Knabenhausmantel 2. Hälfte 18. Jahrhundert 

Ortsbezüge (Werk):
  • Indien (wahrscheinlich) [Hergestellt]
  • Großbritannien [Wurde genutzt]
Objekttyp: Mantel
Weitere Angaben zum Werk: Bedruckte Baumwolle und Baumwollfutter in Leinwandbindung [Material/Technik]
Vorderlänge 69 cm, Rückenlänge 79 cm, Taillenweite 71cm, Saumweite 168 cm, Kragenhöhe 7cm, Kragenbreite 28,5 cm, Ärmellänge 40 cm [Maße]
Literatur:
  • Knabenjustaucorps [1992-179 a,b]
    Knabenanzug [1992-179 a,b]
    Taufkleid des Prinzen Wilhelm von Württemberg [2007–101 1-3]
    Knabenjustaucorps um 1750 [1996-255]
    Knabenkleid von 1877 [L 1973-81]
Kurzbeschreibung: In den Schlössern und Palästen des 18. Jahrhunderts war es in den Wintermonaten immer sehr kalt, denn trotz Öfen und Kaminen blieben die großen und hohen Räume sehr schwer zu beheizen. Daher verwundert es nicht, dass fernab der Mode für offizielle Anlässe sich der Hausmantel als wärmendes Kleidungsstück großer Beliebtheit erfreute. Dieser Knabenhausmantel ist typisch für die Kinderkleidung der Zeit nach dem Vorbild in der Erwachsenenmode gestaltet. Aus gestepptem Baumwollstoff, der wohl in Indien gefertigt und mit kleinen Blumen in bunten Farben bedruckt wurde, zeigt dieser Mantel auch die Begeisterung für exotische Drucke und Motive, die die höfische Gesellschaft des Barock erfasst hatte. [Marlene Barth]
Knabenjustaucorps [1992-179 a,b]
Quelle/Sammlung: Kostüme, Textilien und moderne Textilkunst
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 1988-267
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=15483

Ortsbezüge:
  • Indien (wahrscheinlich)
  • Großbritannien
Schlagwörter: Textilie, Herrenmode, Kinderkleidung, Knabenbekleidung
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