Lombach - Altgemeinde~Teilort
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Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
Typ: | Teilort |
Ersterwähnung: | 1200 [Anfang des 13. Jahrhunderts] |
Ortsgeschichte
Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Das im Heckengäu gelegene Dorf zieht sich von einem Muschelkalkrücken herab in das Buntsandsteintal des Lombachs. Wohl aus zwei Siedlungskernen zusammengewachsen. Neues Wohngebiet am Hang im Norden des Dorfes. |
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Historische Namensformen: |
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Geschichte: | Anfang des 13. Jahrhunderts und 1229 Lumbach, ungedeuteter Bachname. Im 13. Jahrhundert im Besitz der Pfalzgrafen von Tübingen. Einen Hof hatten 1491 die von Neuneck. Er ist wohl identisch mit dem Besitz, den die von Ehingen 1517 mit Steuer, Vogtei, Gericht und Stab an Kloster Alpirsbach verkauften, das bereits Anfang des 14. Jahrhunderts in Lombach Rechte hatte. Weitere obrigkeitliche Rechte kamen mit der Herrschaft Loßburg 1501 von den von Geroldseck an das Kloster. Als nunmehr ganz alpirsbachischer Klosterort kam Lombach durch die Reformation unmittelbar an Württemberg und zählte bis 1806 zum Klosteramt, 1807/08 Oberamt Alpirsbach, seit 1812 zum Oberamt, seit 1938 Landkreis Freudenstadt. |
Kirche und Religion
Ersterwähnung: | 1348 |
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Kirche und Schule: | Kirchlich war Lomburg anfangs Filial der Pfarrei Oberiflingen und wurde nach Errichtung der Pfarrei Wittendorf (vor 1275) dorthin umgepfarrt. Kapelle 1348 erwähnt. Nach der Reformation 1561 eine Pfarrei geschaffen. Das Patronat mit Alpirsbach an Württemberg gekommen. Evangelische gotische Kirche (Heiliger Johannes der Täufer) mit romanischem Turm, Langhaus 1786 umgebaut. Katholiken zu Freudenstadt. |
Patrozinium: | St. Johannes der Täufer |