Heimberger, Heinrich 

Andere Namensformen:
  • gen. Heiner
Geburtsdatum/-ort: 14.04.1900;  Adelsheim
Sterbedatum/-ort: 14.06.1977;  Adelsheim
Beruf/Funktion:
  • Volkskundler
Kurzbiografie: 1911-1916 Besuch des Realgymnasiums Adelsheim
1916-1921 Ausbildung am Lehrerseminar Meersburg, 1918 unterbrochen durch Einziehung zum Militärdienst
1922-1923 Hilfslehrer in Adelsheim, Oberneudorf, Neckarhausen, Rippberg, Kuppenheim und Herbolzheim bei Emmendingen (nach Besuch eines Kurses für gewerblichen Unterricht in Karlsruhe zum Teil mit gewerblicher Unterrichtserteilung)
1923-1933 Unterlehrer an der gewerblichen Fortbildungsschule Neudenau
1933-1935 Lehrer an der gewerblichen Fortbildungsschule Neunkirchen
1935-1941 Hauptlehrer an der gewerblichen Fortbildungsschule Adelsheim
1939-1940 zum Kriegsdienst eingezogen
1941-1944 Hauptlehrer an der Gewerblichen Berufsschule Mosbach
1944-1947 Kriegsdienst bei der Luftabwehr, danach in amerikanischer und französischer Gefangenschaft
1948-1963 Hauptlehrer bzw. seit 1961 Gewerbeschulrat an der Gewerbeschule Adelsheim; seit 1948 ehrenamtlicher Denkmalpfleger des Kreises Buchen
1969/70 Ehrenbürger von Adelsheim, Bundesverdienstkreuz
Weitere Angaben zur Person: Religion: rk.
Verheiratet: 1927 Emma, geb. Koch
Eltern: Vater: August Heimberger, Freiherrlicher Rentamtmann
Mutter: Ida, geb. Teufel
Geschwister: 3
Kinder: 3 (2 Töchter, 1 Sohn)
GND-ID: GND/118709658

Biografie: In: Badische Biographien NF 1, 168-169
Werke: Siehe Schriftenverzeichnis im „Ekkhart“ 1970, 167 bis 169, fortgesetzt ebenda 1978, 155. Postum erschienen: Neudenauer Überlieferungen, gesammelt von Heiner Heimberger und Josefine Weihrauch, hrsg. von Peter Assion, Neudenau 1979.
Nachweis: Bildnachweise: Ekkhart 1970 u. 1978, Heimatmuseum Neudenau.

Literatur: Robert Hensle, Dem Volkskundler Heiner Heimberger zum 70. Geburtstag, in: Ekkhart 1970, 162 bis 167; Peter Assion, Abschied von Heiner Heimberger, in: Ekkhart 1978, 149-155; ders., Zur Einführung, in: Neudenauer Überlieferungen, Neudenau 1979, 7-28.
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