Dattingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1185 [1185 (Fälschung des 13. Jahrhundert)]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Haufendorf in geschützter Nestlage zwischen den Hügeln des Markgräfler Vorberglandes. Randliche Neubauten.
Geschichte: Zu 1185 (Fälschung des 13. Jahrhundert) Tatingen, von Personenname. Einzelnes merowingerzeitliches Grab in der Flur Breite. Ein Hof zu T. kam 1222 zu einem Teil in den Besitz des Kloster St. Blasien, 1260 hatte das Kloster Sölden einen Hof, seit 1327 ist der Meierhof des Kloster Adelhausen nachgewiesen, bei dem ursprünglich anscheinend die Kapelle stand. Dattingen gehörte zur Vogtei Britzingen der Herrschaft Badenweiler, 1503 Markgrafschaft Baden. Seit 1630 ist ein Untervogt bzw. Stabhalter genannt; 1811 wurde Dattingen selbständige Gemeinde.

Ersterwähnung: 1452
Kirchengeschichte: Die St. Jakobskapelle (1452) stand »draußen am Meierhof, Vor Hofen genannt«. Sie wurde, vielleicht um 1512, abgebrochen und mit den Steinen im Dorf wieder aufgebaut. Der gotische Chor mit Fenstern des 14. Jahrhundert ist gut erhalten, der Turm gehört späterer Zeit an. Die Kapelle war Filiale von Britzingen und hatte 1545 eigenes Begräbnis. Der wertvolle Schnitzaltar wurde 1869 nach Basel verkauft. Die Katholischen zur Pfarrei Müllheim.
Patrozinium: St. Jakob
Ersterwähnung: 1452

GND-ID:
  • 4271061-3
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