Knabenanzug 

Datierung :
  • um 1790  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
  • Frankreich [Hergestellt]
Objekttyp: Anzug
Weitere Angaben zum Werk: Leinen, Leinenband, Seidenband [Material/Technik]
Jacke: L. 79 cm, Taillenweite 55 cm; Weste: L. 45,5 cm, Taillenweite 59 cm; Hose: L. 63 cm, Bundweite 59 cm [Maße]
Literatur:
  • Knabenhausmantel [1988-26]
    Knabenhausmantel [1988-26]
    Staatliche Kunstsammlungen Baden-Württemberg (Hrsg.), 1993: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg, Bd. 30, München/Berlin, S. 188-190.
Kurzbeschreibung: Der Knabenanzug ist in der Zeit der Französischen Revolution, in einer Epoche auch modischer Umbrüche entstanden. Der Rock in Form eines Justaucorps entspricht noch ganz den Traditionen, wonach Kinderkleidung dem Vorbild der Erwachsenenmode zu folgen hatte. Mit der Hose aber scheinen sich schon revolutionäre Tendenzen anzukündigen: Es ist keine Kniehose mehr, also keine Culotte, sondern fast schon eine lange Hose, wie sie sich dann in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts als verbindliches Kleidungsstück für den Mann durchsetzten sollte. Erworben aus Toto-Lotto-Mitteln. Der Anzug ist im Modemuseum im Schloss Ludwigsburg ausgestellt. [Martin Labisch]
Knabenhausmantel [1988-26]
Quelle/Sammlung: Kostüme, Textilien und moderne Textilkunst
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 1992-179 a,b
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=1617

Ortsbezüge:
  • Frankreich
Schlagwörter: Textilie, Kleidung, Herrenmode, Kinderkleidung
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