Weil im Schönbuch 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.weil-im-schoenbuch.de
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Einwohner: 9667
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 370.0
Max. Höhe ü. NN (m): 519.19
Min. Höhe ü. NN (m): 357.23
PLZ: 71093

Die Gemeinde Weil im Schönbuch liegt im südöstlichen Teil des Landkreises Böblingen und grenzt hier bereits an den benachbarten Landkreis Tübingen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf der Schönbuchlichtung im östlichen Teil des Nördlichen Schönbuchs auf der teils mit Löß bedeckten Holzgerlinger Liasplatte, die durch den tief eingegrabenen Oberlauf der Schaich in zwei schmale Riedel gegliedert wird. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit von Schönbuch und Glemswald. Der höchste Punkt liegt südwestlich des Ortes auf 519,19 m, der tiefste Punkt auf 357,23 m im Tal der Schaich. Der Hauptort Weil im Schönbuch und die Ortsteile Breitenstein und Neuweiler kamen während der Reformation mit dem Kloster Bebenhausen an Württemberg. Nach der Auflösung des Kloster-Oberamtes 1807 wurden die Gemeinden dem Oberamt, ab 1938 Landkreis Böblingen zur Verwaltung zugewiesen. Zur heutigen Gemeinde gehören die 1971 eingemeindeten ehemals selbständigen Orte Breitenstein und Neuweiler. Der Hauptort mit seinem stadtähnlichen Grundriss hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. Auf Bodenreformland des Schaichhofs an der westlichen Gemarkungsgrenze entstand 1955 als Nebenerwerbssiedlung die Schaichhofsiedlung, die 1965/70 zur Siedlung „Im Troppel“ erweitert wurde. Nördlich und westlich des Ortes wurden bis zur Mitte der 1960er Jahre große Neubauflächen ausgewiesen, die in den 1970er Jahren durch weitere Gebiete im Nordosten ergänzt wurden. In den 1980er Jahren kamen nochmals große Flächen im Westen hinzu, die die Verbindung zur Schaichhofsiedlung schufen. Ein weiteres Baugebiet entstand südlich abgesetzt von der Gemeinde an der Tübinger Straße. Die neuere Bebauung konzentriert sich seit der Jahrtausendwende auf kleinere Flächen im Nordwesten und Osten. Ein großes Gewerbegebiet befindet sich am westlichen Ortsrand. In Breitenstein wurde in zwei Phasen in den 1950er und 1980er Jahren neues Siedlungsland am Westrand und im Norden des Ortes erschlossen. In Neuweiler konzentrierte sich die Bebauung bis zur Mitte der 1960er Jahre auf einen Streifen entlang des westlichen Ortsrande, während in den 1980er Jahren nochmals ein Gebiet im Norden erschlossen wurde. Weil im Schönbuch ist durch Landes- und Kreisstraßen sowie die nahe gelegene B464 an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die 1910 als Stichbahn erbaute Schönbuchbahn Böblingen-Dettenhausen wurde 1967 eingestellt und 1996 durch kommunale Betreiber erfolgreich wieder in Betrieb genommen. Drei Haltestellen binden die Gemeinde an das Netz der S-Bahn Stuttgart an. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS).

Im östlichen Teil der zum Nördlichen Schönbuch gerechneten Holzgerlinger Liasplatte hat sich der Oberlauf der Schaich innerhalb der Gemarkung über die Knollenmergel in den Stubensandstein eingegraben. Dadurch ist die Liasplatte in zwei schmale Riedel aufgelöst, die teilweise noch Lössbedeckung zeigen. Auf der Stubensandsteinfläche am Nordfuß der Liasplatte liegen Breitenstein und Neuweiler an Seitenbächen über der oberen Aich.

Wappen von Weil im Schönbuch

In Silber (Weiß) auf grünem Hügel zwei grüne Buchen, alles überdeckt durch einen springenden roten Hirsch mit goldenem (gelbem) Geweih.

Beschreibung Wappen

Das Wappen weist auf den Schönbuch mit seinen Rotwildbeständen hin. Es wurde vom Gemeinderat am 20. Januar 1931 angenommen. Die Verleihung der Flagge erfolgte am 4. November 1974 durch das Innenministerium.

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