Ruine Hohenbaden (Altes Schloss) - Wohnplatz
Rudolf von Gottes Gnaden Markgraf von Baden verleiht seinem lieben Getreuen dem Edelknecht (armiger) Konrad genannt Harder von Sachsenheim (Sahsinhain) und seinen Söhnen und Töchtern die Lehen in Möglingen (Megeningen), die auch seine Vorfahren als markgräfliches Lehen besessen haben. Dantes eisdem pro testibus strennuos viros Eberhardum de Vlechingen, Lutfridum de O{u}wenshein et Hermannum de Zhuteren armigerum. Datum anno domini millesimo CCXCVI., dominica Reminiscere. / Zur Detailseite
Der Edle (titulo nobilium annotatus) Albert Hage von Hoheneck Speyerer Diözese schenkt, um sich einen Schatz im Himmel zu erwerben (thesaurizare cupientes in celis), dem Kloster Bebenhausen um Gottes willen, zu Ehren der Jungfrau Maria (sancte Marie virginis virginum) und als reines Almosen den Wendershof in Benningen (Bunningen), die Mühle am Neckar bei Herteneck und vier Weinberge bei Hoheneck, die Hugo Nalle, . . Rore, . . Mader und . . Sukke bauen, mit allen Zugehörden (darunter sticiis transticiis substiciis) und Rechten. Er verpflichtet sich mit seinem Sohn Rudolf, der zu der Schenkung seine Zustimmung erteilt hat, für sich und ihre Nachkommen, in der Pfarrei [Neckar-]Weihingen keine Mühle zu bauen (quod infra parrochiam ecclesie de Wihingen nec ad fluvium Nekkari nec ad rivos aliquos aut fontaneas neque ad ventum construamus aut erigamus aliqua molendina). Ferner erlaubt er dem Kloster, für die Verwaltung der Güter eine Hofstatt in Hoheneck (preurbio nostro Hohenegge) zu erwerben und darauf ein Haus zu bauen, zwei Personen hineinzusetzen und ihr Eigentum darin aufzubewahren, und freit dieses Haus mit allem was drin ist, von allen Lasten. Sane in omnium premissorum evidentiam presentes litteras hinc inde conscribi et sigillis illustrium dominorum Hermanni marchionis de Baden, Gotfridi comitis palatini de Túwingen et proprio effecimus communiri, predictorum illustrium, Reinhardi de Calwe militis, Diemonis et Dietheri fratrum dictorum Herter, Ru{o}dolfi advocati de Asperg, Waltheri de Wekkinriet, . . dicti Aernis filii quondam domini Herbrandi de Oswil testimonio accedente. Datum et actum apud Asperg, anno domini MCC nonagesimo primo, III. kalendas Aprilis, indictione IIII. / Zur Detailseite
Rudolf von Gottes Gnaden Markgraf von Baden bestätigt den Verkauf von Langensteinbach durch seinen Neffen (frat[r]uelis) Markgraf Friedrich an Kloster Herrenalb unter Verzicht auf seine Rechte. Siegler: Der Aussteller. Datum anno domini MCCXCVI., mense Aprili. / Zur Detailseite
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Markgraf Hermann (VII.) von Baden freit das Kloster Herrenalb von der Auflage, seinen Besitz in Pforzheim zu verkaufen. / Zur Detailseite
Markgraf Rudolf der Ältere von Baden bekennt, dass er zugunsten des Klosters Herrenalb auf die halben Einkünfte aus dessen Höfen in Ötigheim (Otenkein) und Bickesheim (Buckenshein) vollständig verzichtet. Dabei sollen die Höfe und ihre Bewohner für sich und für ihr Vieh sich aller bisher genossenen Freiheiten in Wäldern, Wiesen, Weiden und Allmenden über alle Marken und Distrikte erfreuen und zu keinerlei Dienst angehalten sein. Dafür soll sein und keiner Eltern Gedächtnis im Kloster ewig gefeiert und sein Jahrtag mit Weißbrot, größerer Weinspende und Fischen und mit den sonst im Konvent üblichen Gebeten (orationibus) begangen werden. Siegler: Der Aussteller. Datum in Eberstein, anno domini MCCLXXX octavo, feria sexta post Martini. / Zur Detailseite
Graf Gottfried von Vaihingen trägt das Dorf Arnbach der bischöflichen Kirche in Bamberg zu Lehen auf. / Zur Detailseite
Markgraf Hesso von Baden entschädigt das Stift Sindelfingen für zugefügten Schaden. / Zur Detailseite
Die Grafen Konrad und Heinrich von Vaihingen erlauben den Predigernonnen zu Pforzheim die Erwerbung einer Hofstatt in Vaihingen. / Zur Detailseite
Abt und Konvent von Maulbronn ertauschen von Marquard von Bretten und seinen vier Söhnen alles, was diese in Knittlingen besitzen, gegen ihren Bauhof in Weissach unter näher hinzugefügten Bedingungen und unter genauer Beschreibung der Grenzen der vertauschten Besitzungen. / Zur Detailseite
Rudolf von Gottes Gnaden Markgraf von Baden bestätigt den Verkauf von Langensteinbach (ville Langensteinbach et onmium eidem ville attinentium) an Kloster Herrenalb durch seinen Bruder Markgrafen Friedrich von Baden und verzichtet auf alle Ansprüche daran, indem er sie auf das Kloster überträgt. Siegler: Der Aussteller. Datum anno domini MCCC., mense Aprili. / Zur Detailseite
König Heinrich (VII.) ersucht den Bischof von Hildesheim, seinen Vater Friedrich, der eine Reihe seiner Verfügungen zurückgerufen, insbesondere sein Verfahren gegen die Herrn von Hohenlohe und ihr Schloss Langenburg missbilligt, mit ihm selbst und andern Reichsfürsten zu bitten, seine Ehre nicht fernerhin bloßzustellen. / Zur Detailseite
Reimbot von Neipperg (Nitperg) beurkundet, dass sein Streit mit Abt und Konvent von Herrenalb wegen der von Ludwig von Liebenzell an das Kloster gegebenen Zehnten in Merklingen (Merkelingen), an die er durch seine Frau Adelheid Anspruch zu haben meinte, durch die von beiden Parteien erwählten Schiedsrichter, den Prior von Maulbronn und die Ritter Kimo von Baden (Kimonem de Baden), Engelhard von Neipperg und . . von Niefern (Nievern) freundschaftlich ausgetragen worden ist, und verzichtet mit seiner Frau und seinen Erben auf alle seine Ansprüche. Siegler: Der Aussteller und die Schiedsrichter. Datum et actum anno domini MCCLXXXI., tempore paschali. / Zur Detailseite
Burgen und Schlösser Badens Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Friedrich von Gottes Gnaden Markgraf von Baden beurkundet, dass Burkhard der Sohn Ritter Brendelins gemeinsam (una cum manu et consensu) mit seiner Frau Hedwig dem Kloster Herrenalb zwei Morgen Weinberge in der Mark Freudenstein (duo iugera vinearum sitarum in marchia Fro{u}denstein – – que quondam fuerunt Merckelini militis de Fro{u}denstein) um 18 Pfund Heller verkauft habe. Da hiezu seine Zustimmung erforderlich ist (quia vero id facere non poterant sine nostro consensu et voluntate), so überträgt er selbst aus Verehrung der Jungfrau Maria dem Kloster die Weinberge (vineas manumittimus et – – conferimus) mit allen Rechten (ita quod omnimodam habeant facultatem et libertatem ipsas vineas colendi, palos secandi et adducendi in tota marchia Fro{u}denstein, fimum emendi et adducendi, vinum et uvas abducendi et omnia alia faciendi que eis visa fuerint expedire) unter Verzicht auf jeglichen Anspruch. Siegler: Der Aussteller. Burkhard und Hedwig bestätigen diese Beurkundung und bekennen den Kaufpreis erhalten zu haben, verzichten auch auf alle Rechte. Da beide keine Siegel besitzen, siegeln: Der Aussteller und die Ritter Brendelin und Albert genannt Hofewart, Brüder, von Sickingen. Datum anno domini millesimo ducentesimo nonagesimo sexto, mense Aprili. / Zur Detailseite
Markgraf Rudolf von Baden bestätigt die von seinem Vater, seiner Mutter und seinem Bruder dem Kloster Herrenalb bewilligte Befreiung von Zoll, Abgabe und jedweder Art von Ungeld in allen seiner Herrschaft unterworfenen Orten. / Zur Detailseite
Illustration: Das alte Schloss Baden Baden Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Rheinfahrt - von den Quellen des Rheins bis zum Meere Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Illustration: Eingang ins alte Schloss Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Die Brüder Konrad und Ulrich Trescher bestätigen die Erwerbung des Vogtrechts und der sonstigen Rechte ihrer Familie auf Gütern des Klosters Herrenalb in der Nußbaumer Markung durch dieses Kloster und bestimmen die Rechte desselben und seiner beiden Hofmeier. / Zur Detailseite
Illustration: Das alte Schloss Baden Baden Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Großherzogthum Baden in malerischen Original-Ansichten seiner interessantesten Gegenden, seiner merkwürdigsten Städte, Badeorte, Kirchen, Burgen und sonstigen ausgezeichneten Baudenkmäler alter und neuer Zeit Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Die Ritter Albert und Konrad von Niefern und Diether von Lomersheim entscheiden Streitigkeiten der Herren von Enzberg mit dem Kloster Maulbronn. / Zur Detailseite
Abt Wilhelm und Konvent von Weißenburg Benediktinerordens beurkunden, dass Markgraf Friedrich von Baden ihrem Kloster seine Stadt Kuppenheim übertragen (civitatem sive oppidum in Cupenheim ad eum iure proprietatis pertinentem nobis resignavit et – – transtulit) und von ihnen zu Lehen genommen hat. Sie geben deshalb, weil dadurch ihr Kloster schadlos gehalten ist, ihre Zustimmung zum Verkauf des Dorfes Malsch, das ihnen gehört hat und Lehen des Markgrafen ist, und bestätigen diesen Verkauf durch den Markgrafen an Kloster Herrenalb. Siegler: Die Aussteller. Actum anno domini MCCXCVIII., feria II. ante ascensionem domini. / Zur Detailseite
Graf Otto von Eberstein beurkundet, dass Konrad, der Sohn Schurbrands, sein Bürger in Gernsbach, mit seiner Einwilligung dem Kloster Herrenalb dreißig Schilling Heller jährlich auf Martini aus genannten Gütern beim Igelbach verkauft habe. / Zur Detailseite
Rudolf (R.) von Gottes Gnaden der junge Markgraf von Baden beurkundet und bestätigt die Schenkung von Weinbergen in Grötzingen und Durlach (vineas in Grezzingen dictas Kaisersberc et omnes vineas suas in marchia Turlach sive Grezzingen sitas) durch seinen verstorbenen Bruder Hermann (Her.) an Kloster Herrenalb und überträgt alle Rechte, die er von Erbschafts wegen an diese Weinberge haben könnte, durch Schenkung unter Lebenden an das Kloster. Siegler: Der Aussteller. Datum feria tertia post festum omnium sanctorum, anno domini MCC nonagesimo secundo. / Zur Detailseite
Johann, Dekan des Dreifaltigkeitsstifts in Speyer, entscheidet als Schiedsrichter den Streit zwischen Kloster Maulbronn, Kloster Gottesaue und Gemeinde Eggenstein. / Zur Detailseite
Illustration: Felsengang altes Schloss Baden Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Markgraf Rudolf der Ältere von Baden schenkt gemeinsam mit seiner Gemahlin Adelheid von Ochsenstein dem Kloster Herrenalb seine Dörfer Ittersbach und Wolmersbüren zur Einrichtung und Unterhaltung eines ewigen Lichts vor dem Altar der heiligen Katharina. / Zur Detailseite
Rudolf (II.) der Ältere von Gottes Gnaden Markgraf von Baden schenkt dem Kloster Herrenalb eine jährliche Gült von 15 Malter Roggen (siliginis) aus seinen Einkünften in Malsch (super redditibus nostris sive precaria in Malsche), damit sie davon jährlich in vigilia annuntiationis dominice ein Amt (servitium) begehen im Konvent mit weißem Brot und einem größeren Maß Wein. Dazu wird er selbst so lang er lebt die Fische liefern, nach seinem Tod aber wird das Kloster diese und das Andere selbst beschaffen cum orationibus solitis in conventu. Siegler: Der Aussteller. Datum anno domini MCC nonagesimo secundo, Gregorii pape. / Zur Detailseite
| Regionalauswahl: | |
|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wohnplatz |
| Liegt auf Gemarkung: | Innenstadt |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Burgruine auf dem westlichen Ausläufer des Battert, 1,5 km nördlich über der Stadt. Vgl. auch Baden-Baden Innenstadt. |
|---|
Burgen und Schlösser
| Name: | Hohenbaden |
|---|---|
| Datum der Ersterwähnung: | 1257 |
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