Fichtenberg - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0817

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Von nadelwaldbestandenen Berghängen umgeben, entstand der Ort am linken Ufer der Rot bei der Einmündung zweier Seitenbäche. Bereits 1936/39 erfolgte die Erweiterung hinüber auf das rechte Rotufer. Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges kamen mehrere Neubaugebiete hinzu, so im Anschluß an die Brückäckersiedlung (1952/60) zwischen Glattenzainbach und Dappach im Süden und im Nordwesten an die Bühläckersiedlung (1954/60), ferner in den Gewannen »Gehrendshalde« (1956/58), im Norden »Kellerfeld« (1962/66), »Hohloch« (seit 1972), »Fichtenbergäcker« (seit 1970), »Schelmenäcker« (seit 1974). Das Gewerbegebiet »Hirschäcker« wurde südlich des Ortes 1962/64 ausgewiesen.
Historische Namensformen:
  • Viheberc 0817
  • Vypperg 1300 [im 14. Jahrhundert]
  • Vieberg 1285
Geschichte: 817 (Кор. 1550 von einer im 12. Jahrhundert verfälschten Urkunde) Viheberc, 1285 Vieberg, 14. Jahrhundert Vypperg und Viechberg, bis 1872 Vichberg, dann Fichtenberg. Ortsname von Vieh (= Viehweideberg) oder Fichte abzuleiten (14. Jahrhundert »am Fichtberg«); Ort des fränkischen Landesausbaus. Wurde größtenteils als Zubehör der Burg Rötenberg 1338 von Albrecht Hack von Rosenstein an Limpurg verkauft. Fichtenberg war lange Zeit limpurgischer Amtssitz. Als Teil des Amtes Oberrot der Herrschaft Limpurg-Gaildorf-Assenheim kam Fichtenberg 1806 an Württemberg, zuerst Oberamt Gaildorf, seit 1938 Landkreis Backnang

Ersterwähnung: 0817
Kirchengeschichte: Das Patronat der Kirche St. Kilian (so 1575) stand Kloster Murrhardt schon 817 zu; durch die Reformation fiel es 1552 an Württemberg. — Evangelische Pfarrkirche 1832 anstelle der mittelalterlichen erbaut, die an der höchsten Stelle des Dorfes im ummauerten Kirchhof stand. Katholische Filial-Kirche St. Josef, 1952 errichtet; zur Pfarrei Oberrot-Hausen gehörend.
Patrozinium: St. Kilian
Ersterwähnung: 1575

GND-ID:
  • 4333657-7
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