Wittendorf - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1100 [um 1100]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Im Kern unregelmäßiges Straßendorf in freier Lage am Südhang der Hauptmuschelkalkstufe über dem Lippachtal. Neues Wohngebiet am westlichen Ortsrand, Ferienhaussiedlung am Südhang des Riesenmannsberges.
Historische Namensformen:
  • Witendorf 1100 [um 1100]
Geschichte: Um 1100 Witendorf, von Personenname. Zwei Waffengräber des 7. Jahrhunderts. Edelfreie von Wittendorf, wohl Verwandte der Herren von Brandeck (vergleiche Sterneck), um 1100-1143 bezeugt. Von ihnen unter anderem erhielt Klosterreichenbach umfangreichen Besitz, außer Gütern in Wittendorf solche in anderen Kleinsiedlungen der Umgegend sowie Wald. Wittendorf gehörte zur geroldseckischen Herrschaft Loßburg und wurde mit dieser 1501 an Kloster Alpirsbach verkauft. Es zählte bis 1806 zum Klosteramt Alpirsbach, seit 1812 zum Oberamt, ab 1938 Landkreis Freudenstadt. Mehrfach suchten Großbrände den Ort heim, so 1694, 1785 und 1846.

Ersterwähnung: 1275
Kirche und Schule: Die Kirche (1560 St. Martin), ursprünglich Filial der Pfarrei Oberiflingen, war bereits 1275 selbständige Pfarrei. Kirchensatz wohl beim jeweiligen Ortsherrn. Württemberg führte 1538 die Reformation ein. Evangelische Pfarrkirche von 1786 mit romanischem Turm, 1892 erneuert. Katholiken zu Leinstetten (Stadt Dornhan, Landkreis Rottweil).
Patrozinium: St. Martin
Ersterwähnung: 1560

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