Unterheimbach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1300

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Der Ort breitet sich am Zusammenfluß von Bern- und Heimbach im Tal und am Fuß der umgebenden Hänge aus. In Windungen führt die Kreisstraße nach Neuhütten in die Keuperberge durch Unterheimbach. Nach dem zweiten Weltkrieg erweiterte sich der Ort im Norden und Süden (»Wasen« 1960, »Vogelsang« 1973).
Historische Namensformen:
  • Heinebach 1300
  • Niderheimbach 1354
Geschichte: 1300 Heinebach, 1354 Niderheimbach, Name nach dem Heimbach. Die seit 1253 genannten Herren von Heimberg besaßen eine Burg auf dem gleichnamigen Bergvorsprung westlich von Unterheimbach, von der Reste erhalten sind. Der Grundbesitz im Ort war in der Hand mehrerer Niederadelsfamilien, vor allem der Ganerben von Maienfels, und vielfachem Wechsel unterworfen. Die Burg Neuheimberg ist entweder die 1573 als Hohes Haus bezeichnete Anlage im Ort oder die namenlose Burg auf dem Schloßberg auf Gemarkung Adolzfurt. Fälschlich wird vielfach der Name Hellmath für die alte Heimburg verwendet. Seit 1491 kaufte Hohenlohe die auf mehrere Familien verteilten Vogtei- und Gerichtsrechte auf, 1564 die volle Hochgerichtsbarkeit. Die hohenlohischen Rechte und Besitzungen fielen 1553 an Hohenlohe-Waldenburg, Amt Adolzfurt, 1806 an Württemberg. 1803 kam es zu militärischen Auseinandersetzungen mit Württemberg, als Hohenlohe den Besitz der von Gemmingen in Unterheimbach nach Aufhebung der Reichsritterschaft an sich ziehen wollte. 1810 kam Unterheimbach zum Oberamt Öhringen, 1811 zum Oberamt Weinsberg, 1926 zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Name: Reste der Burg der Herren von Heimberg
Datum der Ersterwähnung: 1253 [vor 1253]

Ersterwähnung: 1300 [um 1300]
Kirchengeschichte: Das Patronat der Pfarrkirche St. Georg und Nikolaus gehörte um 1300 Kloster Lichtenstern, 1534 Württemberg und wurde 1563 an Hohenlohe vertauscht. Filial waren Geddelsbach und bis 1613 Adolzfurt. Gotische Chorturmkirche, Turm 1653 erhöht, Schiff 1757 erneuert. Katholiken zu Bretzfeld.
Patrozinium: St. Georg und Nikolaus
Ersterwähnung: 1300 [um 1300]

GND-ID:
  • 4531621-1
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