Hüffenhardt 

Regionalauswahl:
Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.hueffenhardt.de
service-bw: Informationen zu wichtigen Adressen, Nummern und Öffnungszeiten in Hüffenhardt
Einwohner: 2037
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 116.0
Max. Höhe ü. NN (m): 338.85
Min. Höhe ü. NN (m): 184.37
PLZ: 74928

Das 17,62 qkm große Gemeindegebiet von Hüffenhardt liegt unmittelbar am Nordostrand des Kraichgaus, eines mit Löß verkleideten Hügellandes, das hier an die Naturräume Bauland und Neckarbecken grenzt. Im Tal des Neckar-Zuflusses Mühlbach im südöstlichen Zipfel des Gebiets senkt sich das Terrain bis auf eine Höhe von etwa 184 m NN herab, der höchste Geländepunkt ist mit rd. 339 m NN beim Gewann Seeäcker im Wald nordöstlich von Kälbertshausen im äußersten Norden. Hüffenhardt gehört zum Naturpark Neckartal-Odenwald. Vor dem Übergang an Baden 1806 war Hüffenhardt zu zwei Dritteln Besitz der Freiherren von Gemmingen-Bonfeld und zu einem Drittel der Freiherren von Gemmingen-Guttenberg, während Kälbertshausen zu je einem Drittel diesen beiden Linien und den Grafen von Helmstatt gehörte. Für Kälbertshausen blieb seit 1810, für Hüffenhardt seit 1864 Mosbach die zuständige Amts- und Kreisstadt. Zum Jahresbeginn 1975 wurde Kälbertshausen nach Hüffenhardt eingemeindet. Seit Neujahr 1973 ist Hüffenhardt Bestandteil des Odenwaldkreises, der seit dem 1.1.1974 den Namen Neckar-Odenwald-Kreis trägt. Der Turm der evangelischen St. Vituskirche im Hauptort stammt mit seinem gotischen Portal aus dem 14. Jahrhundert, das barocke Langhaus mit polygonalem Chorschluss ist ein Anbau von 1738/40. In ähnlicher Weise ist auch in Kälbertshausen der Chorturm in seinem unteren Teil aus dem Mittelalter erhalten, während das dreiachsige barocke Langhaus 1726 angebaut und 1791 renoviert wurde.

Das hügelige Gemeindegebiet im Nordöstlichen-Kraichgau liegt auf der Wasserscheide zwischen Neckar und Elsenz. Der Triasuntergrund besteht aus Lettenkeuper und Hauptmuschelkalk, in den sich kleine linksseitige Nebenbäche des Neckars und Quellbäche des zur Elsenz entwässernden Wollenbachs nur leicht eingetieft haben. Die flachen Hügelzüge zwischen den Tälchen tragen eine fruchtbare Lössdecke.

Wappen von Hüffenhardt

In gespaltenem Schild vorn in Rot eine gestürzte goldene (gelbe) Pflugschar, hinten in Blau zwei goldene (gelbe) Balken.

Beschreibung Wappen

Die Ortsherrschaft über Hüffenhardt und über zwei Drittel des 1975 nach Hüffenhardt eingemeindeten Dorfes Kälbertshausen hatten seit 1440 und bis 1806 die Freiherren von Gemmingen-Guttenberg inne. Das Wappen und die Flagge Hüffenhardts sind vom Generallandesarchiv vorgeschlagen und am 4. Mai 1960 vom Innenministerium verliehen worden, nachdem schon 1904 ein Wappenentwurf des Generallandesarchivs von der Gemeinde abgelehnt worden war. Die Pflugschar ist als Ortszeichen auf alten Grenzsteinen und in den Gemeindesiegeln seit dem 18. Jahrhundert abgebildet. Vor der Wappenverleihung erschien die Pflugschar in den Siegeln in einem ovalen Schild, der von einer Krone überhöht und von zwei Löwen gehalten wird, eine bei ritterschaftlichen Orten häufige Ausschmückung des kommunalen Wappens durch heraldisches Beiwerk. Die Tingierung des vorderen Feldes greift die badischen Farben auf. Die linke Schildhälfte zeigt das gemmingische Wappen.

GND-ID:
  • 4218417-4
Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)