Nordhausen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1153

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Im Südwesten besitzt der auf der Liasplatte westlich der Acht entstandene Ort ein Neubaugebiet im Gewann »Brückle« (seit 1971).
Historische Namensformen:
  • Northusen 1153
Geschichte: 1153 Northusen (Orientierungsname), wahrscheinlich in merowingisch-frühkarolingischer Zeit von Zipplingen aus angelegt. 1153 wird der Freie Burkhard von Nordhausen genannt, die einzige Erwähnung eines hiesigen Adels. Neben Öttingen, das den Gerichtsbann besaß, war 1313 der Deutsche Orden bereits begütert und erhielt das Niedergericht zugestanden. Am Ordensbesitz waren später die Kommenden Nürnberg, Ellingen und Öttingen beteiligt. Auch Kloster Ellwangen im 13. Jahrhundert und Kloster Kirchheim bis zu seiner Aufhebung hatten Besitz. Im 18. Jahrhundert war das Niedergericht zwischen den Grundherren geteilt, das Hochgericht stand Öttingen zu. Der Ort fiel 1805 an Bayern, 1810 an Württemberg; er gehörte bis 1820 zur Gemeinde Geislingen. Bis 1938 Oberamt Ellwangen, dann Landkreis Aalen. — Im 30 Jährigen Krieg brannte das Dorf zur Hälfte ab.

Ersterwähnung: 1287
Kirchengeschichte: Das Patronat der 1287 erstmals erwähnten Pfarrkirche St. Veit kam 1333 von den Grafen von Öttingen an die Deutschordenskommende Ellingen. Die Kirche hat einen alten Chorturm (heute Sakristei) aus dem 13. Jahrhundert, Gewölbe mit Bandrippen und romanischen Blattkapitellen. Die übrigen Bauteile (Saalanlage mit halbrund geschlossenem Chor) stammen von 1751. Heiligenbrustbilder und Taufstein aus der Gotik. Auf einem frühmittelalterlichen Burstel wurde 1890 eine Kapelle erbaut. Derzeit von Geislingen aus pastoriert. Evangelische zu Walxheim.
Patrozinium: St. Veit
Ersterwähnung: 1287

GND-ID:
  • 4411843-0
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