Unterrot - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1140 [um 1140]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Südlich der Rot liegt der Ort kurz vor deren Austritt in die Talaue des Kochers. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die Wohnsiedlungen und Fabrikanlagen, hauptsächlich nördlich des alten Kerns links der Rot, den Ort stark vergrößert.
Historische Namensformen:
  • Rode 1140 [um 1140]
  • Nidernrot 1399
  • Undern Rode 1465
Geschichte: Um 1140 Rode, 1399 Nidernrot, 1465 Undern Rode, Ortsname vom Fluß, vermutlich gleichzeitig mit Oberrot entstanden. Ursprünglich wohl Reichsgut, dann vielleicht den Herren von Weinsberg und den Hack von Wöllstein gehörend. Limpurg kaufte den Ort seit 1338 von den Hack, von den von Michelfeld (Lehen von Weinsberg), von den von Schechingen und von den Gmünder Patriziern im Steinhaus; um 1488 unterwarf es sich mehrere freie Bauern. Über fünf der sechs Güter des Klosters Comburg übte es die Vogtei aus. Zuletzt zählte Unterrot zur Herrschaft Limpurg-Gaildorf-Wurmbrand. 1806 württembergisch, Oberamt Gaildorf, 1938 Landkreis Backnang.

Ersterwähnung: 1531
Kirchengeschichte: Kirchlich immer Filial der Pfarrei Münster; Kapelle 1531 erwähnt. Katholiken zu Gaildorf.

GND-ID:
  • 7836702-5
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