Adolzhausen - Altgemeinde~Teilort 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1182

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Das Dorf mit unregelmäßigem Grundriß in leichter Muldenlage am Rande einer Ebene, die ihren Nordwestabschluß mit der Böschung zum Aschbachtal findet.
Historische Namensformen:
  • Otolveshusen 1182
  • Otelshusen 1273
Geschichte: 1182 (Druck 18. Jahrhundert) Otolveshusen. 1273 Otelshusen (Personenname). Gründung der fränkischen Ausbauzeit. Der Ort könnte nach dem Taubergaugrafen Audulf (8. Jahrhundert) heißen. Zur Zeit der ersten Nennung 1182 bereits hohenlohisch. Begütert waren 1273 die von Ellrichshausen, hohenlohische Ministerialen. Der Reichserbkämmerer Konrad von Weinsberg veräußerte 1423 sein Viertel der Vogtei in Adolzhausen, das wohl aus dem Besitz seiner Gemahlin Anna von Hohenlohe-Brauneck herrührte, an den Pfalzgrafen Otto. Es dürfte bald wieder an Hohenlohe zurückgefallen sein. Adolzhausen gehörte zur Zent Hollenbach-Weikersheim, zum hohenlohe-öhringischen Amt Weikersheim, kam 1806 unter württembergische Landeshoheit, zählte 1807/08 zum Oberamt Nitzenhausen, seit 1809 zum Oberamt/1938 Landkreis Mergentheim.

Ersterwähnung: 1453
Kirchengeschichte: Adolzhausen war Filial von Hollenbach (Hohenlohe-Kreis). Die Kapelle zum heiligen Oswald (1433) wurde 1453 Pfarrkirche auch für Herbsthausen und Schönbühl (bis 1650). Das Patronat gehörte dem Deutschen Orden. Reformation durch Hohenlohe. Evangelische Pfarrkirche mit romanischem Chorturm. Das spätgotische Schiff 1760 nach Westen verlängert, 1879 fortfolgend erneuert. Katholiken zu Niederstetten.
Patrozinium: St. Oswald
Ersterwähnung: 1433

GND-ID:
  • 7760140-3
Suche