Lustenau (Leinroder Schloßturm) - Aufgegangen 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: aufgegangener Ort
Liegt auf Gemarkung: Laubach
Ersterwähnung: 1147

Historische Namensformen:
  • Roden 1147
Geschichte: Der sogenannte Schlossturm, auf einem Burghügel am Abhang des Leintals, ist der romanische Bergfried der Burg Roden. Der Name Lustenau ist ohne historische Berechtigung. 1147 Odalrich von Roden, wohl Ellwanger Ministeriale. Rudolf von Pfahlheim nennt sich 1354 »zu Roden« und verkaufte 1369 die Burg mit Zubehör - teils ellwangisches, teils öttingisches Lehen - an die Füchse von Zipplingen, die sie 1377 den Rechberg überließen. 1409 erhielten die Wöllwarth Burg Roden und den Weiler Berg als öttingisches Mannlehen; Luschenau/Leinroden könnte ebenso wie Laubach (nach Erbauung der dortigen Burg) als Burgweiler spät entstanden sein. Die Wöllwarth zu Roden teilten im 15. Jahrhundert eine Linie Laubach ab, die nach Aussterben der Linie Roden im 16. Jahrhundert das adelige Rittergut Leinroden an sich brachte.

Name: Burg Roden
Datum der Ersterwähnung: 1147

GND-ID:
  • 7827258-0
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