Möglingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0788

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Auf dem Gleithang des Kochers gelegen, reicht das kleine Dorf fast bis an den Fluß heran.
Historische Namensformen:
  • Magelingen 0788
Geschichte: 788 (Кор. 12. Jahrhundert) Magelingen, wohl von Personenname Magilo. Ort der ältesten Siedlungsschicht. 788 erhielt Kloster Lorsch 16 Hufen in Möglingen von der Schwester des Grafen Maorlach geschenkt. Spätere Grundbesitzer waren Kloster Gnadental, seit dem 13. Jahrhundert die Herren von Adelsheim und von Berlichingen. Die Gnadentaler Besitzungen erwarb 1563 Württemberg. Um 1400 besaßen die von Adelsheim die Ortsherrschaft als würzburgisches Lehen. 1467 wurden die von Berlichingen Lehensnachfolger. 1480/90 war Möglingen dem Schutz der Markgrafen von Brandenburg unterstellt. Bis 1803 war Möglingen als Berlichinger Besitz dem Ritterkanton Odenwald inkorporiert und fiel dann an Württemberg, gehörte zum Oberamt Schöntal, ab 1812 zum Oberamt, 1938 Landkreis Öhringen.

Kirchengeschichte: Möglingen war wohl seit dem 8. Jahrhundert bis heute Filial von Baumerlenbach. Gelegentlicher Gottesdienst fand in der einschiffigen Kapelle mit romanischen und gotischen Teilen und einem sechseckigen Ostturm statt, deren Schiff 1759 von der Ortsherrschaft neu errichtet wurde. Katholiken zu Öhringen.

GND-ID:
  • 7827989-6
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