Ottnad, Bernd Josef 

Andere Namensformen:
  • Bernhard
Geburtsdatum/-ort: 09.09.1924;  Karlsruhe
Sterbedatum/-ort: 04.09.2002;  Freiburg im Br.
Beruf/Funktion:
  • Historiker, Archivar, Biograph
Kurzbiografie: 1930-1934 Grundschule in Friedberg und Marburg
1934-1935 Real-Progymnasium Marburg
1935-1942 Gymnasium Biedenkopf, Staatliche Oberschule für Jungen (5.-11. Klasse)
1942 Mai Notabitur
1942 Jun.-1944 Reichsarbeitsdienst in der Rhön (bis Okt.), dann Infanterieausbildung, bis 1943 weitere Ausbildung in der Champagne und in Südfrankreich, dann Einsatz im Osten; 1944 Leutnant
1945-1946 US-Gefangenschaft in Marseille
1946-1947 Propädeutikum in Freiburg im Br., Abitur
1947-1954 Studium an der Universität Freiburg: Geschichte, Germanistik, Philosophie, Romanistik, Psychologie, Kunstgeschichte. 1952 Promotion „magna cum laude“: „Mensch und Geschichte bei Johann Gustav Droysen“ bei Gerd Tellenbach (Geschichte), Referent und Max Müller (Philosophie), Korreferent; Nebenfächer: Neuere Geschichte (Gerhard Ritter), Neuere deutsche Literatur (Walter Rehm)
1952-1955 Assistent bei Gerd Tellenbach
1954 1. Staatsexamen für das höhere Lehramt (Fächer: Geschichte, Deutsch, Französisch)
1955-1957 Referendariat im Generallandesarchiv Karlsruhe und an der Archivschule Marburg, 2. Staatsexamen, 1957 Archivassessor
1957-1958 Ordnung des Archivs der Universität Freiburg anlässlich ihrer Fünfhundertjahrfeier
1958-1963 Staatsarchiv Ludwigsburg; 1961 Staatsarchivrat
1963-1973 Hauptstaatsarchiv Stuttgart; 1963 Erster Staatsarchivrat
1964 Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, 1977-2002 Vorstandsmitglied; Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der „Badischen Heimat“
1973 Staatsarchivdirektor, Leiter der Außenstelle Freiburg des Generallandesarchivs Karlsruhe, seit 1975 Staatsarchiv Freiburg
1973-1984 Geschäftsführender Präsident des südwestdeutschen Archivtags, Schatzmeister im Vorstand des Vereins Deutscher Archivare
1988 Pensionierung
Weitere Angaben zur Person: Religion: rk.
Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz am Bande (1984), Professortitel durch die Landesregierung von Baden-Württemberg (1989), Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (2000)
Verheiratet: 1953 (Freiburg im Br.) Margarete, geb. Rösch (geb. 1921)
Eltern: Vater: August (1889-1972), Kaufmann
Mutter: Maria, geb. Frank (1891-1952)
Geschwister: 4: 1 Bruder, 3 Schwestern
Kinder: 2:
Adrian (geb. 1956)
Judith (geb. 1958)
GND-ID: GND/1012411931

Biografie: Horst Ferdinand (Autor)
Aus: Baden-Württembergische Biographien 4, 251-254

Natürlich konnte der „Notabiturient“ des Jahres 1942 nicht gleich mit dem Studium beginnen, wie er es wohl gern getan hätte; er wurde vielmehr zuerst von den allmächtigen Institutionen des „Dritten Reiches“ vereinnahmt: nach dem Reichsarbeitsdienst wurde er sofort zur Infanterie eingezogen, dort im Kriegshandwerk ausgebildet und schließlich noch an der damals schon bedenklich wankenden Ostfront eingesetzt. Mit viel Glück überstand er diese gefahrvollen Monate unverletzt, und noch mehr Glück hatte er, als es ihm gelang, die Elbe in Richtung Westen zu überqueren und damit den Amerikanern – und nicht der Roten Armee – in die Hände zu fallen. Diese sperrten ihn zwar ein Jahr lang in Marseille hinter Stacheldraht, aber nach dieser relativ kurzen Zeit konnte er in die Heimat zurückkehren.
In Freiburg musste er sich dann erst noch einmal ein Jahr lang auf die Schulbank setzen, um nach dem Notabitur das Normalabitur zu bestehen. 1947 endlich, mit fünfjähriger Verspätung, konnte er sein Studium an der Freiburger Alma mater beginnen. Dabei hatte er wieder Glück, da er bei einem Meister der historischen Zunft, Gerd Tellenbach, in die Schule gehen konnte. 1952 promovierte er mit einer Arbeit über Johann Gustav Droysen, den Begründer der kleindeutsch-preußischen Historikerschule, und in der Folge amtierte er drei Jahre lang als Assistent des verehrten Lehrers. Damit wurde seinem Streben nach einer Lebensaufgabe wohl endgültig die Richtung gewiesen: Dienst an der historischen Forschung. Fasziniert hatte ihn während seiner Studienjahre der sich über Jahrtausende erstreckende Weg vom „Tempeldiener über den Schatzhüter und Registrator zum wissenschaftlichen Archivar“ (Ottnad). So entschloss er sich, die Laufbahn des Archivars einzuschlagen, die gerade im Bundesland Baden-Württemberg neu geordnet worden war. Nach einem Praktikum am Generallandesarchiv in Karlsruhe absolvierte er als zweiter badischer Beamter nach Hansjörg Zier die Archivschule in Marburg.
Nach dem dort bestandenen zweiten Staatsexamen hatte er zunächst das Archiv der Universität Freiburg zu ordnen. Weitere Stationen waren dann das Staatsarchiv in Ludwigsburg und das Hauptstaatsarchiv in Stuttgart, bei dessen Neubau er organisatorisch mitwirkte, sich als kenntnisreicher Experte bewährte und sich zugleich mit vielen fachkundigen Veröffentlichungen einen Namen machte. Schon ein kurzer Überblick (vgl. Werke) über die Themen seiner Publikationen zeigt die staunenswerte Breite seiner Interessen, die zuweilen durchaus auch fachfremden Problemen galten. Schließlich folgte 1973 seine Versetzung an die Freiburger Außenstelle des Generallandesarchivs, die bald in ein selbständiges Staatsarchiv umgewandelt wurde. Dessen Auf- und Ausbau waren wohl die wichtigste berufliche Phase von Ottnads archivalischer Entfaltung.
Für über 500 Behörden des Regierungsbezirks fungierte das Staatsarchiv Freiburg als die zuständige Aktenabgabestelle. Ottnad war einer der ersten Behördenchefs, die sich mit der Bedeutung der Themen Datenschutz und elektronische Datenverarbeitung im Alltag der Archivarbeit befassten. In seinem persönlichen Arbeitsstil blieb er allerdings bei den hergebrachten Verfahren: Diktat des handschriftlichen Konzepts oder Abschrift auf der Schreibmaschine. Ein besonderer „Fischzug“ gelang ihm mit dem Transfer der Filme von Akten der vorderösterreichischen Landesregierung aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert von Modena nach Freiburg, wo sie nun auch der Forschung zugänglich sind. Bei dieser Aktion wie bei vielen weiteren setzte er nicht nur seine Eloquenz und Überzeugungskraft erfolgreich ein, sondern es kam ihm auch seine Vertrauen erweckende stattliche Erscheinung zugute. Auch während der Freiburger Jahre führte er die wissenschaftlich-publizistischen Aktivitäten fort: es entstanden Studien zur mittelalterlichen Territorialgeschichte, zur politischen Landeskunde Badens im 19. Jahrhundert, zu den Beziehungen des deutschen Südwestens zu Japan und den USA sowie Beiträge zur Kirchengeschichte der Region, mit denen er besonders auf dem Gebiet der Helvetia Sacra Neuland betrat. Dass er sich zudem noch intensiv mit den standespolitischen Belangen der in Baden-Württemberg relativ spät zu fachspezifischer Geltung gelangten Archivare befasste und die wissenschaftliche Konzeption und organisatorische Leitung von elf südwestdeutschen Archivtagen (1974-1984) übernahm, zeugt von Ottnads beachtlicher Arbeitskraft und seinem unbegrenzten Fleiß. Unterdessen bereitete sich der Auftrag vor, dessen Ausführung recht eigentlich die Erfüllung seines Gelehrten- und Publizistenlebens bedeuten sollte.
1972 hielt die 1954 neu gegründete Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg die Zeit für gekommen, die zwischen 1875 und 1935 periodisch veröffentlichten „Badischen Biographien“ in „Neuer Folge“ fortzusetzen. Sie übertrug dem damaligen Präsidenten der Landesarchivdirektion, Günther Haselier, die Aufgabe, diese Reihe wieder erstehen zu lassen. Haselier, der Wesentliches über Form und Inhalt der Fortsetzungsbände wie auch über einen möglichen Autorenkreis entwickelt hatte, musste diese Aufgabe nach einigen Jahren wegen beruflicher Überlastung aber abgeben und lenkte die Aufmerksamkeit der Kommission auf den Chef des Freiburger Staatsarchivs als geeigneten Nachfolger. Ottnad sagte sofort zu, vorausahnend, dass diese Aufgabe seinen zentralen wissenschaftlichen Interessen und auch ganz seinen organisatorischen Talenten entsprach. Damit waren definitiv die Weichen für die folgenden Jahrzehnte gestellt. Die schon von Haselier intendierte Form der Kurzbiographie behielt er bei: Vorspann mit Zeittafel und Nachspann mit Angabe der wichtigsten Werke des Biographierten und, gegebenenfalls, der Literatur über ihn. Hinsichtlich des Inhalts sollten die Autoren in der Lage sein, „mit wenigen, aber wohlgeformten Strichen ein Bild [des Biographierten] mit Tiefenschärfe entstehen zu lassen“ (Fred L. Sepaintner). Persönlichkeitsgrenzen, auch Schatten sollten durchaus sichtbar werden. Am stärksten aber unterschied sich die Neue Folge von der ursprünglichen Reihe durch die Aufnahme „negativer“ Persönlichkeiten. Ottnad beschrieb die Vorläuferreihe als weitgehend „strukturelle Panegyrik“, als „Hofhistoriographie“. Die Prinzipien für die Aufnahme in die „Neue Folge“ – hinsichtlich des Geburtsorts und des inner- oder außerhalb des Landes erbrachten Lebenswerks – gelten unverändert noch heute. Ein hier nicht erwähntes, aber vom Herausgeber immer nachdrücklich durchgesetztes Prinzip: die gute Lesbarkeit der eingesandten Manuskripte. Ottnad, ein glänzender Stilist, korrigierte bei vielen Manuskripten sprachliche, aber auch inhaltliche Passagen, wozu ihn sein mittlerweile enormes Fachwissen autorisierte. Solche Korrekturen erfolgten immer in sozusagen kollegialer Manier, wie es seiner vielerprobten Konzilianz und weltmännischen Urbanität entsprach. Indessen verfügte der während seiner Jugend im „Dritten Reich“ durch ein katholisches Elternhaus geprägte Herausgeber über feste Wertvorstellungen, die er zuweilen leidenschaftlich verteidigte.
Es gelang ihm mit den Jahren, einen Stamm von Autoren zu gewinnen, die sowohl als gediegene Kenner ihrer Fachgebiete wie auch als Praktiker der historischen Methode ausgewiesen waren. 1982 konnte der erste Band der neuen „Badischen Biographien“ erscheinen. Ein besonders heikles Kapitel waren – und sind – die „Negativfiguren“, in erster Linie die führenden Nationalsozialisten, die „Protagonisten des Unheils“ (Gerhard Taddey). Hier ergaben sich schwierige Aufgaben für den Herausgeber, insbesondere wenn er sich dem Versuch inadäquater Verharmlosung gegenübersah. Gelegentlich gab es Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Aufnahmewürdigkeit einer der in die Sammelbände aufzunehmenden Persönlichkeiten. Einem Briefschreiber, der die Nichtaufnahme einer Person beklagte, machte Ottnad klar, dass das „Standbein“ einer Person, will sagen, die in der Gesellschaft herausgehobene Position, nicht allein schon für die Aufnahme genüge, es müsse vielmehr das „Spielbein“ dazukommen, d. h. ein gewisses Etwas, womit sich die überregionale oder allgemeinere Bedeutung des Betreffenden begründen lasse.
Bei der Bewältigung der überaus subtilen Aufgabe der Auswahl der in die Sammelbände aufzunehmenden Persönlichkeiten wurde Ottnad von seiner genauen Kenntnis der historischen und zeitgeschichtlichen Szene in Baden-Württemberg sicher geleitet. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch seine „Sammelleidenschaft“, d. h. er durchforstete auf der Suche nach potentiellen Kandidaten für die von ihm herausgegebenen Bände, aber auch seinen breit gestreuten Interessen folgend alle erreichbaren Zeitungen und Zeitschriften und legte eine umfangreiche Sammlung von Zeitungsausschnitten an, mit denen er vielfach und laufend viele Autoren bei der Abfassung der Biographien unterstützte. Bei allen ihm zugehenden Texten war ihm das Wichtigste die „Dichte der Beschreibung“, d. h. die möglichst große Nähe zur Person des Biographierten, immer im Bewusstsein dessen, was er schon in seiner Dissertation als die „Unvollendbarkeit“ allen Wissens formuliert hatte.
1987 erweiterte die Kommission für geschichtliche Landeskunde ihren Auftrag dahingehend, dass sie Ottnad auch mit der Herausgabe „Baden-Württembergischer Biographien“ betraute. Nach der dann bald folgenden Versetzung in den „Ruhestand“ konnte er sich quasi hauptamtlich diesem Vorhaben widmen, und es gelang ihm, in den Jahren 1994 und 1999 zwei gewichtige Bände dieser Reihe zu edieren, die sich im Aufbau und Duktus an den BBNF orientierten. Die Präsentation des dritten Bandes im Jahre 2002 konnte er nicht mehr erleben, aber er durfte sich noch über die tatkräftige Mitwirkung seines Nachfolgers als Herausgeber der beiden Reihen, Fred L. Sepaintner, bei der Vorbereitung dieses Bandes freuen. Die Baden-Württembergischen Biographien gelten mit Fug und Recht als wichtiger Beitrag zur Identitätsstiftung des Gesamtlandes.
Ein erstaunliches Lebenswerk: die Viten von 1111 Personen sind in sieben Bänden der badischen und der baden-württembergischen Reihe dargestellt. 376 Autoren lieferten dazu die Manuskripte. Und noch erstaunlicher ist es, dass dieses riesige Unternehmen von nur zwei Personen bewältigt wurde, dem Herausgeber und seiner Ehefrau Margarete. Ohne sie hätte diese Großtat nicht verwirklicht werden können; sie schrieb, sichtete und ordnete die Korrespondenz mit hunderten Autorinnen und Autoren, wahre Brief- und Aktenberge, und war allezeit der gute Geist des Unternehmens. Schwere Stunden brachen an, als 1990 ein Herzinfarkt Ottnads alles in Frage stellte; aber er erholte sich wieder, gewann seinen Lebensmut zurück und fuhr mit neuer Kraft in seiner Arbeit fort, bei der ihn, wenn überhaupt, höchstens einer der sechs Enkel stören durfte. Aber nach 2001 setzte ein tückisches Karzinom dem bis in die letzten Wochen seines Lebens unablässig weiter Redigierenden und Forschenden ein Ziel.
Baden-Württemberg ehrte ihn mit der Verleihung des Professortitels und zeichnete ihn mit seiner Verdienstmedaille aus. Hierbei würdigte Ministerpräsident Erwin Teufel Ottnad als „Archivar aus Berufung, Biographen aus Leidenschaft und Historiker von Rang“; die Maxime Droysens, Geschichte „forschend zu verstehen“, hatte der Archivar aus Berufung bezeichnenderweise erweitert: man müsse sie zuvor „ordnend erschließen“.
Quellen: StAF T 1, Nachlass Ottnad, B.; Mitteilungen von Margarete Ottnad, Freiburg, Dipl. Volkswirt Adrian Ottnad, Bonn, u. Bibliotheksdirektor i. R. Dr. Ulrich Weber, Karlsruhe.
Werke: 14 Aufsätze in Fachzeitschriften u. amtl. Publikationen, 38 Arbeiten zur Archivistik, zur Landes- u. allgemeinen Geschichte, 42 Beiträge in Sammelwerken, 44 Buchrezensionen, 25 Gutachten für das Regierungspräsidium Freiburg über Ortsgeschichten im Nachlass. – (Auswahl) Dokumentation – insbesondere zeitgeschichtliche Sammlungen – aus d. Sicht d. Archive, in: Der Archivar 17, 1964, 67-75; Geschichte u. Dokumentationswert d. „Schwabenbücher“, in: ZWLG 26, 1967, 46-60; Das Archivwesen d. Bischöfe von Konstanz, in: Archivalische Zs., hg. v. Otto Schottenloher, 1967, 71-83; Der Landtag im Zerrspiegel, in: Schwäb. Heimat, April/Juni 1971, 116-118; Geschichte d. Pfarrei „Auferstehung Christi“, in: FS zur Konsekration d. neuen Kirche „Auferstehung Christi“ in Neckarweihingen am 10. 12. 1972 (Broschüre); Zur Territorialgeschichte des Schwarzwalds, in: Der Schwarzwald, Beiträge zur Landeskunde, hg. v. Ekkehard Liehl u. Wolf Dieter Sick, 1980, 181-204; Mensch u. Geschichte in Georges Orwells Roman „1984“, in: Mitteilungen d. Archivpflege in Bayern 29./30. Jg., 1983/1984, 3-24; Zur Geschichte des Kanzleramtes u. d. Kanzler d. Fürstbischöfe von Konstanz (1458-1802), in: FDA 105. Bd., 1985, 249-281; „... das Archiv, an welchem das ganze Heyl ... abhanget“, Gedanken zur Errichtung des hauptamtlich geführten Archivs d. Univ. Konstanz am 1.5.1986, in: Konstanzer Bll. für Hochschulfragen 91, Jg. XXIV, H. 2, 1986, 5-15; Das Berufsbild des Archivars vom 16. Jh. bis zur Gegenwart, in: Gregor Richter (Hg.), Aus d. Arbeit des Archivars, FS für Eberhard Gönner, 1986; Politische Geschichte von 1850 bis 1918, in: Bad. Geschichte, Vom Großherzogtum bis zur Gegenwart, hg. von d. Landeszentrale für politische Bildung BW, 1987, 1-22; Bad. Geschichte, Zeittafel, ebd. 281-292; Helvetia Sacra, Die Generalvikare, die Offiziale, die Insiegler u. Fiskale, in: Helvetia Sacra, Abt. 1, Bd. 2, Erzbistümer u. Bistümer, 1993, 525-639; Zielsetzung u. Methodik regionaler Biographien, in: Adler, Zs. für Genealogie u. Heraldik, Juli/Sept. 1994, 297-300; – (als Herausgeber) Badische Biographien Neue Folge (BBNF) Bd. I, 1982; Bd. II, 1987; Baden-Württembergische Biographien (BWB) Bd. I, 1990; BBNF Bd. III, 1994; Bd. IV, 1996; BWB Bd. II, 1999; (mit Fred L. Sepaintner), Bd. III, 2002.
Nachweis: Bildnachweise: BWB Bd. III, VI, Foto von Kurt Erich Maier.

Literatur: (Auswahl) Fred L. Sepaintner, Historiker – Archivar – Biograph, Professor B. Ottnad zum 70. Geburtstag, in: BH 3/1994; ders., B. Ottnad zum 75. Geburtstag, ebd. 3/1999; Adolf Schmid, In memoriam Prof. Dr. B. Ottnad, ebd. 4/2002; Kurt Hochstuhl, B. Ottnad †, in: Der Archivar, Jg. 56, h. 3, 2003, 292 f.
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