Kommandostab mit Dolch, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts 

Datierung :
  • 1. Hälfte 18. Jahrhundert  [Hergestellt]
Autor/Urheber:
Objekttyp: Waffen
Weitere Angaben zum Werk: Eisen, Silber, vergoldet [Material/Technik]
L. mit Scheide 59,3 cm [Maße]
Literatur:
  • Zusammengehörig.
    Landesmuseum Württemberg (Hrsg.), 2017: Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg. Bestand, Geschichte, Kontext, Bd. 2., Ulm, Kat. Nr. 337
Kurzbeschreibung: Friedrich Eugen von Württemberg sandte 1795 ein Paar Steinschlosspistolen und einen Kommandostab mit Dolch in die Kunstkammer. Nach Auskunft des Herzogs waren diese Waffen in den Auseinandersetzungen mit den Osmanen gewonnen worden. Wie die Pistolen sind auch der Kommandostab und der Dolch sehr aufwendig geschmückt. Der Griff des Dolchs und die Scheibe sind mit reichem floralem, plastischem Ornament versehen. Der Knauf hat eine Blütenform, die Zwinge ist mit zwei Delfinköpfen geschmückt, am Mundblech finden sich Flügel. Es mag mehrere Gründe gegeben haben, die Friedrich Eugen dazu bewogen, die Waffen in die herzogliche Kunstkammer zu stiften: ihre Provenienz als Kriegsbeute in einer Auseinandersetzung mit den Osmanen, das kostbare Material und die kunstvolle Bearbeitung. [Matthias Ohm]
Zusammengehörig.
Quelle/Sammlung: Kunstkammer der Herzöge von Württemberg
Waffen und Militaria
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: KK gelb 27
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=2968

Schlagwörter: Rüstkammer, Türkenbeute
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