Neuler - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1113 [um 1113]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Das weitläufige Haufendorf ist eingebettet in eine Quellmulde auf der ausgedehnten Liasplatte zwischen Kocher und Jagst. An neuen Wohngebieten kamen nach dem zweiten Weltkrieg hinzu: »Brühlsiedlung« (1950/52), »Breitesiedlung« (1953/55), »Furtwiesensiedlung« (1958/70), »Klingenbergsiedlung« (1958/77), »Rinnensiedlung« (1971/75) und die Siedlung an der Adlersteige (1956/70). Am nordwestlichen Ortsrand liegt das Gewerbegebiet »Hinterer Brühl« (seit 1970).
Historische Namensformen:
  • Nueler 1113 [um 1113]
Geschichte: Um 1113 Nueler (= neu und lari?). Der Ort kam allmählich fast ganz an das Kapitel des Stifts Ellwangen, das einige von den von Rinderbach im 14. Jahrhundert erkaufte Güter von den Schenken zu Limpurg und dann von Ansbach beziehungsweise von Preußen zu Lehen trug. Einige Güter gehörten zur Herrschaft Adelmannsfelden. Der Ort fiel 1802 an Württemberg. Bis 1938 Oberamt Ellwangen, dann Landkreis Aalen.

Ersterwähnung: 1113 [wohl vor 1113]
Kirchengeschichte: Die dem Kloster Ellwangen gehörende Pfarrkirche St. Benedikt (so 1490) wird 1113 als schon länger bestehend erwähnt; sie wurde 1328 dem Kloster inkorporiert. — Katholische Pfarrkirche mit spätgotischem Turmsockel, oben achteckig verjüngt. Kirche spätbarock von 1746, innen gewölbter Saalbau mit Deckenmalereien von Johann Michael Zink, auf dem rechten Seitenaltar manierist. Vesperbild, auf dem linken ein Ölbild der Beweinung Christi. Außen Grabstein des Philipp Onz von der Leyen von 1798. Evangelische zu Ellwangen (Neuler, Adlersteige, Schwenningen), Aalen-Fachsenfeld (Binderhof, Bronnen, Ebnat, Kohlwasen) und Adelmannsfelden (die übrigen).
Patrozinium: St. Benedikt
Ersterwähnung: 1490

GND-ID:
  • 7661090-1
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