Bruchhausen - Wohnplatz
| Regionalauswahl: | |
|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wohnplatz |
| Ersterwähnung: | 1152 |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Bauernweiler im Norden der Gemarkung am Rande der Leimbachniederung. |
|---|---|
| Historische Namensformen: |
|
| Geschichte: | 1152 viculus Bruchhusen, Ortsname nach feuchtem Niederungsgelände. Um 1180 erwarb das Kloster Schönau den Weiler. Durch Aussiedlung der bäuerlichen Bevölkerung entstand eine Zisterziensergrangie, zu deren Ackerland auch die Flur der Wüstung Lochheim zugeschlagen wurde. Nach 1649 Staatsdomäne und Jagdstützpunkt. 1721/32 Zeughaus von Breunig und Zeller, 1750/54 Jagdhaus von Pigage und Rabaliatti. |
![Der Freie Konrad von Wiesloch (Wizenloch) genannt der Weiße (Albus) bestätigt auf Bitten des Gebers und in der Hoffnung, dafür Vergebung seiner Sünden und ewige Gnade bei Gott zu finden, dem Kloster Bebenhausen die Schenkung, die demselben sein Oheim Konrad von Kirchheim (avunculus meus C. de Kyrchain vir nobilis ac discretus) mit dem Patronatrecht zu [Korn-]Westheim (Westhain) samt Zugehörde und mit allem, was er an Zehnten innerhalb der Grenzen dieser Pfarrei und des Glemsgaues nach Lehenrecht eigentümlich besaß (universa que per totum gyrum sive confinium ipsius parochie atque terminorum Glemmisgou circa decimationem fructuum sive proventuum annuorum feodali iure suo dominio proprie subiacebant), gemacht hat, und verzichtet zum Heil seiner Seele auf alle seine Rechte an den genannten Besitz. Siegler, da der Aussteller eigenes Siegel nicht führt: Der Abt Otto (O.) von Schönau und Konrad von Kirchheim. Acta sunt hec anno domini MCCLXXVIII., indictione VI. Testes: frater Wer. de Agilsterhusen, frater Helwicus de Gemino Ponte, frater C. de Schilperch, frater Anshelmus de Spira, frater Johannes de Gerach monachi, frater H. de Erpach, frater H. de Assilnhain monachi et conversi in Sconaugia, frater A[lbertus] de Haimishain monachus in Bebinhusen. Datum in Bru{o}chusen.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3574.jpg)




![Der Freie Konrad von Wiesloch (Wizenloch) genannt der Weiße (Albus) bestätigt auf Bitten des Gebers und in der Hoffnung, dafür Vergebung seiner Sünden und ewige Gnade bei Gott zu finden, dem Kloster Bebenhausen die Schenkung, die demselben sein Oheim Konrad von Kirchheim (avunculus meus C. de Kyrchain vir nobilis ac discretus) mit dem Patronatrecht zu [Korn-]Westheim (Westhain) samt Zugehörde und mit allem, was er an Zehnten innerhalb der Grenzen dieser Pfarrei und des Glemsgaues nach Lehenrecht eigentümlich besaß (universa que per totum gyrum sive confinium ipsius parochie atque terminorum Glemmisgou circa decimationem fructuum sive proventuum annuorum feodali iure suo dominio proprie subiacebant), gemacht hat, und verzichtet zum Heil seiner Seele auf alle seine Rechte an den genannten Besitz. Siegler, da der Aussteller eigenes Siegel nicht führt: Der Abt Otto (O.) von Schönau und Konrad von Kirchheim. Acta sunt hec anno domini MCCLXXVIII., indictione VI. Testes: frater Wer. de Agilsterhusen, frater Helwicus de Gemino Ponte, frater C. de Schilperch, frater Anshelmus de Spira, frater Johannes de Gerach monachi, frater H. de Erpach, frater H. de Assilnhain monachi et conversi in Sconaugia, frater A[lbertus] de Haimishain monachus in Bebinhusen. Datum in Bru{o}chusen.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3574.jpg.tm.png)




leobw