Rappach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1215

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Durch den Dimbach getrennt liegen die beiden Ortshälften von Rappach sich gegenüber. Das alte Dorf erstreckt sich über den Gipskeupersporn zwischen Waldbach, Dimbach und Brettach hangabwärts bis in die Talaue des Waldbachs. Jenseits des Dimbachs entstand der Ortsteil im Anschluß an die Burg der von Rappach. Südwestlich von Rappach besteht seit 1960 das Neubaugebiet »Bruckwengert«.
Historische Namensformen:
  • Robach 1215
  • Rotbach 1253
Geschichte: 1215 Robach, 1253 Rotbach, von roter Bach abgeleiteter Name. Ausbauort des 9./10. Jahrhunderts. Besitz des Ortsadels ging 1341 an Kloster Odenheim, das hier 1343 eine Propstei errichtete, 1379 an die Stadt Weinsberg. Begütert waren außerdem die von Heimberg, die von Weiler und das Stift Öhringen, das 1444 die Odenheimer Propstei Rappach kaufte. 1215/1414 sind Herren von Rappach genannt, Lehensleute der Herren von Weinsberg. Ihre vielleicht am Platz des sogenannten Edelmannshofes gelegene Burg ist 1341 bereits Burgstadel. Ortsherren waren bis 1450 wohl die von Weinsberg, dann die Kurpfalz, seit 1504 Württemberg. Rappach gehörte zum Oberamt Weinsberg, seit 1926 zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Ersterwähnung: 1100 [im 12. Jahrhundert]
Kirchengeschichte: Von Anfang an war Rappach Filial der Pfarrei Waldbach. Die Kirche Unserer Lieben Frau, eine Chorturmkirche im ummauerten Friedhof, wurde wohl im 12. Jahrhundert als Wehrkirche errichtet und war 1343 — 1444 Odenheimer Propsteikirche. Katholiken zu Bretzfeld.
Patrozinium: Unserer Lieben Frau
Ersterwähnung: 1343

GND-ID:
  • 7656033-8
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