Straub, Willy (eigentlich Wilhelm) Karl 

Geburtsdatum/-ort: 12.03.1880;  Karlsruhe
Sterbedatum/-ort: 20.04.1971; Saarbrücken
Beruf/Funktion:
  • Schriftsteller
Kurzbiografie: 1893 Gymnasium Schlettstadt
1900 Abitur Rastatt; Einjährigenzeit in Straßburg
1902 Jura-Studium in Straßburg, Freiburg i.Br., Berlin und Heidelberg
1903 Rückkehr der Familie ins „Altreich“; literarisches Debüt
1908 Volontariat bei der „Heidelberger Zeitung“
1909 Ablehnung der Dissertation durch den Heidelberger Strafrechtler Lilienthal
1911-1914 Redakteur bei der „Bayerischen Landeszeitung“, Würzburg
1914-1918 Kriegsteilnahme (französisch-lothringische und russische Front); später in die Heimat abkommandiert
1918-1928 Saarbrücken
1928 Redaktion „Deutsche Baukultur“, Berlin
1931 Umzug nach Freiburg i.Br.
1933 Leiter des Presseamts der Stadt Freiburg i.Br.
1937 Mitarbeiter des Stadtarchivs Freiburg i.Br.
1940 Teilnahme an der „Dichterfahrt durch das Elsaß“, nach 1945 freier Schriftsteller
1968 Umzug nach Saarbrücken
1967 Verleihung der Max-Dauthendey-Plakette in Silber
Weitere Angaben zur Person: Religion: römisch-katholisch
Verheiratet: 1. 1920 Klara Maria, geb. Emonds (1881-1987)
2. 1939 Frieda Franziska Auguste, geb. Koller, Hauswirtschaftslehrerin (1898-1987)
Eltern: Karl (1842-1925), Postdirektor
Wilhelmine, geb. Nenz (1852-1934)
Geschwister: 1 Schwester
Kinder: aus 1. Ehe Angelika Friederike (* 1928)
aus 1. Ehe Christoph Norbert (1929-1995)
GND-ID: GND/118755781

Biografie: In: Baden-Württembergische Biographien 3, 405-408
Quellen: Nachlaß: StAF T 1
Werke: Spiel und Kampf. Gedichte, 1908; Vollblutfrauen. Acht Frauenschicksale, 1909; Zwischen Tag und Abend. Gedichte, 1916; Sonette, 1920; Die Reise um Silvia. Tagebuch eines Empfindsamen, 1926; Letzte Fahrt. Neue Sonette. Privatdruck 1927; Zwischen Gott und Welt. Neue Gedichte, 1930; Die Architektur im Dritten Reich, 1932; Hüter der Flamme. Roman, 1940; Silberfüchse. Roman, 1943; Das Heiratskarussell. Lucrezia Corsini. 2 Novellen, 1955; Die hundert Sonette eines Zeitlosen. 1907-1957. Eine Auswahl, 1960; Heidelberg. Hg. Fremdenverkehrsamt der Stadt, o.J. (1962); Erinnerungen an das Elsaß. Ein Zeitdokument, 1966
Nachweis: Bildnachweise: Ekkart (1960) (siehe Literatur)

Literatur: Ferd. Gregori, Lyrik des Jahres. In: Das literarische Echo 23 (1921), H. 8, Sp. 468; Erich Dürr, Karl Wilhelm Straub. In: Saarbrücker Zeitung, 27.11.1926; ders., Karl Wilhelm Straub. In: Mannheimer Tagblatt, 16.12.1926; Wilh. Westecker, Lyriker. In: Berliner Börsenzeitung, 25.03.1931; Hans Franck, Zwischen Gott und Welt. In: Hamburger Nachrichten, 26.06.1931; Erich Dürr, Zwischen Gott und Welt. Der badische Lyriker Karl Wilhelm Straub. In: Neue Badische Landeszeitung, 19.08.1931; Karl Wilhelm Straub. Über sich selbst. In: Ekkhart 15 (1934), 64f.; Architektur als Ausdruck der Gesinnung. In: Der Alemanne, 28.04.1945; Paul Weinacht, Karl Wilhelm Straub. Zu seinem 60. Geburtstag. In: Der Führer, 10.03.1940; Fritz Bühler, Karl Wilhelm Straub 75 Jahre alt. In: BH 35 (1955) H. 1, 41-43; Paul Bertololy, Nachwort. In: Straub, Das Heiratskarussell, 1955, 94-99; W. Kosch, Deutsches Literatur-Lexikon, 1958, Bd. 4, 2899; Gustav Faber, Karl Wilhelm Straub, Architekt der Sprache. Zum 80. Geburtstag. In: Ekkhart (1960), 27-29; ders., Meister der Sonette. Zum 80. Geburtstag von Karl Wilhelm Straub. In: BNN, 11.03.1960; Fritz Bühler, Karl Wilhelm Straub, Dichter und Publizist. Zu seinem 80. Geburtstag. In: Saarheimat 4 (1960) H. 3, 20f.; KS. Dichter und Journalist zugleich. Karl Wilhelm Straub ist in das Saarland zurückgekehrt. In: Saarbrücker Zeitung, 12.03.1968; Faber, Gustav, Architekt der Sprache. Der badische Dichter Karl Wilhelm Straub 90 Jahre. In: Saarbrücker Zeitung, 09.03.1970; mdr (i.e. Heinz Mudrich). Ein Leben mit der Feder. In: Saarbrücker Zeitung, 12.03.1970; anonym, Karl Wilhelm Straub +. In: Saarheimat 15 (1971) H. 4/5, 106; Paul Raabe, Bücher und Autoren des literarischen Expressionismus, 1992, 460f.
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