Ritter Albert genannt Hofwart von Sickingen verkauft an Kloster Herrenalb die Hälfte an Dorf, Burg und Mark Stupferich (Stu{e}pphirrich) um 80 Pfund 30 Schilling Heller, verzichtet auf alle Rechte daran und überträgt sie dem Kloster. Zur Gewährschaft (ad pagandum et ratihabendum omnia supradicta) stellt er fünf Bürgen (Waltherum de Waibestat, C. de Lomersheim filium Dietheri, Bertoldum filium Gozoldi, Erlewinum dictum Rumellin et Gotdeboldum dictum Weise cives in Phorzheim) mit der Pflicht zum Einlager in Pforzheim, wenn der Besitz in Jahresfrist angefochten oder ein Versäumnis in Ausführung des Kaufvertrags nicht innerhalb 14 Tagen nachgeholt oder in derselben Frist ein verstorbener Bürge nicht ersetzt wird. Ist einer der Bürgen anderwärts durch Einlager gebunden, so soll er einen Knecht mit einem Pferd an seiner Stelle schicken. Siegler: Der Aussteller und die Stadt Pforzheim für die Bürgen, die keine eigenen Siegel führen. Datum anno domini MCCXCVI., sabbato post purificationem virginis gloriose. 

Erstellt (Anfang): 1296  [1296. Februar 4.]
Objekttyp: Urkunden
Quelle/Sammlung: WUB Band X., Nr. 4797, Seite 447
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Überlieferung/Ausgaben: Lagerort: HStA Stuttgart
Signatur oder Titel des Originals: A 489 K U 759

Sprache: Lateinisch
Ortsbezüge:
Sonstiges: Ausstellungsort: Ohne Ortsangabe
Beschreibstoff: Pergament
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