Kaltental - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1150 [um 1150, Kopialüberlieferung 16. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Der Ortskern von 1830 beiderseits der Frech-, Berneck-, Schwarzwald-, Böblinger und Burgstraße hat sich bis 1910 in südlicher und nordwestlicher Richtung etwa verdoppelt. Ein- und Zweifamilienhäuser stammen vorwiegend aus den Jahren zwischen 1926 und 1940. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Bebauung bis 1970 teilweise fortgesetzt. Die ältesten Häuser von 1906 finden sich als eingesprengte Einzelbauten unter anderem nördlich im Bereich Hanfländer-, Belchen-, Schwarzwaldstraße und nordöstlich zwischen Elsental, Böblinger Straße.
Historische Namensformen:
  • Kaltindal 1236
Geschichte: Um 1150 (Kopialüberlieferung 16. Jahrhundert) Kaltental, 1236 Kaltindal. Wohl als Burgsiedlung entstanden und in den Oberweiler, den Unterweiler und den Schlossberg gegliedert. Die Herren von Kaltental um 1150 und ab 1236 erwähnt. Einige Angehörige waren Burggrafen, wohl in Stuttgart. Drei Brüder von Kaltental verkauften 1318 ihre Burg an Graf Eberhard von Württemberg und zogen sich nach Aldingen am Neckar zurück. Später waren die von Kaltental zeitweilig auch in Mühlhausen bei Stuttgart ansässig. 1455 — 1709 war die Burg als württembergisches Mannlehen verliehen an die von Tachenhausen (bis 1550), Schöner von Straubenhart (bis 1592), von Anweil (bis 1623/24), von Remchingen (bis 1696) und von Löwenstern. 1709 erwarb sie der Herzog zurück und verkaufte zwei Jahre darauf wieder das freiadelige Gut, das aber in bürgerliche Hände überging. 1796 und 1831/37 wurde das Schloss abgebrochen, an seiner Stelle steht die katholische Kirche. Kaltental gehörte zum Amt Stuttgart, seit 1922 zur Stadt.

Name: Burg Kaltental
Datum der Ersterwähnung: 1318

Ersterwähnung: 1889
Kirchengeschichte: Kirchlich zu Vaihingen zählend, erhielt Kaltental 1889 einen Pfarrverweser, 1899 einen Pfarrer. Evangelische Thomas-Kirche, 1938 erbaut und 1950 wiederhergestellt; Katholische Pfarrkirche St. Antonius von 1932; Pfarrei seit 1953.

GND-ID:
  • 7824247-2
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