Gommersdorf - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1176

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Über der Jagst am flachen rechten Hang hinaufgewachsen, besitzt der Ort neben industriellen Niederlassungen im Westen und im Gewann »Untere Au« (seit 1961) dort ebenfalls ein neues Wohngebiet.
Historische Namensformen:
  • Cumbirsdorf 1176
Geschichte: 1176 Cumbirsdorf, von Personenname. Siedlung der fränkischen Ausbauzeit. In dem zum Herrschaftsbereich der Herren von Krautheim gehörigen Gommersdorf erhielt ab 1176 das Zisterzienserkloster Schöntal Schenkungen, das 1237 eine Grangie besaß. Die Oberhoheit fiel mit Krautheim in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts an Kurmainz. Gommersdorf gehörte seitdem zum Amt Krautheim und zur Zent Ballenberg. Die ortsherrschaftlichen Rechte lagen bei Schöntal. 1803 fiel Gommersdorf an das Fürstentum Salm-Krautheim, 1806 unter badische Souveränität. Amtszugehörigkeit wie Krautheim.

Ersterwähnung: 1592
Kirchengeschichte: 1225 war Gommersdorf Filial von Krautheim. 1598 wurde eine selbständige Pfarrei durch Schöntal errichtet. Die Kirche St. Johannes der Täufer von 1592 wurde 1893 vergrößert. Evangelische zu Neunstetten.
Patrozinium: St. Johannes der Täufer
Ersterwähnung: 1592

GND-ID:
  • 7654067-4
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