhard von Waldburg, Walter und Eberhard von Warthausen, Berthold und Friedrich von Rohrdorf übertragen das Eigentumsrecht der Güter in Niederweiler (ze dem Nideren Wiler), die ihr Dienstmann Konrad Ronemaiger mit Zustimmung seiner Frau Judenta und seiner Kinder Johann und Adelheid dem Kloster Salem um 18 Mark Silber verkauft hat, auf Bitten des Verkäufers und zu Ehren der Jungfrau Maria, cui predicti de Salem iugiter famulantur, diesem Kloster. Siegler: Die Aussteller. Actum in villa ze dem nidern Orsingen sita iuxta castrum Hohunburch, anno domini MCCLXXXIII., XVII. kalendas Augusti, indictione XI., subnotatis testibus presentibus et rogatis scilicet: Symone de Tannenvels, Hartmanno de Brasperch, U{o}lrico dicto Scharber, Andrea de Lanchwat, Hainrico de Tanne militibus, Hainrico filio U{o}lrici militis dicti Scharber, Hainrico et U{o}lrico fratribus dictis de Me{o}librunnen, Hainrico cellerario maiori dicto de Isenina et fratre Eberhardo dicto de Stekkeboron monacho in Salem. Konrad Ronemaier, seine Frau Judenta und seine Kinder Johann und Adelheid geben ihre Zustimmung kund und versprechen Gewährschaft. Datum in Waltpurch, in Warthusen et in Rordorf, circa festum Marie Magdalene, anno domini MCCLXXXIII., ut supra. / Zur Detailseite
Bischof Rudolf von Konstanz beurkundet, dass sein Ministeriale Ritter Konrad von Helmsdorf (strenuus miles Conradus dictus de Hermesdorf) mit Zustimmung seiner Gattin und aller sonst Beteiligten der Äbtissin und dem Konvent von Baindt alle seine Eigenbesitzungen in Vorsee (Vorse) mit Zugehörde, sowie den Wald Metenried (quandam silvam dictam vulgariter Metenrieth) um 22 Mark Silber verkauft hat und bestätigt diesen durch seine Hand vorgenommenen Verkauf. Siegler: Der Aussteller und Ritter Konrad von Helmsdorf, der ausdrücklich seine Zustimmung zu dem Vorstehenden erklärt. Actum apud Uttendorf, anno domini MCC octogesimo septimo, XII. kalendas Junii, testibus: honorabilibus viris Hainrico capellano in Biunde, Dietrico incurato de Bermu{o}tingen sacerdotibus, Hainrico de Tanne rectore ecclesie in Capelle, nobili viro Hainrico pincerna de Smalnegge seniore, Friderico et Hainrico fratribus de Manlinshoven militibus, Hainrico dicto Mosherre, fratre Hainrico mercatore, fratre Cu{o}nrado de Roggeburen, fratre Cunrado sartore conversis in Biunde, consummatum vero . . . . / Zur Detailseite
| Regionalauswahl: | |
|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wohnplatz |
| Liegt auf Gemarkung: | Wolfegg |
| Ersterwähnung: | 1162 [1162/82] |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Dorf am Gehänge des bewaldeten Endmoränenrückens über dem Achtal. Neue Wohngebiete in aussichtsreicher Hanglage, oberhalb der Bahnlinie Ferienhaussiedlung. |
|---|---|
| Historische Namensformen: |
|
| Geschichte: | 1162/82 Tanne. Abgegangene Stammburg (an Stelle der Kirche) der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts auftretenden welfisch-staufischen Ministerialen (Schenken). Rechtsnachfolger der Herren von Wolfegg und von Waldburg und spätestens 1214 mit der Waldburg und dem Truchsessenamt belehnt. Sie legten den Namen Tanne später ab und nannten sich (schon früher) Truchsessen von Waldburg und Schenken von Winterstetten. Die Burg ging um 1243 an die Schenken von Schmalegg, von denen sich Dienstleute nach ihr benannten. 1287 im Besitz der von Schellenberg, von ihnen an die Truchsessen, 1444 dem Reich zu Lehen aufgetragen. Vereinödung 1812. Kirche und Pfarrei 1236 (?, Fälschung), 1275. Sankt Nikolaus 17. Jahrhundert. 1519 dem Stift Wolfegg inkorporiert; neu dotiert 1781. Katholische Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert, älterer Kern; 1908 verändert und Bau des Turms. Zum Sprengel gehören außer dem Pfarrort Bainders, Gaishaus, Neutann und Stadels. Evangelische Kirche 1922, Pfarrvikariat 1965. |
Burgen und Schlösser
| Name: | Burg Alttann |
|---|---|
| Datum der Ersterwähnung: | 1243 |
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![Schenk Rudolf von Otterswang (Ru{o}. pincerna de Otolzwanc) beurkundet, dass in seiner Gegenwart die Brüder des Deutschordenshauses zu Altshausen (Alshusen) von Herrn Heinrich von Schlägweiden und seinen Söhnen Rudolf, Heinrich und Winmar (H. de Schlegwiden et Ru{o}. et H. et Win. filiis suis) einen Hof in Reute (Ri<sup>o</sup>uti) mit aller Zugehörde um 14 Mark Silber gekauft haben; dass die Verkäufer sich ausdrücklich zum Vollzug des Verkaufs (ad ratificandam venditionem predictorum bonorum) und obendrein Friedrich Knutzer (dictus Knuzzer) und Ru. Schwende (Ru{o}. dictus Svende) sich dafür (ad hec predicta et si qua alia super hiis sibi viderint necessaria) als Bürgen auf den Rest des Jahres (per spatium anni presentis) verpflichten. Testes: dominus H[einricus] miles de Hasenwiler, dominus Eber[hardus] de Gundelvingen, dominus Wiellinus senior, Ru{o}., H. et C. dicti Svenden, U{o}l[ricus] et Walterus de Tanne, C. de Richenbach, U{o}l[ricus] de Stainhusen, dominus Gebhardus et U{o}l[ricus] filius suus de Curnbach, C. de Kuzzekoven, F(ridericus) dictus Knuzzer et alii quam plures. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum in Otolswanc, anno domini MCCLXXIII., pridie – –, indictione prima.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3125.jpg.tm.png)

![Heinrich der Ältere, Schenk von Schmalegg (Smalnegge), übergibt, nachdem seine Söhne, die Ritter Konrad und Heinrich Schenken von Biegenburg (Byenburg), den Hof Schindelbach (curiam communi vocabulo dictam Schindelbach) mit Zugehörde an Friedrich Wildenmann um 28 Mark Silber landesüblichen Gewichts verkauft haben, die auf Bitten des Käufers in seine Hand aufgelassene Eigenschaft des Gutes an den Altar des heiligen Martin und des heiligen Blutes (ad altare sancti Martini seu sanctarum reliquiarum sacrosancti sanguinis fusi de pretioso corpore redemptoris Jesu Christi) im Kloster Weingarten. Acta sunt hec apud Ravenspurg ante domum F[riderici] dicti Nadelers civis ibidem, anno domini MCCLXXIX., IIII. idus Novembris, indictione VII., testibus: Burchardo de Thobel, Hiltebrando de Molbrehtishusen, Hainrico de Bafendorf, Bertoldo de Kuzzechoven et Cu{o}nrado de Hasenstain militibus, Oswaldo dicto Gerster ministro in Ravenspurg, Hermanno de Zangen, Hainrico de Spilperg, Hainrico dicto Wazzen, Bertoldo de Mosehain, Cu{o}nrado fratre suo, Eber[hardo] de Tanne, F[riderico] dicto Nadeler supradicto cive in Ravenspurg, Cu{o}nrado filio suo, F[ridrico] dicto Holbain, Fritelone fratre suo, Hermanno dicto Bader, Cu{o}nrado dicto Sælzelin, Cu{o}nrado dicto a dem Geinsebu{o}hil, Hainrico dicto Otten, Wernhero fratre suo et aliis pluribus de Ravenspurg civibus fide dignis. Siegler: Abt Hermann von Weingarten, der Aussteller (dessen Siegel seine beiden Söhne mitgebrauchen), die Stadt Ravensburg. Datum in loco, anno et indictione prenotatis.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3761.jpg.tm.png)
![Walter von Mundeldingen (Munegoltingen) verfügt und bestimmt, dass das Kloster Schussenried (co[n]ventus ecclesie Soretensis) ihm in den Besitzungen, die er von Berthold von Ahlen (Ahelon) erkauft hat und von genanntem Kloster als Zinslehen gegen jährlich 1 Pfund Wachs innehat, in freiem Eigentumsrecht nachfolgen solle, wenn er ohne Hinterlassung legitimer eigener Nachkommen versterbe. Testes: Eber[hardus] de Tanne, H[einricus] de Yngeltingen, Ber(toldus) de Ahelon, Welpfo et alii quam plures. Siegler, da der Aussteller kein eigenes Siegel hat, Graf Ulrich von Berg und Schenk Konrad (C.) von Winterstetten. Actum Wintersteten, anno domini MCCLXXIIII., ultimo Februarii, indictione II.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3208.jpg.tm.png)








![Hermann Schad (dictus Schade) verkauft mit Zustimmung seiner Gattin der Äbtissin Guta (G.) und dem Konvent von Baindt seine Eigenleute, die Brüder Adelbert und Heinrich, um 5 Pfund und 5 Schilling Pfennige. Siegler: Da der Aussteller eines eigenen Siegels entbehrt, Herr Konrad Schenk von Winterstetten. Acta sunt hec apud Walchsee, anno domini MCCLXXXXI., in die Alexii confessoris, presentibus: domino U{o}l[rico] milite de Tanne, . . . Udulschalcho de Acchunhoven, Hanrico de Molibronnen, Eberhardo ministro de Zwinge, C. de Gaizburon, C. villico Hago{u}, H. fabro dicto Hagun, C. dicto Voschun.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-5118.jpg.tm.png)

![Schenk Konrad der Ältere von Winterstetten schenkt dem Kloster Weingarten zum Ersatz zugefügten Schadens seinen Eigenmann Rudolf Galref und dessen Frau Engelburg mit ihren Kindern (quod malorum pondus pregrave monasterio Wingartensi nostri occasione illatum conscientiam nostram stimulat et non modicum parit remorsum, unde ad placandum deum aliqualem volentes inpendere satisfactionem Rudolfum dictum Galref, Engelpurgam uxorem eius et universos liberos eorum iam genitos ac generandos, qui iure servitutis proprie nobis pertinebant, deo et sanctis patronis memorati loci Wingarten in servos et ancillas libera manumissione obtulimus perpetuo pertinendos, quos etiam recognovimus dicto loco subiectionem debitam esse professos). Siegler: Der Aussteller und sein Sohn Konrad der Jüngere, Schenk von Winterstetten. Datum anno domini millesimo CCLXXXXIIII., VII. [kalendas] Aprilis, indictione VII. Huius donationis testes sunt: H. Stameler, Wernherus de Múngoltingen Hiltebrandus, H. de Tanna milites, H. et [Ulricus] de Moribrunne et R. dictus Vaster.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-5485.jpg.tm.png)










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