Zimmern - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1103

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Das auf dem Schwemmfächer eines nördlichen Seitentälchens des Wittigbachs gelegene Dorf mit unregelmäßigem Grundriß besitzt Neubaugebiete im Nordosten im Gewann »Furtweinberg« (1950/70) und Nordwesten im Gewann »Steigäcker-Täschlein« (ab 1970) sowie Ansiedlung von Industrie im Süden an der Bahnlinie Lauda-Würzburg (1950/60).
Historische Namensformen:
  • Zimbren 1103
  • Zimbre 1152
Geschichte: Vielleicht 1103 (Кор. 16. Jahrhundert) Zimbren, 1152 Zimbre, zu den Holzbauten. Ausbauort der fränkischen Zeit von Grünsfeld her. Sitz eines edelfreien Geschlechts, mit Leitnamen Sibodo, das wohl schon im 8. Jahrhundert durch eine Schenkung an Fulda in Grünsfeld zu fassen ist. Es war mit den Herren von Lindenfels und denen von Gamburg verwandt, wohnte auch in Krensheim und gehörte zu den Stiftern des Klosters Bronnbach. Die Herren von Zimmern beerbten um 1200 die Herren von Lauda, eine Generation später folgten ihnen die Grafen von Rieneck, teilweise auch die Grafen von Wertheim nach. In Zimmern selbst dann Niederadel bis Mitte 14. Jahrhundert erwähnt. Die Burg auf der »Hirnschale« an der Straße nach Messelhausen wohl im 14. Jahrhundert zerstört. Weitere Geschichte wie bei Grünsfeld.

Ersterwähnung: 1212
Kirche und Schule: Eine eigene Pfarrei ab 1212 nachzuweisen. In der Neuzeit zeitweilig zu Grünsfeld und ab 1810 wieder kirchlich selbständig. Kirche St. Margarita 1768 durch Michael Fischer errichtet. Saal mit eingezogenem Frontturm und langgestrecktem polygonalem Chor. Hochaltar von Johann Georg Auwera (1779). Leichte Stuckierung. Evangelische mit Grünsfeld zur Pfarrei Lauda.
Patrozinium: St. Margarita
Ersterwähnung: 1768

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