Ein Damenkleid 

Datierung :
  • 1955 (wahrscheinlich)  [Hergestellt]
Autor/Urheber:
  • Marie-Louise Carven (1909-2015)
Ortsbezüge (Werk):
  • Paris [Hergestellt]
Objekttyp: Damenkleid
Weitere Angaben zum Werk: Baumwolle, Organza, Kunstseide, Tüll, Maschinenstickerei [Material/Technik]
Höhe: 24 cm, Breite: 4 cm, Länge: 122 cm, Länge: 98 cm, Breite: 7 cm [Maße]
Literatur:
  • Seeling, Charlotte, 1999: MODE. Das Jahrhundert der Designer. 1900-1999, Köln
Kurzbeschreibung: Das schulterfreie Cocktailkleid mit Petticoat aus weißer Organza ist maschinell mit Margeriten aus Kunstseide bestickt und hat eine lindgrüne Plisseegarnierung in der Taille. Gefertigt wurde es um 1955 im von Marie- Luise Carven gegründeten Modehaus Carven in Paris. Das Damenkleid ist ein Musterbeispiel für den „New Look“ der 1950er Jahre. Die nach dem Krieg wieder aufblühende Couture französischer Modeschöpfer bildete das Maß der Dinge. Diors „New Look“, der für die neue Entwicklung in der Haute Couture stand, zeichnete sich durch weite Petticoats, Unmengen von Stoff und enge Korsagen ab. Der 1,55 Meter großen Madame Carven ging es neben der hohen Kunst der Schneiderei auch darum die Figur junger Frauen optisch zu verlängern und junge, unbeschwerte Kreationen zu schaffen. Carvens Entwürfe fanden schnell prominente als auch eine internationale Anhängerschaft. [Paulin Schleich]
Quelle/Sammlung: Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Kostüme, Textilien und moderne Textilkunst
Fashion?! Was Mode zu Mode macht
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 1992-83
Weiter im Partnersystem: https://bawue.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=29044

Ortsbezüge:
  • Paris
Schlagwörter: Textilie, Kleidung, Mode, Damenmode, Frauenkleidung, Unterkleid
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