Uttenhofen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1338

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Das in einer Talmulde auf der Hochebene im Süden der Haller Stufenrandbucht, im sogenannten Rosengarten, gelegene Dorf besteht aus zwei Ortskernen, von denen sich einer entlang der Straße nach Schwäbisch Hall hinzieht. Die Neubaugebiete »Hummelsweg«, »Häuslesäcker« und »Schollenäcker« entstanden nach dem zweiten Weltkrieg.
Historische Namensformen:
  • Uttenhoven 1338
Geschichte: 1338 Uttenhoven, wohl Personenname. Ort der Ausbauzeit. Die 1162 genannten von Utinkofen gehören sehr wahrscheinlich in das bei Schwäbisch Gmünd abgegangene Eutighofen. Seit 1338 treten Haller Bürger (von Tullau, von Sanzenbach, Stieber, Swob) mit Besitz auf; 1451 trug Heinrich Berler neun Güter von der Pfalz zu Lehen. Diese Lehenschaft geht sicher auf Weinsberger und wahrscheinlich auf staufischen Vorbesitz zurück. Seit 1516 erwarb Hall den gesamten Ort, die Masse von seinen Bürgern, kleinere Teile 1521 von Kloster Comburg sowie 1536, 1541 und 1562 von Limpurg. Einige Güter trug Hall 1590 im Tausch gegen auswärtige Rechte Württemberg zu Lehen auf. 1637 errichtete Hall eine »Wöhrzoll«-Stätte. 1741 vernichtete ein Großbrand 41 Gebäude. Uttenhofen unterstand dem Haller Amt Rosengarten und kam 1802/03 an Württemberg. Stets Oberamt, seit 1938 Landkreis (Schwäbisch) Hall.

Ersterwähnung: 1451
Kirchengeschichte: Kirchliches Filial von Westheim. Das Patronat der Kapelle St. Sigismund (so 1519) trug 1451 der Haller Patrizier Matheis von Rinderbach von der Pfalz zu Lehen. Von ihr steht nur der Chor, der seit 1965 als Gefallenendenkmal dient. Katholikwn zu Schwäbisch Hall-Steinbach.
Patrozinium: St. Sigismund
Ersterwähnung: 1519

GND-ID:
  • 4219539-1
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