Fischer, Eugen Franz Leopold 

Geburtsdatum/-ort: 05.06.1874;  Karlsruhe
Sterbedatum/-ort: 09.07.1967;  Freiburg i. Br.
Beruf/Funktion:
  • Anatom und Anthropologe
Kurzbiografie: 1884-1893 Großherzogliches Gymnasium Freiburg, Abitur
1893-1894 Einjährig-Freiwilliger im 1./113. Infanterieregiment Freiburg, gleichzeitig ab Wintersemeser 1893/94 stud. med. an der Universität Freiburg (bis 1898), Wintersemester 1896/97 an der Universität München
1898 Dr. med., Dissertation summa cum laude „Anatomische Beschreibung des Beckens des Orang-Utans. Beiträge zur Anatomie des Orang-Utans“ bei Robert Wiedersheim; ärztliche Staatsprüfung sehr gut, ab Wintersemester 1898/99 Assistent bei Wiedersheim
1900 Habilitationsschrift „Das Primordialcranium von Talpa europaea. Ein Beitrag zur Morphologie des Säugetierschädels“; Privatdozent, 1904 Titularprofessor
1908 Forschungsreise nach Deutsch-Südwestafrika
1909 Gründung der „Badischen Heimat“, 1913 Erster Vorsitzender, 1929 Ehrenvorsitzender
1909 Gründung einer Ortsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene
1912-1913 I. Prosektor an der Universität Würzburg, außerordentlicher Professor, 1913 Rückkehr nach Freiburg in gleicher Eigenschaft
1914 Stabsarzt der Reserve, 1915 Chefarzt im Reservelazarett Offenburg, 1916 Eisernes Kreuz II. Klasse; 1917 Leiter der Chirurgischen Abteilung im Orthopädischen Reservelazarett Ettlingen
1917 14.9. Zerstörung der Freiburger Anatomie, Ende der militärärztlichen Tätigkeit
1918 Ordinarius für Anatomie an der Universität Freiburg
1919 Eintritt in die Deutschnationale Volkspartei (DNVP), 1927 Austritt
1927-1942 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Vererbungslehre und Eugenik in Berlin-Dahlem, Ordinarius für Anthropologie an der Universität Berlin
1933-1935 Rektor der Universität Berlin
1940 01.01. Eintritt in die NSDAP, Mitglieds-Nr. 7383062
1942 Emeritierung (18.03.), Rückkehr nach Freiburg, Umbenennung des Kaiser-Wilhelm-Instituts in Berlin-Dahlem in „Eugen-Fischer-Institut“
1944 Evakuierung nach Sontra (Nordhessen)
1947 Entnazifizierung: Mitläufer, Sühne von 300 Mark
1950 Rückkehr nach Freiburg, 1954 Rechtsstellung eines emeritierten Ordinarius der Universität Freiburg
Weitere Angaben zur Person: Religion: gottgläubig (Angabe von 1962)
Auszeichnungen: 1906 Broca-Medaille der Pariser Anthropologischen Gesellschaft
1922 Ehrenmitglied der Anthropologischen Gesellschaft in Italien und 1929 in Österreich
1934 Rudolf-Virchow-Medaille
1937 Ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften
1937 Dr. sc. (Coimbra, Portugal)
1939 Dr. med. h. c. der Universität Freiburg
1941 Ehrenmitglied der Anthropologischen Gesellschaften Spaniens und 1952 der Bundesrepublik Deutschland
1944 Hans-Thoma-Medaille
1951 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Konstitutionsforschung
1954 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Anatomie
Verheiratet: 1901 Freiburg, Else, geb. Walter
Eltern: Eugen, Großkaufmann
Josephine, geb. Sallinger
Geschwister: ältere Schwester Fanny
jüngere Brüder Franz und Konstantin
Kinder: Hedwig (geb. 1902)
Gertrud (geb. 1905)
Hermann (1911-1942, gefallen an der Ostfront)
GND-ID: GND/118691171

Biografie: Horst Ferdinand/Kurt Erich Maier (Autor)
Aus: Baden-Württembergische Biographien 3, 78-85

„Ein wissenschaftsgeschichtlicher Rückblick dürfte allerdings nicht der rechte Ort für politische Erörterungen über Vergangenes sein“, schrieb Johann Schaeuble, Schüler Fischers und 1967 Ordinarius für Anthropologie in Kiel, in einem Nekrolog für seinen Lehrer. Immerhin fügte er hinzu, daß Fischer zu denen gehörte, die „in der deutschen Wirklichkeit aber ihre wohlerwogenen und lauteren Gedanken in Verbrechen enden sehen mußten“. Jede Lebensbeschreibung Fischers, in der die „politischen Erörterungen über Vergangenes“ fehlen, kann nur den Mythos, der sich schon zu Lebzeiten um den Namen Eugen Fischer bildete und der von seinen Schülern kräftig gefördert wurde, verstärken und damit zur weiteren Verschleierung der Verstrickung Fischers in den Kernbereich der nationalsozialistischen Weltanschauung, den Rassismus, beitragen.
Fischer wuchs nach dem Umzug der Familie nach Freiburg im Jahre 1876 in der großherzoglich-badischen Idylle der 1870er und 1880er Jahre auf. Von vornherein gehörte das vorwaltende Interesse des in gesicherten Verhältnissen Heranwachsenden allem, was lebt: zunächst den Pflanzen im großen elterlichen Garten und den Tieren. Nach der Schulzeit, die er ohne die geringsten Schwierigkeiten durchlief, wollte er eigentlich Zoologie studieren; aber dies hielt der nur praktisch denkende Vater für eine brotlose Kunst, so daß sich Fischer zu Medizin entschloß. Sein wichtigster Lehrer war der Anatom Robert Wiedersheim, dessen Assistent Fischer nach glänzend bestandenen Examina 1898 wurde. Mit 26 Jahren war er Privatdozent für Anatomie und blieb dies, wenn auch 1904 zum Titularprofessor und 1912 zum außerordentlichen Professor ernannt, bis 1918. Anfang des Jahrhunderts waren die Mendelschen Regeln wiederentdeckt worden, die ihn faszinierten. Mehr und mehr fühlte er sich in jenen Jahren zur Anthropologie hingezogen, deren deutsche Experten er bei (nicht realisierten) Bestrebungen kennenlernte, ein Gremium zu schaffen, das die anthropologische Beschaffenheit der Bevölkerung des Deutschen Reiches überprüfen sollte. Die Gründung einer Freiburger Ortsgruppe für Rassenhygiene im Jahre 1909 zeigt die den weiteren Lebensweg bestimmende wissenschaftliche Zielsetzung an. 1912 folgte er einem Ruf als I. Prosektor nach Würzburg, kehrte aber schon nach einem Jahr, wohl auf Betreiben Wiedersheims, wieder nach Freiburg zurück. 1908 wurde zu einem der Schicksalsjahre seines Lebens. Fischer unternahm eine Forschungsreise nach Deutsch-Südwestafrika, die von der Preußischen Akademie der Wissenschaften finanziert wurde und zum Ziel hatte, Erkenntnisse über Vererbung, Rassenmischungen und -konstanz zu gewinnen. Ausgangspunkt Fischers für die Reise war eine schlüssige Überlegung: Da sich bei Menschen Kreuzungsversuche, wie sie Mendel mit Erbsen und Bohnen angestellt hatte, nicht verwirklichen ließen, kam Fischer auf die Idee, bei einer Bastardbevölkerung die Gültigkeit der Mendelschen Regeln zu untersuchen. Erst 1913 erschien das Buch „Die Rehobother Bastards und das Bastardisierungsproblem beim Menschen“, das seinen Ruhm im In- und Ausland begründete. Er wies nach, „daß Rasseneigenschaften sich nach den Mendelschen Erbgesetzen vererben“ (Fischer 1962). Dieser Nachweis wurde jahrzehntelang von vielen Gelehrten und vor allem von seinen Schülern als erbracht betrachtet. „Das Werk ... bedeutet die Wegführung der Anthropologie von reiner Beobachtung des äußeren Erscheinungsbildes zur genetischen Kausalanalyse, ... zur Humangenetik, wie man heute sagt“ (J. Schaeuble). Erst 1997 meldete Niels C. Lösch (Lit.) massive Bedenken an: Fischer „liefert nicht den mit statistisch gesichertem Zahlenmaterial erbrachten Beweis, daß sich eines der von ihm ausgesuchten Rassenmerkmale gemäß einem dominant-rezessiven Erbgang fortpflanzt“. Fischers Erkenntnis, daß Mischlinge gegenüber der „minderwertigen“ Ausgangsphase – Hottentotten – höherwertig seien, „luxurierten“, ist für sein Überlegenheitsgefühl gegenüber den „Negern“ bezeichnend. Fischer lehnte auf Grund seiner Untersuchungen die rassische Mischehe zwischen Weißen und Afrikanern entschieden ab und vertrat den Standpunkt der angewandten Rassenhygiene, d. h. des strikten Verbots der Vermischung und damit der Verhinderung des Übergangs nachteiligen Erbguts auf die Nachkommenschaft. Seine Interessengebiete waren schon im ersten Jahrzehnt des 2O.Jahrhunderts sehr vielfältig. Seine Vorlesungen umfaßten Topographische Anatomie, Entwicklungsgeschichte, Vererbung beim Menschen, Allgemeine und Spezielle Anthropologie, Rassenlehre und Prähistorie. Allein zwischen 1898 und 1918 veröffentlichte Fischer 51 wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Höckergräbern (1903), Papuas (1905), Haarfarben (1907), Inzucht- und Bastardisierungsproblemen beim Menschen (1912) befaßten. Bei seinen Studenten erwarb er sich in diesen Jahren den Ruf des „Studentenvaters“.
In das erste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts fällt auch der geglückte Versuch – an dem Fischer führend beteiligt war –, die verschiedenen badischen Vereine, die sich mit Volkstum, Brauchtum und Regionalgeschichte befaßten, zu einer einzigen Organisation zusammenzufassen: am 1. Januar 1909 wurde der bis heute bestehende Landesverein „Badische Heimat“ gegründet, dessen Vorsitz Fischer 1913 übernahm und dessen Ehrenvorsitzender er von 1929 bis zu seinem Tode war. Unzweifelhaft war Fischer von echter Heimatverbundenheit getragen und Land und Leuten, insbesondere seiner engeren südbadischen Heimat, in jeder Weise zugetan. Er verstand sich auch mit den sogenannten kleinen Leuten gut und war in den Dörfern des Schwarzwalds und des Kaiserstuhls als „Heimatprofessor“ beliebt und verehrt. Aber auch hier stand die Kräftigung der „bodenständigen Lebensweise“ und die Ablehnung des Großstadtlebens im Vordergrund. Wie er sich auch auf diesem Gebiet von rassehygienischen Überlegungen leiten ließ, zeigen viele Titel seiner 25 Aufsätze in der „Badischen Heimat“ zwischen 1914 und 1959: „Biologische Familienforschung“, „Vererbung“, „Die Erbkunde in der Familienforschung“, „Die Fortschritte der menschlichen Erblehre als Grundlage eugenischer Bevölkerungspolitik“, „Erbgut der Sippe“. Die „bodenständige Lebensweise“ war für Fischer der „Garant einer charakterlich und rassisch gesunden Bevölkerung über Jahrhunderte“.
Gesichtspunkte der Volksgesundheit leiteten Fischer auch bei der Erforschung der menschlichen Erbgesundheit. Ergänzend gewann die moderne biochemische und medizinische Genetik größte Bedeutung für das Erkennen und das Verständnis von Krankheiten (1900 Entdeckung der A-B-0-Blutgruppen, 1945 der Beziehung zwischen genetischer Konstitution des Menschen und Infektionskrankheiten, 1959 der Chromosomenaberrationen).
Bei Ausbruch des 1. Weltkriegs stellte sich Fischer sofort zur Verfügung. Er wurde als Stabsarzt einberufen und leitete bis 1917 als Chefarzt das Reservelazarett Offenburg, von 1917 an stand er der Chirurgischen Abteilung des Orthopädischen Lazaretts in Ettlingen („Verstümmelte“) vor. Seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität Freiburg lief daneben weiter. Von der Zerstörung der Freiburger Anatomie am 14. April 1917 an war Fischer wieder ausschließlich in Freiburg tätig, und dies umso mehr, als sich 1918 die Nachfolgefrage für Robert Wiedersheim stellte. Dieser setzte trotz des üblichen Widerstands gegen „Hausberufungen“ durch, daß Fischer seine Nachfolge antrat. Allerdings gehörte Fischer selbst dem Gremium an, das die prospektiven Nachfolgekandidaten sichtete, und dies veranlaßte die Fakultät, nach Fischers Berufung in ihr Reglement eine Bestimmung aufzunehmen, die eine Wiederholung dieses Vorgangs ausschloß. Rufe an bedeutende anatomische Lehrstühle indessen – München, 1918 und 1925, Wien 1921 -bestätigten Fischers Reputation. Von 1918 an bahnte sich der endgültige Übergang von der Anatomie zur Anthropologie an. Seinen Verpflichtungen als Ordinarius für Anatomie kam er selbstverständlich nach, aber der 1921 erschienene „Baur/Fischer/Lenz“ – der Mitverfasser Erwin Baur war Botaniker und Vererbungsforscher, Fritz Lenz war Rassenhygieniker –, „Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre“ (schwedisch 1925, englisch 1931) zeigte an, wie sich der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit verlagert hatte: Fischer führte die vererbungswissenschaftlichen Methoden in die Anthropologie ein, aber seine eigenen Forschungen führten dazu, daß ihm seine Einteilung der europäischen „Stammrassen“ – nordisch, dinarisch, alpin, mediterran – allmählich zweifelhaft vorkam. In der 1936 erschienenen 4. Auflage des Baur/Fischer/Lenz – Hitlers Lektüre in Landsberg übrigens – strich er das Kapitel über die Rasseneinteilung ersatzlos. Es war ihm klar geworden, daß es in der früher vertretenen strikten Abgrenzung Rassen nicht geben könne.
Fischer reiste gerne und betrieb seine Forschungen am liebsten vor Ort. 1920 untersuchte er die menschlichen Überreste in der Gruft auf Schloß Heiligenberg – auf Grund von anthropometrischen und anatomischen Messungen fand er heraus, daß es dort ein Skelett mehr gab, als in den Aufzeichnungen aufgeführt –, 1925 in der Gruft der Universitätskirche Freiburg, 1927/28 die der Abtei des Klosters Lorsch, 1930 die etruskischen Grabkammern in Italien, 1933 die Gruft auf der Insel Reichenau, 1935 die Leichenreste von Heinrich dem Löwen. 1959 berichtete der Fünfundachtzigjährige in „Begegnungen mit Toten. Aus den Erinnerungen eines Anatomen“ über die bei diesen Forschungsprojekten gemachten Erfahrungen. Auf einer Forschungsreise nach den Kanarischen Inseln (1925) suchte Fischer die rassische Zugehörigkeit der Guanchen, der Urbevölkerung der Kanaren, zu ergründen, 1933 analysierte er die Masken aus den Königsgräbern von Mykene, und 1938 nahm er zur rassischen Zugehörigkeit der Etrusker Stellung. Das Problem der süddeutschen und europäischen Schädelveränderungen, der rassengeschichtlich interessanten Skelette fesselte ihn besonders bei seinen Ausgrabungen am Kaiserstuhl 1933 in Bischoffingen (Neolithiker), in Forchheim (Reihengräber der Alemannen) und in Ihringen (Hallstattzeit). Fischer erkannte als erster, daß die Besiedlung des europäischen Raums nicht von Asien, sondern von Afrika aus erfolgte.
Schon zu Beginn des Jahrhunderts, vor allem aber in der Notzeit nach der Niederlage von 1918 gab es vielfältige Bestrebungen, die Volksgesundheit auf rassenhygienischer Grundlage zu verbessern, um auf die eine oder andere Weise „Ballastexistenzen“ loszuwerden, die die öffentlichen Haushalte belasteten. Eine ähnliche Diskussion wurde damals auch in Großbritannien und Schweden geführt. Der Leipziger Strafrechtler K. Binding und der Freiburger Psychiater A. Hoche veröffentlichten 1920 eine Schrift „Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens“, die viel Aufsehen erregte. 1930 wurde unter Vorsitz des sozialdemokratischen Politikers Carl Severing ein „Reichsausschuß für Bevölkerungsfragen“ gebildet, der diese Problematik beriet. Im gleichen Jahr veröffentlichte der Psychiater Ernst Gaupp sein Buch über „Die Unfruchtbarmachung geistig und sittlich Kranker und Minderwertiger“. Diese wenigen Stichworte zeigen Präsenz und Gewicht der rassehygienischen Diskussion nach dem I. Weltkrieg an, die schließlich im Jahre 1927 zur Errichtung eines „Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik“ im Rahmen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft führte. Träger waren das Deutsche Reich und der preußische Staat. Als Direktor des Instituts wurde Fischer berufen, der selbst die Abteilung „Anthropologie“ übernahm und die Leitung der Abteilung „Menschliche Erblehre“ seinem Vorzugsschüler und späteren engen Freund Otmar Freiherr von Verschuer (1896-1969) übertrug. Der Jesuit Hermann Muckermann wurde Abteilungsleiter „Eugenik“. Seit Übernahme der Institutsleitung publizierte Fischer nicht mehr viel, sondern organisierte die wissenschaftliche Forschung auf den vom Institut bearbeiteten Gebieten und vergab eine große Zahl von Dissertationen über Erbpathologie, Serologie und Zwillingsforschung.
In diesen Jahren stand Fischer im Zenit seines Ansehens, was unter anderem dadurch zum Ausdruck kam, daß er die in die seit 1863 bestehende Mittwochs-Gesellschaft aufgenommen wurde. Dieser alle zwei Wochen tagenden Vereinigung gehörten 16 Mitglieder aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens an, großenteils Gelehrte mit internationalem Ansehen, aber auch Politiker und Militärs. Die Aufnahme in die Gesellschaft galt als hohe Auszeichnung; sie ergänzte sich durch einstimmige Zuwahl. Zur Zeit der Mitgliedschaft Fischers (1927-1942) waren Mitglieder u. a. der Geograph Albrecht Penck, die Historiker Friedrich Meinecke und Hermann Oncken, die Kunsthistoriker Werner Weisbach und Wilhelm Pinder, der Theologe Hans Lietzmann, der Chirurg Ferdinand Sauerbruch, der ehemalige Reichsminister Wilhelm Groener, der frühere Generaloberst und Generalstabschef Ludwig Beck, der preußische Finanzminister Johannes Popitz, der frühere Botschafter Ulrich von Hassell, der Verwaltungsjurist Bill Drews. Den 30. Januar 1933 empfanden die Mitglieder der Gesellschaft „eher als Rettung denn als Bedrohung“ (Klaus Scholder), aber im Lauf der Jahre wurde aus der anfänglich toleranten Haltung gegenüber dem „Dritten Reich“ politische Opposition; drei führende Mitglieder der Gesellschaft – Beck, Popitz, von Hassell, die in enger Verbindung mit Carl Goerdeler standen – wurden nach dem 20. Juli 1944 hingerichtet.
In der Mittwochs-Gesellschaft wurde Fischer wegen seiner persönlichen Integrität geschätzt. Das jüdische Mitglied Weisbach – das nach 1933 in die Schweiz emigrierte – hielt Fischer für eine „immerhin noch gemäßigte Persönlichkeit in der ersten Zeit des Dritten Reiches“; störend wirkte auf Weisbach seine „gewandte Anpassungsfähigkeit“. Wie Millionen andere begrüßte Fischer das Ende des Weimarer Parteienstaates. Aber er trat nicht in die NSDAP ein, und gleich zu Beginn der NS-Zeit kam es zu einem regelrechten Eklat. In einem Vortrag am 1. Februar 1933 hatte er behauptet, „ein gleichmäßig aus arischen und jüdischen Bestandteilen gemischtes und gekreuztes Volk könnte eine sehr anerkennenswerte Kultur schaffen“. Und anders als sein nicht sehr geliebter Schüler und späterer Kollege H. F. K. Günther vertrat Fischer nicht die Höherwertigkeit der nordischen Rasse und auch nicht die die nationalsozialistische Weltanschauung mit begründende These von der Minderwertigkeit der Juden. In einem Vortrag in Freiburg am 16. Februar 1933 erklärte er, „daß die Juden keine minderwertige Rasse, sondern genauso ein hochstehendes Kulturvolk seien wie die Arier“. Zorn und Wut der NS-Presse überschlugen sich, und Fischer mußte sich gegen die Angriffe u. a. des „Stürmer“ gegenüber dem Reichsinnenministerium verteidigen. „In rückhaltlosem Einsatz für die nationalsozialistische Sache ... halte ich mich jedem für ebenbürtig“, schrieb er an Frick. Daß der Nicht-Parteigenosse am 2. Mai 1933 in der letzten freien Wahl zum Rektor der Universität Berlin gewählt wurde – mit 110 von 137 Stimmen –, ist mit Sicherheit auf die Kampagne gegen ihn zurückzuführen, andererseits war seine nationalkonservative Einstellung wohlbekannt. 1934 wurde er vom Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung zum ersten ernannten Rektor der Universität Berlin bestimmt; dies ist wohl seinem in der wissenschaftlichen Welt ungebrochenen Ansehen zuzuschreiben. Aber er wurde bald amtsmüde – eine seiner Aufgaben als Rektor bestand darin, dem hochgeschätzten Kollegen der Mittwochs-Gesellschaft Hermann Oncken, einem Gegner des NS-Regimes, die Entlassung aus dem Staatsdienst mitzuteilen – und konnte nur durch einen befehlsmäßigen Erlaß dazu bewogen werden, seine Amtszeit ganz abzudienen. In diesen Jahren trat, nach der anfänglichen Begeisterung für die völkische Idee des Nationalsozialismus, eine gewisse Ernüchterung bei Fischer ein, die dadurch verstärkt wurde, daß ihm seine beiden Abteilungsleiter am Dahlemer Institut abhanden kamen: Der Jesuit Muckermann mußte sofort nach Ausbruch des „Dritten Reiches“ auf Grund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ entlassen werden, und sein Freund v. Verschuer, dessen enge Verbindung zu Fischer bekannt war, wurde auf ein Frankfurter Ordinariat weggelobt. Nachfolger wurden linientreue Wissenschaftler, Friedrich Lenz (1887-1976) übernahm die Eugenik. Wie Günther vertrat dieser die Höherwertigkeit der nordischen Rasse, und hinsichtlich der Eugenik war er ein getreuer Anhänger der rassenhygienischen Zielsetzung des NS-Staates. Im Lauf der NS-Zeit verlagerte sich der Arbeitsschwerpunkt des Instituts von der Forschung zur „Kader-Qualifizierung“ (Lösch); Beamte, Juristen, Ärzte, auch SS-Ärzte, wurden in Kursen erbbiologisch geschult. Bei den am 14. Juli 1933 geschaffenen Erbgesundheitsgerichten, die über die Zwangssterilisation entschieden, wurde Fischer die Funktion eines Erbgesundheitsoberrichters – zweite Instanz – übertragen; er war an 67 von 1016 Entscheidungen beteiligt.
Bei Kriegsausbruch 1939 beantragte der Patriot Fischer die Mitgliedschaft in der NSDAP, stieß allerdings auf wenig Gegenliebe. Es bedurfte eines Machtworts des „Reichsführers SS“ höchstselbst: Beide (Fischer und Lenz) sollten aufgenommen werden, weil sie „in den letzten Jahren durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten erheblich zur Untermauerung und wissenschaftlichen Anerkenntnis des rassischen Teils der nationalsozialistischen Weltanschauung beigetragen haben“, schrieb Himmler an den „Stab des Stellvertreters des Führers“. Am 1. Januar 1940 wurde Fischer schließlich aufgenommen.
Er wurde am 18. März 1942 emeritiert und kehrte nach Freiburg zurück, nachdem er die Nachfolgefrage gelöst hatte. Es gelang ihm, Otmar von Verschuer als seinen Nachfolger durchzusetzen. Die Weichen dazu hatte er schon früher gestellt: 1940 hatte er, unter dem Eindruck der damaligen Siegesmeldungen, eine völlige Umorganisation des Instituts im Blick auf seine „gewaltigen neuen Aufgaben“ vorgenommen. Er hatte es in sieben Abteilungen neu gegliedert. All das war im engen Einvernehmen mit Verschuer geschehen, um den Boden für dessen Nachfolge vorzubereiten. Die Mittwochs-Gesellschaft, für die Fischer ebenfalls Verschuer als Nachfolger vorgesehen hatte, blieb diesem jedoch verschlossen. Am 5. Dezember 1943 schrieb Ulrich von Hassell in sein Tagebuch über einen Vortrag Verschuers über Rassenpolitik: „... der Mann, den E. Fischer wagte, als seinen Nachfolger in der Mittwochs-Gesellschaft vorzuschlagen. Ein oberflächliches, für parteipolitische Zwecke frisiertes Geschwätz, eine wahre Schande“. Schwer erschüttert wurde Fischer durch den Tod seines einzigen Sohnes an der Ostfront, er legte sofort alle seine Ämter nieder. Am 70. Geburtstag im Jahre 1944 erfuhr er eine außergewöhnliche Ehrung, nachdem er schon 1939 die Goethe-Medaille erhalten hatte, er erhielt die höchste Auszeichnung des „Dritten Reiches“, den Adlerschild des Großdeutschen Reiches, der dem „Wegbereiter der wissenschaftlichen Rassenlehre“ gewidmet war. Das Dahlemer Institut wurde in „Eugen-Fischer-Institut“ umbenannt.
Als Freiburg am 27. November 1944 großenteils zerstört wurde, zog Fischer zu einer seiner Töchter nach Sontra und blieb dort, die weitere Entwicklung in Deutschland erst einmal kühl abwartend, volle sechs Jahre. In dieser Zeit schrieb er seine Lebenserinnerungen, die bis heute nicht veröffentlicht sind. Niels C. Lösch (L) hat erstmals daraus publiziert und man erfährt, daß Fischer hinsichtlich der Verbrechen des „Dritten Reiches“ „unwissend und nichtsahnend“ gewesen sei und daß er „erschüttert war“ über die „zum Himmel schreienden Unmenschlichkeiten und Wahnsinnstaten“; er lehnte aber jeden Zusammenhang mit seinen rassenbiologischen Forschungen ab. Am 10. November 1947 wurde er von der Spruchkammer in Rotenburg an der Fulda zum „Mitläufer“ erklärt und zu einer Sühne von 300 Mark verurteilt. Es gab einigen Protest gegen diese Entscheidung – so schrieb die amerikanische Zeitschrift „Science“, „if anyone, he is the man who should be put on the list of war criminals“ –, der aber schnell verebbte. Schon 1948 begann Fischer wieder zu publizieren und Vorträge zu halten. Im Oktober 1950 hielt er den Zeitpunkt für die Rückkehr nach Freiburg für gekommen. Zunächst bemühte er sich intensiv um Klärung seiner Rechtsstellung. Nach langem Hin und Her und hinhaltendem Widerstand der Freiburger Medizinischen Fakultät, die um ihr Selbstbestimmungsrecht fürchtete, erkannte ihm Ministerpräsident Gebhard Müller 1954 die Rechtsstellung eines emeritierten Ordinarius der Universität Freiburg zu, das Land Baden-Württemberg zahlte die Ruhestandsbezüge. Mit großem Eifer ging Fischer nun daran, seine zum Teil durch Beziehungen zum Nationalsozialismus belasteten Schüler unterzubringen, und mit Erfolg: in den 1960er Jahren waren vier von neun anthropologischen Lehrstühlen in den Universitäten der Bundesrepublik mit seinen Schülern besetzt. Freiherr von Verschuer z. B. erhielt, nachdem Fischer seine noch in die Weimarer Zeit reichenden Verbindungen hatte spielen lassen, einen Universitätslehrstuhl in Münster. 1952 wurde Fischer, wie wenn nichts geschehen wäre, zum Ehrenmitglied der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft ernannt, 1954 wurde ihm die gleiche Ehrung von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Anatomie zuteil. Schon 1951 wurde er Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Konstitutionsforschung. Bemühungen, eine Straße in Freiburg nach Fischer zu benennen und ihn zu seinem 90. Geburtstag zum Ehrenbürger von Freiburg zu ernennen, scheiterten.
Überblickt man das Lebenswerk E. Fischers, so bieten sich recht zwiespältige Eindrücke. Ohne Zweifel ist es sein Verdienst, die Anthropologie aus der, wie er es nannte, „altmodischen Schädelmesserei und geistlosen sogenannten rassenkundlichen Bestandsaufnahme“ heraus- und in die „Anthropo-Biologie“ hineingeführt zu haben. War er aber tatsächlich der Begründer der Humangenetik in der Anthropologie, als der er sich selbst sah? Daß die Verknüpfung von Anthropologie und Erbbiologie geradewegs nach Auschwitz führen würde, konnte er 1913 nicht voraussehen – nach seinem Ausscheiden 1942 lieferte Josef Mengele „Material“ von getöteten KZ-Häftlingen zu Rasse- und Vererbungsuntersuchungen an das von Verschuer geleitete Institut nach Dahlem. Für die Massenmorde an erblich Kranken und rassisch der NS-Ideologie nicht passenden völkisch andersartigen Menschen legte er die wissenschaftliche Grundlage: „Heute gilt er (Fischer) mit Recht als der große Bahnbrecher für die wissenschaftliche Unterbauung für die Erb- und Rassenpflege des nationalsozialistischen Staates“ (von Verschuer, 1935). Daß die „Rasse“ eines Menschen über sein Sein oder Nichtsein, über das Recht, sich fortzupflanzen, entschied, war eine unmittelbare Folge der Fischerschen Theorien, die sich zuerst in den Gesetzen zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933 und zum Schütze der Erbgesundheit des deutschen Volkes vom 18. Oktober 1935 konkretisierten. Damit hatte die radikale Aussonderung der „artfremdem“, „degenerierten“ und „kranken“ Elemente des Volkes Gesetzeskraft.
War Fischer Nationalsozialist? Er schrieb 1934: „Einen nationalen Staat haben wir aufgerichtet, und wir sind dabei, ihn auszubauen, einen Staat aus Blut und Boden, einen Staat aus der deutschen Volksverbundenheit heraus aufgebaut auf Volkstum, Rasse und deutscher Seele ... Der Führer hat die Größe gehabt zu sagen: Ich frage das ganze deutsche Volk, ob es mit seinem Willen hinter mir steht; und morgen wird das ganze deutsche Volk sagen: Ja! Ja!“ Aber dieser Überschwang ließ bald nach.
Die Rassenideologie mit der Verherrlichung des nordischen Menschen – die Fischer allerdings ablehnte – war das Kernstück der nationalsozialistischen Weltanschauung, soweit man ihr überhaupt den Rang eines geschlossenen Systems zubilligen will. Fischer trug zu diesem System auch dadurch bei, daß er ähnlich wie bei Haustieren die „Züchtbarkeit“ der menschlichen Rassen propagierte. Seine standhaft während der NS-Zeit durchgehaltene Überzeugung, daß die Juden keine minderwertige Rasse seien, daß die nordische Rasse nur eine unter mehreren sei und daß „Mischlinge“ aus verschiedenen Rassen höherwertige Kulturen hervorbringen könnten, lassen sich nicht als „Widerstandshandlungen“ interpretieren. Die Nationalsozialisten ließen zu, daß er diese abweichenden Meinungen vertrat, weil ihnen Fischerss internationales Ansehen als eines „großen Bahnbrechers“ der NS-Rassenideologie viel zu viel wert war, um es aufs Spiel zu setzen.
Nach der Katastrophe zeigte Fischer nur begrenzte Einsicht: „Ich erkenne meine große Schuld der Blindheit, der Vertrauensseligkeit, der Weltfremdheit, der völligen Unwissenheit um all das Böse ehrlich an – aber nur diese – und bin bereit dafür zu büßen“. In den über zwanzig Jahren, die ihm nach 1945 noch blieben, konnte er sich nicht entschließen, seine Erinnerungen mit diesen Sätzen zu publizieren. Diese Buße blieb aus.
Quellen: Personalakten im HStAS, im BDC (jetzt BA) und im UA Freiburg i. Br.; Mitteilungen des StAF
Werke: Die wichtigsten Werke im Text; vollständige Bibliographie, in: Niels C. Lösch, Rasse als Konstrukt (Literatur), 505-525
Nachweis: Bildnachweise: in: Johann Schaeuble, Eugen Fischer, in BH 1967 (Literatur)

Literatur: (Auswahl) Eugen Fischer, in: Herrmann A. L. Degener, Wer ist’s?, 1928; Eugen Fischer, in: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft, Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild, 1930, in: Das deutsche Führerlexikon, 1934/35; Die Meinung des Herrn Universitätsprofessor, Juden und Arier stellt er auf die gleiche Stufe, in: Der Stürmer, Deutsches Wochenblatt zum Kampfe um die Wahrheit, Mai 1934; Festband Eugen Fischer zum 60. Geburtstag gewidmet von seinen Schülern und Freunden sowie dem Verlag, hg. von Otto Aichel und Otmar von Verschuer, 1934; Otmar von Verschuer, Eugen Fischer, Der Rassen- und Erbforscher, in: Mein Heimatland, 5/6, 1935; Franz Weidenreich, On Eugen Fischer, in: Science, Bd. 104, 1946; Der Heimatprofessor, in: BZ vom 04.06.1954; Eugen Fischer, in: Forscher und Wissenschaftler im heutigen Europa. Erforscher des Lebens: Mediziner, Biologen, Anthropologen, hg. von Hans Schwerte – recte: Hans-Ernst Schneider, 1995 durch Selbstanzeige enttarnt, während des „Dritten Reiches“ SS-Hauptsturmführer im Amt Ahnenerbe – und Wilhelm Spengler, 1955; Eugen Fischer, in: Wer ist wer?, Das deutsche Who’s who?, 1962; Der Heimatprofessor wurde neunzig, Dem Altmeister der Anthropologie Eugen Fischer, in: Badische Zeitung vom 05.06.1964; Johann Schaeuble, Eugen Fischer 5.6.1874-9.7.1967, in: BH 1/2, Dezember 1967; Klaus Scholder, Die Mittwochs-Gesellschaft, Protokolle aus dem geistigen Deutschland 1932-1944, 1982; Leon Poliakov/Joseph Wulf, Das Dritte Reich und seine Denker, Dokumente und Berichte, 1989; Eduard Seidler, Die Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Grundlagen und Entwicklungen, 1991; Helmut Heiber, Universität unterm Hakenkreuz, Teil I, Der Professor im Dritten Reich, 1991; ders., Teil II, Die Kapitulation der Hohen Schulen, Band 1; 1992; ders., Band 2, 1994; Karl-Heinz Debacher, Regionales Geschichtsbewußtsein, Historische Vereine am Oberrhein mit besonderer Berücksichtigung des „Historischen Vereins für Mittelbaden“, 1996; Niels C. Lösch, Rasse als Konstrukt. Leben und Werk Eugen Fischers, 1997; Peter Propping, Wegbereiter der Barbaren, In Eugen Fischer s Rassenlehre selbst vermischte sich einiges, in: FAZ vom 16.09.1997; Franziska Augstein, Gehirne mit Hörnern, Menschenzüchtung als Wille, Vorstellung und Wirklichkeit, in: FAZ vom 11.04.1997; Für deutsche Sozialdemokraten ein erlaubter Gedanke, Leserbrief in der FAZ vom 11.09.1997 von Bernd-Rüdiger Kern zu „Nazismus mit umgekehrtem Gedankengang in Schweden“, FAZ vom 02.09.1997; Eugen Fischer, in: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, hg. von Wolfgang Benz, Hermann Graml und Hermann Weiß, 1997; Rolf Rößler, Das Coubertin-Denkmal und der Deutsch-Französische Kongreß (1938), in: Aquae 97, Arbeitskreis für Stadtgeschichte Baden-Baden, 30, 1997. Weitere Veröffentlichungen über Eugen Fischer in: Niels C. Lösch (siehe oben), 526-530
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