Konsoltisch aus dem Neuen Schloss 

Datierung :
  • 1760-1762  [Hergestellt]
Autor/Urheber:
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Tisch
Weitere Angaben zum Werk: Eiche geschnitzt, Vergoldung zumeist verloren; Böttinger Marmor [Material/Technik]
H 94 cm; B 168 cm; T 68 cm [Maße]
Literatur:
  • Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 213
Kurzbeschreibung: Die überreichen Schnitzereien, die ursprünglich mit einer kostbaren Vergoldung überzogen waren, sowie die schwere Marmorplatte machen den Konsoltisch zu einem eindrucksvollen Prunkmöbel. Das Möbel ist eines der wenigen noch erhaltenen Belege für das anspruchsvolle Vorhaben Herzog Carl Eugens (reg. 1774-1793), bei der Ausstattung seiner Residenz den Glanz des französischen Hofes zu erreichen. Frankreich ist auch stilistisch das bestimmende Vorbild. Der Entwurf für die Konsole wird Philippe de La Guêpière zugeschrieben, dem Architekten des Neuen Schlosses in Stuttgart, die Ausführung Louis Roger, der die elegante Kanzel in der Ludwigsburger Schlosskirche geschnitzt hat. Der Konsoltisch wurde aus Lotto-Mitteln erworben. Er ist in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.
Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 213
Quelle/Sammlung: Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 1982-133
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=116

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Kunsthandwerk, Möbel, Herrscherrepräsentation, Prunkmöbel
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