Weinstetter Hof - Wohnplatz 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Wohnplatz
Namensformen: Weinstetten
Liegt auf Gemarkung: Bremgarten
Ersterwähnung: 1139

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Weiler am Rheinhochgestade südwestlich des Dorfes.
Geschichte: 1139 (spätere Fälschung) Wistathischer Besitz des Hochstifts Basel, kam auf dem Wege über die Schutzvogtei in die Verfügung der Herren von Üsenberg, die mit der curtis in Winstat die Herren von Staufen belehnten (Bericht 1271). Otto von Staufen verzichtete 1298 auf Vogtei und Gerichtsbarkeit zugunsten der Frieburger Johanniter, in deren Besitz der Hof und der Weiler bis zum Übergang an Baden 1806 verblieben. Der Weiler und die 1663 erbaute Mühle kamen zur Gemeinde Bremgarten, der Hof zur Gemeinde Eschbach. Inmitten eines weiten Hofraumes steht das frühere Schlösschen mit Glockenturm erbaut 1606. Ein zweiter, etwas jüngerer Renaissancebau am Rande des Hofes mit zwei geräumigen Sälen diente als Absteigequartier des Fürsten von Heitersheim. Ein Pfarrer ist 1275 genannt. Das Patronat der Kirche (Patrozinium unbekannt) kam mit dem Hof an die Johanniter. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts fiel sie mit dem größten Teil der Siedlung dem Hochwasser des Rheins zum Opfer. Eine beim Hof erbaute Kapelle wurde der Johanniterpfarrei in Kirchzarten zugeteilt (1497 genannt). Ihr weiteres Schicksal ist nicht bekannt.

Name: Schloss
Datum der Ersterwähnung: 1606

GND-ID:
  • 7838117-4
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