Ersingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1197

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Der dicht überbaute Kern des Haufendorfs liegt am Kirchberg, ei­nem schmalen Bergrücken zwischen dem Kämpfelbach- und einem Seitental. In beide Täler ging die neuere Siedlungserweiterung. Weiteres Neubaugebiet im Wald am südblickenden Hang im Osten.
Historische Namensformen:
  • Ergesingen 1197
Geschichte: 1197 Ergesingen, von Personenname. Altsiedelort. Besitz der Her­ren von Eberstein und durch diese Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts weitgehend an Kloster Frauenalb verschenkt. Frauenalb hatte im Spätmittelalter die gesamten Herrschaftsrechte unter ebersteinischem und badischem Schirm inne. Ersingen und Bilfingen bildeten ein Amt und eine Gemeinde bis 1802. Mit der Aufhebung des Klosters wurde das Amt Stein zuständig, seit 1821 gehört die Gemeinde zum Amt Pforzheim

Ersterwähnung: 1248
Kirchengeschichte: Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde 1248 dem Kloster Frauenalb inkorporiert. Zum Pfarrsprengel zählte bis zum Ende des Mittelalters und zeitweilig in der Neuzeit wieder Bilfingen, heute ist Ispringen Filiale. Die Kirche, im 15. Jahrhundert aus dem Ort verlegt, bewahrt den Typus der Chorturmkirche über einen weitgehenden Neubau von 1771 hinweg, 1930/31 er­neut vergrößert. Zur Ausstattung gehören 7 Statuetten aus der alten Kirche (um 1510/20). Kapelle St. Antonius von Padua 1711 erbaut, 1850 neu gestaltet. Die Evangelischen zur Pfarrei Ispringen. Filialkirche von 1954.
Patrozinium: St. Johannes der Täufer
Ersterwähnung: 1248

GND-ID:
  • 4502056-5
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