Schönbrunn 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.gemeinde-schoenbrunn.de
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Einwohner: 2876
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 83.0
Max. Höhe ü. NN (m): 468.7
Min. Höhe ü. NN (m): 115.7
PLZ: 69436

Die Gemeinde Schönbrunnliegt im Osten des Rhein-Neckar-Kreises und grenzt hier bereits an den Neckar-Odenwald-Kreis im Osten und das Land Hessen im Westen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Kleinen Odenwald. In seinem Nordteil liegt das tief eingeschnittene Neckartal, dessen Verlauf die nordwestliche bzw. westliche Gemeindegrenze markiert. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergeordneten Einheit des Sandstein-Odenwaldes. Der höchste Punkt liegt westlich auf 468,70 m, der tiefste Punkt auf 115,70 m im Neckartal. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Naturschutzgebiete Neckarufer Seitelsgrund-Moosklinge mit 46,2 ha und Todtenbronnen mit 13,2 ha. Schönbrunn und die heutigen Ortsteile Haag, Moosbrunn und Schwanheim kamen 1803 an Baden und wurden dem Amt Neckarschwarzach zugewiesen. Ab 1813 gehörten sie zum Amt Neckargemünd, ab 1853 zum Bezirksamt Eberbach und ab 1924 zu Heidelberg. Nur in Schwanheim gehörte der grundherrliche Teil 1807-1810 zum Oberamt Waibstadt. Aus dem Bezirksamt Heidelberg ging 1939 der gleichnamige Landkreis hervor, der bei der Verwaltungsreform 1973 im neuen Rhein-Neckar-Kreis aufging. 1972 schlossen sich die bisher eigenständigen Gemeinden Haag, Moosbrunn, Schönbrunn mit Oberallemühl und Schwanheim mit Unterallemühl zusammen. Schönbrunn ist durch eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Eberbach verbunden. Schönbrunn und seine Ortsteile haben sich nur langsam entwickelt. Im Hauptort entstand nach 1945 ein größeres Wohngebiet am westlichen Ortsrand. In den 1980er Jahren wurde ein weiteres Gebiet am nordöstlichen Ortsrand entlang der Straße nach Allemühl erschlossen und seit dem Ende der 1990er Jahre wird am Nordwest- und am Ostrand des Ortes gesiedelt. In den übrigen Teilorten entstand größere Neubaugebiete überwiegend ebenfalls nach 1945. Danach stockte die Entwicklung weitgehend. In Allemühl wurde in den 1990er Jahren südöstlich des Ortes gesiedelt, in Schwanheim entstand in den 1980ern am nordöstlichen Ortsrand ein Baugebiet und in Haag kammen in den 1970ern am Südrand sowie in den 1980er Jahren am Nord- und am Südrand Neubaugebiete hinzu. Seit dem Ende der 1990er Jahren sind auf kleineren Flächen in Moosbrunn, Allemühl und Haag weitere neue Gebäude entstanden. Die Gemeinde ist über die B37 an das Fernstraßennetz angeschlossen. Im Nachbarort Eberbach besteht Anschluss an die S-Bahn Rhein-Neckar. Der ÖPNV erfolgt durch Buslinien des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar.

Das Gemeindegebiet liegt im Kleinen Odenwald und zeigt eigentlich nur in seinem Nordteil, am Hang zum tief in den Hauptbuntsandstein eingeschnittenen Neckartal, der durch mehrere Täler und Klingen zergliedert wird, gebirgigen Charakter. Auf der im Oberen Buntsandstein liegenden Süd-Abdachung des Kleinen Odenwaldes herrschen Hochflächenformen im Plattensandstein und flache Talmulden in Röttonen vor. Geringmächtige Braune Waldböden in Lösslehmauflagerungen bilden die Rodungs- und Siedlungsansätze.

Wappen von Schönbrunn

In Silber (Weiß) auf grünem Boden ein roter Röhrenbrunnen mit blauem Wasserstrahl.

Beschreibung Wappen

Die Gemeinde wurde am 1. Januar 1972 durch Vereinigung von Haag, Moosbrunn, Schönbrunn und Schwanheim gebildet. Alle Ortsteile haben ihren Ursprung in hochmittelalterlichen Rodungssiedlungen im Kleinen Odenwald. In den bis in die jüngere Zeit allein von der Landwirtschaft geprägten Orten spielt heute auch der Fremdenverkehr eine größere Rolle. Die neue Gemeinde trägt den ansprechenden Namen des Ortsteils Schönbrunn und behielt auch dessen „redendes" Wappen bei, das vom Innenministerium am 6. Juni 1974 zusammen mit der Flagge neu verliehen wurde. Es geht auf die seit dem 18. Jahrhundert geführten Siegel Schönbrunns mit dem gleichen Motiv zurück und war 1914 nach Festlegung der Farben von der Gemeinde angenommen worden.

GND-ID:
  • 4235638-6
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