Herbsthausen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1145

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
In dem kleinen Haufendorf auf der Wasserscheide zwischen Tauber und Jagst wurde 1964 das Wohngebiet »Kirchweg« erschlossen.
Historische Namensformen:
  • Hertwigershusen 1145
Geschichte: 1145 (moderne Kopie) Hertwigershusen, von Personenname. Siedlung des frühmittelalterlichen Ausbaus. Bei der Erstnennung erhielt Kloster Comburg wohl nur kleineren Besitz. Vielleicht als Schirmort war Herbsthausen in den Händen der Hohenlohe, die 1219 den Wald Kammerforst (Reichsgut) an den Deutschen Orden in Mergentheim abtraten. 1591 beanspruchte die Gemeinde, vor Beginn der hohenlohischen Herrschaft freies Dorf gewesen zu sein. Herbsthausen gehörte zum hohenlohischen Amt und zur Zent Weikersheim und kam 1806 an Württemberg, 1807/08 Oberamt Nitzenhausen, 1809 Oberamt/Landkreis Mergentheim. In der Schlacht von Herbsthausen am 5. Mai 1645 konnten die Bayern unter Mercy und Johann von Werth die Franzosen und Weimaraner in ihren Quartieren überraschen und vernichtend schlagen. Das Gasthaus zum Schwanen, ein Renaissancebau mit zwei Volutengiebeln, ist Geburtshaus von Johann Friedrich Mayer, 1719-1798, Pfarrer in Kupferzell und Förderer der hohenlohischen Landwirtschaft.

Ersterwähnung: 1453
Kirchengeschichte: Kirchlich ursprünglich Filial von Hollenbach, 1453 in die neu errichtete Pfarrei Adolzhausen umgepfarrt. Eine Kapelle zum heiligen Johannes Evangelisten ist 1453 erwähnt. Kleine, im Grunde mittelalterliche evangelische Filialkirche mit Chorturm, 1619, 1703 und 1873 fortfolgend verändert und renoviert.
Patrozinium: St. Johannes Evangelist
Ersterwähnung: 1453

GND-ID:
  • 4089208-6
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