Wimsheim 

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Status: Gemeinde
Homepage: http://www.nussbaum.de/Wimsheim/index.htm
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Einwohner: 2585
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 321.0
Max. Höhe ü. NN (m): 440.09
Min. Höhe ü. NN (m): 407.61
PLZ: 71299

Wimsheim befindet sich im Osten des Enzkreises. Auf seiner mit 8,06 qkm relativ kleinen Gemarkung stoßen zwei Naturräume aufeinander: von Westen die aus den Schichten des Oberen Buntsandsteins gebildeten Schwarzwaldrandplatten, von Osten die südwestlichen Ausläufer des Neckarbeckens. Dort greift das Areal auf das Heckengäu aus, dessen Muschelkalkunterlage sich durch verkarstete und vor allem im Westen bewaldete Kuppen abhebt. Schon 1941 stellte man über 16 ha entlang der Autobahn unter Landschaftsschutz und erhob weitere 27 ha Wiernsheimer und Friolzheimer Gebiets zum Landschaftsschutzgebiet. Der Grenzbach, der die Gemarkung von Südwesten nach Osten durchfließt, beschreibt an der Grenze zu Mönsheim auf etwa 380 m NN den tiefsten Punkt des Geländes, das im Westen im Brenntenhau auf rd. 496 m NN ansteigt. Die im Einzugsgebiet der Stadt Pforzheim und an der Autobahn verkehrsgünstig gelegene Gemeinde durchlief in der Nachkriegszeit einen Suburbanisierungsprozess, durch den sie ihre Siedlungsfläche erweitern konnte. Der Landesentwicklungsplan verortet die Gemeinde in der Randzone um den Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim. Das dem Kloster Maulbronn zugehörige Wimsheim fiel 1504 an Württemberg und wurde dem gleichnamigen Klosteramt zugewiesen, aus dem am 18. März 1806 das Oberamt Maulbronn entstand. Als dieses zum 1. Oktober 1938 aufgelöst wurde, wechselte Wimsheim zum Landkreis Leonberg. Nach dessen Liquidation gelangte die Gemeinde am 1. Januar 1973 zum Enzkreis.

Die Gemarkung liegt im Grenzbereich von Nordostschwarzwald und Neckarbecken. Ihr bewaldeter Westabschnitt dehnt sich noch auf der Hochfläche des Oberen Buntsandsteins östlich des Würmtals aus. Das waldfreie Gebiet im östlichen Gemarkungsteil, das einen welligen Hügellandcharakter hat, von mehreren Verwerfungen durchsetzt ist und nach Оsten zur Enz entwässert wird, zeigt an der Oberfläche Gesteine des Wellengebirges und des Mittleren Muschelkalks. Gegen den Nordrand der Gemarkung tritt im Gäulandbereich auch Hauptmuschelkalk zutage.

Wappen von Wimsheim

In Blau über einem goldenen (gelben) Stern eine goldene (gelbe) Hafte.

Beschreibung Wappen

Die Siegel- und Wappentradition des 1232 an das Kloster Maulbronn gekommenen und seit 1504 zu Württemberg gehörenden Ortes setzt etwa mit Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Das Wappenbild ist in Siegeln des Schultheißenamts vom Ende des 19. Jahrhunderts enthalten, der Stil des Stempels lässt jedoch eine ältere Vorlage (um 1820?) vermuten. Das Motiv geht zweifellos auf das Fleckenzeichen von Wimsheim zurück, dessen Bedeutung nicht bekannt ist und das wegen seiner einfachen geometrischen Formen gewählt worden sein kann. Die frei gewählte Tingierung des Siegelbilds und damit seine Umwandlung in ein regelrechtes Wappen ist 1947 oder etwas früher erfolgt.

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