Rudolf (II.) der Ältere von Gottes Gnaden Markgraf von Baden freit die Höfe des Klosters Herrenalb in Ötigheim und Bickesheim (Otenkein, Buckenshein) von der Abgabe des halben Ertrags (dimidietatem fructuum sive reddituum), die sein verstorbener Vater R. davon bezogen hat. Die Höfe und die Hofbauern sollen volle Freiheit und den Genuss der Wälder, Wiesen, Weiden und Almenden in den ganzen Marken und Bezirken für sich und ihr Vieh ohne Verpflichtung zu irgend welchen Diensten haben. Das geschieht aus Ehrfurcht vor der Jungfrau Maria und damit im Kloster seiner und seiner Eltern Seelen gedacht werde; die Mönche sollen die genannten Einkünfte zu seiner Jahrzeit cum albo pane et maiore mensura vini ac piscibus cum orationibus debitis in conventu verwenden. Datum in Phorzhein, anno domini MCC nonagesimo secundo, Gregorii pape. Siegler: Der Aussteller. 

Erstellt (Anfang): 1292  [1292. März 12.]
Objekttyp: Urkunden
Quelle/Sammlung: WUB Band X., Nr. 4232, Seite 29-30
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Überlieferung/Ausgaben: Lagerort: HStA Stuttgart
Signatur oder Titel des Originals: A 489 K U 673
Regesten: ZGO, Bd. 2, S. 361. Fester: Regesten Markgrafen von Baden, S. 59, Nr. 603 unter 1291.

Sprache: Lateinisch
Ortsbezüge:
Sonstiges: Ausstellungsort: Pforzheim
Beschreibstoff: Pergament
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