Schulpreismedaille des Gymnasiums Heilbronn 

Datierung :
  • 1801-1900  [Hergestellt]
Beteiligte (Werk):
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Medaille
Weitere Angaben zum Werk: Silber [Material/Technik]
Durchmesser: 26,5 mm, Gewicht: 10,46 g [Maße]
Literatur:
  • Lipp, Peter, Heilbronn geprägt und gegossen Stadtgeschichte auf Münzen und Medaillen vom Mittelalter bis heute : Werkverzeichnis der bedeutenden Heilbronner Medailleure: Peter Bruckmann - Walther Eberbach - Josef Michael Lock - Eberhard Breitschwerdt, S. 62, 63 Nr. 108 - 113
Kurzbeschreibung: Im 19. und 20. Jahrhundert erfreuten sich Schulpreismedaillen einer großen Beliebtheit. Die Heilbronner Silberwarenfabrik Bruckmann & Söhne fertigte für das Gymnasium der Stadt eine Vielzahl dieser Auszeichnungen, deren Details leicht variieren können, da diese über einen langen Zeitraum hinweg ausgegeben wurden. Auf dem Avers ist eine antike flammende Öllampe mit einem Henkel in Form einer sich windenden Schlange dargestellt. Auf dem Deckel der Lampe sitzt zudem eine Sphinx. Die Lampe wird sowohl in der Antike als auch im Christentum mit Wissen assoziiert. Die Schlange gilt als Symbol für die Weisheit, sie tritt auch als Attribut der Prudentia auf, der Göttin für Klugheit. Die Sphinx steht für die (gelösten) Rätsel. Der Text SUNT SUA PRAEMIA LAUDI auf dem Revers weist auf die Funktion der Medaille als Auszeichnung für besondere schulische Leistungen hin. Die Erfassung dieser Medaille wurde durch die Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg ermöglicht. [Veronika Nuding]
Quelle/Sammlung: Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Münzkabinett
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: MK 1992-18
Weiter im Partnersystem: https://bawue.museum-digital.de/object/65176

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Schule, Münze
Suche
Durchschnitt (0 Stimmen)