Hockenheim 

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Status: Große Kreisstadt
Homepage: http://www.hockenheim.de
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Einwohner: 20874
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 599.0
Max. Höhe ü. NN (m): 118.68
Min. Höhe ü. NN (m): 67.66
PLZ: 68766

Die Stadt Hockenheim liegt im westlichen Teil des Rhein-Neckar-Kreises. Das Stadtgebiet erstreckt sich in seinem westlichen Teil in der ausgedehnten Rheinniederung, während es im Osten die Niederterrasse und die Sand- und Schotterflächen der Schwetzinger Hardt umfasst. Naturräumlich gehört das Gebiet zu den übergeordneten Einheiten der Nördlichen Oberrhein-Niederung um Westen und der Hardtebenen im Osten. Der höchste Punkt liegt im Westen auf 118,68 m, der tiefste Punkt auf 67,66 m in der Rheinniederung. Das Stadtgebiet hat Anteil an dem 656 ha großen Naturschutzgebiet Hockenheimer Rheinbogen (30 Teilgebiete). Hockenheim kam 1803 an Baden und wurde dem Amt Schwetzingen zur Verwaltung zugewiesen. 1924 wurde das Bezirksamt Schwetzingen mit dem Bezirksamt Mannheim verschmolzen, aus dem 1939 der gleichnamige Landkreis hervorging. Dieser ging bei der Verwaltungsreform 1973 im neuen Rhein-Neckar-Kreis auf. Seit 2001 ist Hockenheim Große Kreisstadt. Mit den Nachbargemeinden Altlußheim, Neulußheim und Reilingen besteht eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft. Seit 1945 hat sich die Siedlungsfläche der Stadt deutlich vergrößert. Bis zur Mitte der 1960er Jahre wurde zunächst kleinere Flächen nordöstlich und östlich sowie im Westen des alten Ortes erschlossen. Vor allem die 1970er Jahren erlebten eine rasante Vergrößerung, als am nördlichen, östlichen und südlichen Ortsrand große Neubauflächen besiedelt wurden. Diese wurden in den 1980er Jahren durch weitere Areale im Norden, Südosten und Südwesten und Nordwesten ergänzt. Seitdem ist die Bautätigkeit deutlich zurückgegangen und konzentriert sich auf kleinere Flächen im Nordwesten. Ausgedehnte Industrie- und Gewerbeflächen sind vorwiegend im Norden der Stadt um das Autobahnkreuz entstanden. Hockenheim ist über die A6, A61 und A5 sowie die B36 und B39 an das Fernstraßennetz angeschlossen. Über den Bahnhof Hockenheim besteht Anschluss an die Rheinbahn nach Karlsruhe. Im Industriegebiet Talhaus besteht als Stichbahn eine Güterverkehrsanbindung an die Rheinbahn. Eine seit 1898 bestehende Bahnstrecke mit Personenverkehr Heidelberg-Speyer wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört und nicht wieder aufgebaut. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. Im Stadtgebiet besteht ein Buslinienverkehr.

Die an den Rhein angrenzende Gemarkung besteht im Westen aus der ausgedehnten Rheinniederung, in der sich mehrere alte Rheinschlingen mit ihren Naß- und Flachmoorböden abzeichnen. Der östliche Gemarkungsabschnitt der Niederterrasse wird durch das 5-6m aufragende Hochgestade von der Rheinaue geschieden. Er ist unterteilt in die Sand- und Schotterflächen der Schwetzinger Hardt mit zahlreichen Dünenbildungen im Osten und in die südlich anschließende Kraichniederung mit mehreren ehemaligen Bachschlingen.

Wappen von Hockenheim

In von Schwarz und Blau geteiltem Schild oben ein wachsender, rot bewehrter, rot bezungter und rot gekrönter goldener (gelber) Löwe, unten zwei schräggekreuzte silberne (weiße) Haken.

Beschreibung Wappen

Das älteste, ab 1609 nachweisbare Siegel des Ortes zeigt in geteiltem Schild oben einen liegenden linksgewendeten Löwen, der an die Zugehörigkeit des Ortes zur Pfalz seit 1286 erinnert, und unten zwei gekreuzte Haken. Diese sind zweifellos ein den Ortsnamen volksetymologisch deutendes Bild und auch auf Grenzsteinen und einer Glocke von 1748 angebracht. Im Laufe der Zeit änderte sich die Darstellung des Löwen, der nach dem Anfall Hockenheims an Baden (1803) auch weggelassen wurde, und der Haken, die zuweilen von drei oder vier Rosen bewinkelt waren. Hockenheim wurde 1895 zur Stadt erhoben. Um diese Zeit entstand ein Siegel mit dem heutigen Wappenbild, dessen Tingierung dabei festgelegt wurde.

GND-ID:
  • 4025299-1
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