Buchenbach - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1098

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
An der Einmündung des Buchenbachs in die Jagst breitet sich der Ort unterhalb seiner Burg aus. Im Gewann »Weingärten« besitzt er ein Neubaugebiet.
Historische Namensformen:
  • Buochenbach 1098
Geschichte: 1098 (Кор. 12. Jahrhundert) Buochenbach, vom Baum Buche. Ort der frühen Ausbauzeit. Die Stammesgleichheit der seit 1098 genannten Familie von Buchenbach mit den Herren von Stetten ist wahrscheinlich. Diese verkauften 1340 einen Teil von Buchenbach an die Herren von Bächlingen. Die Burg mit ihrem eingebauten Bergfried wurde nach einer Inschrift 1356 von Rüdiger von Bächlingen erbaut und im 15. Jahrhundert verändert. Sie ging 1974 in Privatbesitz über und wurde grundlegend restauriert. Rezzo, der letzte von Bächlingen, übergab seinen Anteil 1403 gegen eine Leibrente an die Hohenlohe, die Buchenbach aber bereits 1418 an Zürch von Stetten verkauften. Seitdem waren zwei Linien der von Stetten in Buchenbach begütert. 1549 erwarb Hohenlohe die Hälfte von Buchenbach mit Vogtei und Patronat von der einen Linie. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit der anderen Linie der von Stetten gab Hohenlohe den Besitz gegen Entschädigung 1563 wieder auf. 1692 entstand durch Erbteilung eine neue stettensche Linie, die sich nach Buchenbach nannte. Schloß, Dorf und Patronat waren würzburgisches Lehen der Herren von Stetten. Die hohe Gerichtsbarkeit beanspruchte Hohenlohe, belehnte aber 1569 die Herren von Stetten damit. 1806 fiel Buchenbach an Württemberg, gehörte bis 1809 zum Oberamt Nitzenhausen, bis 1811 zum Oberamt Ingelfingen dann zum Oberamt, 1938 Landkreis Künzelsau. Der Weiler Sonnhofen wurde 1977 in die Stadt Künzelsau eingegliedert.

Name: Burg Buchenbach
Datum der Ersterwähnung: 1356

Ersterwähnung: 1405
Kirchengeschichte: Die wesentlich ältere evangelische Kirche mit den Patrozinien Maria, Dionysius, Albanus, Erasmus, Barbara, Dorothea, Maria Magdalena und allen Heiligen wurde 1405 erstmals erwähnt und 1695 baulich erneuert. Sie enthält Grabmale der Herren von Stetten. Vom romanischen Vorgängerbau des 13. Jahrhunderts ist im mit 1954 freigelegten Fresken ausgemalten Chor das Untergeschoß des Turmes erhalten. Katholiken zu Mulfingen.
Patrozinium: Heilige Maria, Dionysius, Albanus, Erasmus, Barbara, Dorothea, Maria Magdalena und allen Heiligen
Ersterwähnung: 1405

GND-ID:
  • 7723345-1
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