Wald 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.wald-hohenzollern.de
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Einwohner: 2607
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 59.0
Max. Höhe ü. NN (m): 699.67
Min. Höhe ü. NN (m): 604.16
PLZ: 88639

Die Gemeinde Wald liegt mit ihrer 43,87 qkm großen Gemarkung im Süden des Landkreises Sigmaringen und grenzt hier bereits an den Landkreis Konstanz. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Grenzbereich zwischen dem Alt- und dem Jungmoränenland. Die Landschaft ist im Norden leicht wellig und durch wenige eingetiefte Täler gegliedert. Die im Süden verlaufende Würzmzeit-Endmoräne gliedert das Land durch größere Höhen und ein stärker ausgeprägtes Kleinrelief. Naturräumlich gehört das Gebiet daher im Norden und Westen zu den Donau-Ablach-Platten, im Südosten zum Bereich des Oberschwäbischen Hügellandes. Der höchste Punkt liegt auf 699,67 m bei Rothenlachen, der tiefste Punkt auf 604,16 m nördlich Walbertsweiler. Auf dem Gemeindegebiet liegen Teile der Naturschutzgebiete Egelseewiesen und Ruhestetter Ried. Der aus einer Klosteranlage hervorgegangene Ort fiel 1806 an Hohenzollern-Sigmaringen; die klösterliche Gemeinschaft wurde bis 1850 mit Pensionen des Fürsten unterhalten. Hohenzollern bildete zur Verwaltung das Oberamt Wald mit Sitz in Wald, das 1850 preußisch wurde. 1862 wurde Wald dem Oberamt Sigmaringen eingegliedert, aus dem 1925 der Landkreis hervorging. Die heutige Gemeinde Wald entstand durch Eingemeindung der Ortsteile Hippetsweiler, Riedetsweiler und Rothenlachen 1971 sowie Reischach 1972, Sentenhart 1973 und Glashütte, Kappel, Ruhestetten und Walbertsweiler 1975. Seit 1945 hat die durch die Klostergebäude dominierte Gemeinde nur wenig Wachstum verzeichnen können. Größere Neusiedlungen sind nicht entstanden. Der ÖPNV wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau gesichert.

Gemeindegebiet im Grenzbereich von Alt- und Jungmoränenland. Im Norden welliges Gelände mit tief verwittertem Geschiebemergel und -sand, etwas gegliedert durch wenig eingetiefte Talzüge. Ganz im Süden verläuft die Endmoräne der Würmeiszeit mit etwas größeren Höhen und lebhafterem Kleinrelief, ungefähr auf der Wasserscheide gegen die Aachniederung. Diese gehört bereits dem Zungenbecken des Würmglet­schers an.

Wappen von Wald

In gespaltenem Schild vorne in Schwarz ein doppelreihig von Rot und Silber (Weiß) geschachter Schrägbalken (Zisterzienserbalken), hinten in Silber (Weiß) auf grünem Dreiberg eine rote Fenster-Raute (Weck).

Beschreibung Wappen

Im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Wald befinden sich mehrere Darstellungen des Ordenswappens mit dem Zisterzienserbalken und des „redenden" Wappens des Klosterstifters Burkhard von Weckenstein. Beide Schildbilder verband Pater Tutilo von Beuron um 1930 in einem Entwurf, der von der Gemeinde angenommen und vom Landrat in Sigmaringen genehmigt wurde. Da der schwarze Grund des Ordenswappens nach der Farbregel nicht an den roten des Weckensteinschen Wappens stoßen darf, wurden die Farben des letzteren ausgetauscht. Das Landratsamt Sigmaringen hat die Flagge am 6. August 1976 verliehen.