Schmitthenner, Paul Ludwig Wilhelm Martin

Geburtsdatum/-ort: 02.12.1884;  Neckarbischofsheim
Sterbedatum/-ort: 12.04.1963;  Heidelberg
Beruf/Funktion:
  • Historiker, DNVP/NSDAP-Politiker, Mitglied des Landtags
Kurzbiografie: Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg
1904 Fahnenjunker im 2. Badischen Grenadier-Regiement Nr. 110, 1905 Offizier
1914-18 Teilnahme am 1. Weltkrieg, seit 1915 als Generalstabsoffizier (zahlreiche Orden und Auszeichnungen); 1920 als Major verabschiedet
1919-1922 Studium der Geschichte an der Kriegsakademie in Berlin und in Heidelberg
1922 Promotion in Heidelberg zum Dr. phil.
1925 Mitglied des Badischen Landtags (DNVP, seit 1. Okt. 1933 NSDAP)
1928 Habilitation in Heidelberg; venia legendi für Geschichte des Kriegswesens
1933 11. Mär. Staatskommissar, 6. Mai Staatsrat, ab Sep. 1933 Staatsminister im Badischen Staatsministerium
1933 19. Mai planmäßiger außerordentlicher Prof. (mit der Amtsbezeichnung und den Rechten eines ordentlichen Prof.) für Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Kriegsgeschichte und Wehrkunde
1937 1. Okt. (nach mehreren Eingaben Schmitthenners) Ernennung zum ordentlichen Prof. für Wehrpolitik und Wehrwissenschaft, zuvor Ablehnung einer Berufung als Generaldirektor der preußischen Staatsarchive
1938-1945 1. Nov.-30. Apr. Rektor der Universität Heidelberg
1939 Oberstleutnant im Generalstab
1940 4. Jun. mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Badischen Ministers des Kultus und Unterrichts beauftragt, Leiter der Abteilung Erziehung, Unterricht und Volksbildung des Chefs der Zivilverwaltung im Elsaß (bis 1945)
1944 SS-Brigadeführer (seit 15. Okt. 1934 Mitglied des SS Oberabschnitts Rhein)
1945 30. Apr. durch die Militärregierung entlassen, 1952 als planmäßiger außerordentlicher Prof. zur Ruhe gesetzt
Weitere Angaben zur Person: Religion: ev.
Verheiratet: 1910 Emma, geb. Grimmel
Eltern: Vater: Adolf Schmitthenner, Stadtpfarrer in Neckarbischofsheim (1854-1907)
Mutter: Aline, geb. Wagner (1857-1922)
Geschwister: 5
Aline, verheiratete Hasse (geb. 1881)
Adolf (geb. 1882), Pfarrer
Gottfried (geb. 1891), Direktor bei Degussa
Erika (geb. 1895), Dr., Studienrätin
Heinrich, Prof. der Geographie
Kinder: keine
GND-ID: GND/118759906

Biografie: Eike Wolgast (Autor)
Aus: Badische Biographien NF 3, 239-243

Nach einer Karriere als Berufsoffizier begann Schmitthenner nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Geschichtsstudium und wurde als Schüler Karl Hampes mit einer Dissertation über „Die Ansprüche des Adels und Volks der Stadt Rom auf Vergebung der Kaiserkrone während des Interregnums“ promoviert. Seine Habilitationsschrift über „Weltgeschichte des Krieges“ erschien, reich bebildert und populärwissenschaftlich umgestaltet, 1930 unter dem Titel „Krieg und Kriegführung im Wandel der Weltgeschichte“. Als Privatdozent der Kriegsgeschichte trat Schmitthenner wissenschaftlich wenig hervor; immerhin urteilte Karl Jaspers über Schmitthenner, es wäre vor 1933 im Kollegenkreis und auch bei ihm „selbstverständlich“ gewesen, „daß er zum Ordinarius reif sei“ (1961).
Als einer der Abgeordneten des Wahlkreises Heidelberg vertrat Schmitthenner die DNVP im badischen Landtag. Obwohl er sich noch Ende 1929 zu einem „modernen und fortschrittlichen Konservativismus“ bekannt hatte, folgte er der reaktionären Radikalisierung der Politik seiner Partei unter Hugenberg ohne jede Einschränkung. Dementsprechend wurden seine Parlamentsreden, die bisher bei allem Phrasenreichtum um sachliche Auseinandersetzung bemüht gewesen waren, seit 1930 zunehmend aggressiver, agitatorischer und verletzender.
Die Belohnung für die Anpassung an den Rechtsextremismus empfing Schmitthenner im Mai 1933. Er wurde Mitglied des Staatsministeriums, wenn auch ohne Geschäftsbereich, und persönlicher Ordinarius an der Universität Heidelberg. In den folgenden Jahren sammelte er weitere Ämter, Dienstgrade und Funktionen, bekleidete hohe Ehrenränge in der SS, wurde Gauverbandsleiter des NS-Altherrenbundes Baden, Beauftragter für das wehrgeistige Vortragswesen in Baden und im Elsaß, Reichsredner zur Verfügung der NSDAP, Reichsredner der Deutschen Arbeitsfront (Volksbildungswerk) und Gauredner. Als ihm nach dem Tode Otto Wackers das Badische Ministerium des Kultus und Unterrichts übertragen wurde – zum Kultusminister ist er nie ernannt worden – und er gleichzeitig die Leitung der entsprechenden Behörde im eroberten Elsaß übernahm, wurde Schmitthenner, seit 1938 Rektor der Heidelberger Universität, sein eigener Dienstvorgesetzter. Der eindrucksvollen Ämterfülle entsprach freilich kaum bedeutende Macht oder wirklicher Einfluß, denn administrativ war Schmitthenner weitgehend von Weisungen abhängig; außerdem stand er in distanzierten Beziehungen zum Gauleiter und Reichsstatthalter R. Wagner.
Schmitthenners steckengebliebene akademische Karriere wurde durch die Machtergreifung 1933 entscheidend befördert. Die vom Kultusministerium ohne Befragen der Fakultät eingerichtete und mit Schmitthenner besetzte Professur verstand er später selbst als „im höchsten Sinne politische Professur“, die sich „zu einer wirksamen Zelle der Gesinnungsbildung am Oberrhein entwickelt“ habe. 1937 wurde ihm das durch die Zwangspensionierung von Jaspers freigewordene etatmäßige Ordinariat übertragen. Eine schon 1933 für Schmitthenner geschaffene „Kriegsgeschichtlich-wehrkundliche Abteilung“ im Historischen Seminar erhielt 1935 als „Seminar für Kriegsgeschichte“ organisatorische Selbständigkeit.
Als Rektor unternahm Schmitthenner große Anstrengungen, um die Daseinsberechtigung der Institution Universität nachzuweisen, wobei er allerdings große innere und äußere Wandlungen im Sinne der herrschenden Weltanschauung und einer durchgehenden Militarisierung verlangte. Er forderte eine „kämpfende Wissenschaft“, die „geistige Waffen“ schmiede – „nur-wissenschaftliche“ Professoren und Studenten konnten an der Universität künftig keinen Platz mehr haben. In Schmitthenners Verständnis wurde die Universität zum „Regiment der inneren Front, wie es die politische Führung braucht“ (1940). Anders als sein Vorgänger Krieck (1937-38) besaß er jedoch Sinn für wissenschaftliche Qualität und verstand sich im Gegensatz zu dessen Vorgänger Wilhelm Groh (1933-37) nicht lediglich als vorbehaltlos williger und gnadenloser Exekutor von staatlichen und Parteianordnungen. So setzte sich Schmitthenner mehrfach für Jaspers ein, befürwortete die Rückkehr Alfred Momberts aus dem Lager Gurs sowie die Zulassung von sogenannten Mischlingen zum Studium; auch anderen Verfolgten des NS-Regimes hat er gelegentlich geholfen. Andererseits regte er im November 1938 nach dem „Angriff des Weltjudentums auf das deutsche Volk“ an, aus den Gefallenentafeln die Namen Jüdischer Rassenangehöriger“ zu entfernen – einer der wenigen Akte offenen Antisemitismus bei Schmitthenner, der aber – und das gerade bei einem Frontsoldaten – deswegen nur um so beschämender wirkt. Geplanten Schmälerungen seiner Universität durch Verlegung (Wirtschaftswissenschaften) oder Unterbindung (Theologie) von Wissenschaftszweigen trat er entschieden entgegen und forderte die Errichtung neuer, teilweise allerdings politisch fragwürdiger Universitätsinstitute.
Trotz der eindeutig politischen Protektion war Schmitthenner kein von der braunen Welle aus dem wissenschaftlichen Nichts emporgespülter Ignorant, sondern verfügte über gute Bildung und gediegene historische Kenntnisse. Seine Denk- und Urteilskategorien waren freilich bemerkenswert eng: Militarismus, Nationalismus und Rassismus bestimmten sein Weltbild. Schmitthenners Militarismus spiegelte sich außer in der Wahl und Behandlung seiner Forschungsgegenstände auch in seinen Reden und Erlassen durch reichlichen Gebrauch entsprechender Wendungen und Klischees wider. Sein militaristisches Denken verband sich aber durchaus mit Bekenntnissen zum Frieden als „natürlicher, ersehnter und beglückender Form des Daseins“ (1937). Die geistige Kriegsvorbereitung lehnte er im Gegensatz zur wehrgeistigen Erziehung ausdrücklich ab und unterschied zwischen „kriegerisch“ im Sinne militärischer Aktivität und „soldatisch“ als wehrbereiter Lebenshaltung. Zum militärischen Denken trat bei Schmitthenner das nationalsozialistische, ohne daß er jedoch andere Völker ausdrücklich herabgesetzt hätte. Er begnügte sich mit der Gegenüberstellung von Schlagworten wie „artfremder westlicher Liberalismus“ und „artgemäßer preußisch-deutscher Führerstaatsgedanke“, von „westlich-romanisch“ und „germanisch-deutsch“ (1938). In seinem rassistischen Denken beschränkte er sich im allgemeinen auf Kategorien wie „Art“ und „Rasse“ ohne diffamierende Spezifizierung, antisemitische Vorurteile werden nicht verbalisiert, auch wenn sie, wie Schmitthenners Vorstoß 1938 zeigt, latent durchaus vorhanden gewesen sind.
Schmitthenners Geschichtsbild war von sozialdarwinistischem und organologischem Denken bestimmt, das intellektuell simple Raster von alten und jungen, absterbenden und aufsteigenden Völkern stellte für ihn den Schlüssel zum Verständnis der Weltgeschichte dar. Sein politisches Denken orientierte sich am Führerstaat, den er, als deutsch-germanischem Wesen entsprechend, auch in der Geschichte aufspürte und der für ihn seine Erfüllung im Dritten Reich gefunden hatte.
Seine Begeisterung für Hitler war vorbehaltlos. Er habe die Wahrhaftigkeit des Volkes wieder hergestellt und „für die Ewigkeit des Volkes dem Staat die erstarrte Maske des wechselnden Selbstzwecks abgerissen und eine nicht mehr vertilgbare rassische Seele verliehen“ (1936). Partei und Führer wurden überschwenglich verherrlicht als Retter von Reich und Volk, die Weimarer Republik als „Zwischenstaat der Minderwertigen“ (1935) geschmäht.
Schmitthenner hatte den Ehrgeiz, die theoretische Fundierung und methodische Systematisierung einer neuen Wissenschaft und ihrer Begrifflichkeit zu leisten. Die Wehrwissenschaft – gelegentlich auch im Plural verwendet – sollte keine militärisch-praktische Wissenschaft von Strategie und Taktik sein, sondern eine interdisziplinäre Universalwissenschaft mit drei Gruppen: Naturwissenschaftlich-mathematisch-medizinisch, technisch, geisteswissenschaftlich. Ihre Aufgabe war es, die Menschen zu Wehrhaftigkeit und Volksgemeinschaft zu erziehen sowie Kenntnisse über Wehrwesen, Wehrpolitik und Krieg zu verbreiten. In der geisteswissenschaftlichen Gruppe mußten vor allem Geopolitik, Volkswirtschaft und Kriegswissenschaft unter Federführung der Geschichte als dem „eigentlichen Dolmetscher der geisteswissenschaftlichen Wehrkunde“ zusammenarbeiten. Das System der geisteswissenschaftlichen Gruppe bestand aus drei Hauptabteilungen: Allgemeine Wehrkunde, die „die wehrwissenschaftlichen Grundlagen ..., ihre Allgemeingültigkeiten und Gesetzmäßigkeiten“ behandelt; wehrwissenschaftliche Kriegskunde, die „die Verflechtung obiger Grundlagen in der Erscheinung des Krieges in Geschichte und Gegenwart“ erörtert; wehrwissenschaftliche Staatenkunde, die sich der „Verflechtung der wehrwissenschaftlichen Grundlagen zur wehrpolitischen Lage der einzelnen Staaten und Völker“ widmet (1933). Die unbeholfenen Formulierungen und die uneindeutig bleibende Systematik, die Schmitthenner in der Folgezeit zu immer neuen Versuchen klärender Begriffsdefinitionen veranlaßte, zeigen, daß seine Stärke nicht gerade in der methodischen Reflexion lag und daß die von ihm inaugurierte neue Wissenschaft ein Kunstgebilde war, das ernsthafter Nachprüfung nicht standhielt.
Sinn der neuen Wissenschaft sollte es sein, die Wehrhaftigkeit des deutschen Volkes zu stärken; entsprechend stellte Schmitthenner seinem „Kriegsgeschichtlichen Seminar“ die Aufgabe, „die Wehrpolitik in ihrem geschichtlichen Schicksal und ihrer geschichtlichen und gegenwärtigen Auswirkung“ zu bearbeiten und durch Forschung und Lehre die Studenten zu einer „inneren soldatisch-friedhaften Haltung und Gesinnung“ zu erziehen (1936).
Das wissenschaftliche Œuvre Schmitthenners läßt sich fast ausschließlich dem einzigen Thema Kriegsgeschichte und Wehrkunde zuordnen. Zumeist handelt es sich um Überblicksdarstellungen und populär gehaltene Werke, die vorhandenes Material zu Fragen der Kriegsgeschichte und der Entwicklung des Heerwesens, der Heeresorganisation sowie der Waffentechnik ohne eigene Forschungen gefällig gruppieren; bezeichnenderweise bevorzugte Schmitthenner auch für große Themen die kleine Form des Essays und der Broschüre. Ein wissenschaftlicher Apparat mit Belegen und Nachweisen fehlt durchweg, wenn auch der Informationsgehalt vieler seiner Arbeiten nicht unbeträchtlich ist. Stilistisch sind sie gekennzeichnet durch reiche Verwendung militärischer Metaphern und schwungvolles Pathos. Ein spezifischer NS-Jargon fehlt im allgemeinen, ebenso fehlen offen antisemitische Äußerungen. Begriffliche Präzision und nüchtern-kritische Rationalität dürfen gleichwohl in seinen Arbeiten nicht gesucht werden.
Während mehrere frühe Arbeiten – offenbar im Zusammenhang mit seiner Habilitationsschrift entstanden – die Entwicklung des Söldnertums im mittelalterlichen Heereswesen behandelten, sah es Schmitthenner nach 1933 als seine eigentliche Aufgabe an, durch Bücher wie „Volkstümliche Wehrkunde“ (1935; 2. Auflage 1937), „Wehrhaft und frei. Die deutsche Wehr von den Anfängen bis zur Gegenwart“ (1934; 3. Auflage 1943) oder „Das deutsche Soldatentum. Entwicklung, Wesen und Leistung“ (1938) zur „Überwindung der früheren wehrpolitischen Verständnislosigkeit des deutschen Volkes“ (1937) und zur Stärkung der Wehrbereitschaft beizutragen. Anspruch auf Wissenschaftlichkeit kann neben seiner Dissertation lediglich – und auch das nur in beschränktem Maße – die Habilitationsschrift erheben; die systematisch angelegte Darstellung ist von der Fachkritik immerhin noch vor 1933 als „bedeutsames Stück Kulturgeschichte“ gewürdigt worden.
Das in Schmitthenners Selbstbeurteilung wichtigste Werk behandelte „Politik und Kriegführung in der neueren Geschichte“ (1937). Schmitthenner ging hier von vier Kräften im Staat aus, der kriegerischen, friedlichen, militärischen und politischen Kraft, die miteinander um Dominanz rängen und die in einer den jeweiligen Zeitumständen Rechnung tragenden Weise zu sinnvoll-einheitlichem Zusammenwirken geführt werden müßten. Mit dieser Konstruktion wollte Schmitthenner die Notwendigkeit einer politisch-militärischen Einheitsführung als Voraussetzung für die Behauptung eines Staates in Frieden und Krieg begründen – als Beispiele dienten Friedrich der Große, Ludendorff und Hitler.
Kontroversen, die sich insbesondere an diese Arbeit wie auch an seine Wehrwissenschaftskonzeption allgemein knüpften, zeigte sich Schmitthenner nicht gewachsen. Als die Historiker Fritz Härtung (1938) und Gerhard Oestreich (1940) Forschungsleistung und Erkenntnisertrag kritisierten, insbesondere mangelnde Quellenbenutzung, Oberflächlichkeit, fehlende analytische Durchdringung des Stoffes sowie reine Feldherrnperspektive ohne Beachtung der sozialen Kräfte rügten, entzog sich Schmitthenner der Diskussion, indem er auf den wehrpolitischen, nicht fachwissenschaftlichen Zweck seiner Arbeiten verwies; wichtig sei es nicht so sehr zu forschen, sondern „das bisher zutage geförderte Material endlich einmal wehrpolitisch zu beleuchten und zu verwerten.“ Er beanspruchte für diese Aufgabe besondere Autorität, da er „wie wenige in Deutschland die wissenschaftliche, politische und soldatische Praxis in einer Person“ vereinige (1939). Die Erfahrung soldatischer Praxis, auf die Schmitthenner sich berief und die er 1939/40 an der Westfront betätigt hatte, schützte den badischen Kultusminister nicht davor, noch am 7. März 1945 in einem Erlaß Lehrer und Schüler zum Durchhalten und zum Haß auf die Feinde zu ermahnen und zu versichern: „Die realen und materiellen Mittel und Kräfte, die wir noch besitzen, reichen zur Erringung des Sieges in vollem Maße aus.“ Er verpflichtete alle Erzieher zu aktiver Kampfbereitschaft und bezeichnete Flucht als größte Schande. Wenig später verließ er selbst seinen Dienstsitz Heidelberg vor der Besetzung durch amerikanische Truppen.
Ob und auf welche Weise Schmitthenner den Untergang seiner Welt für sich verarbeitet hat, ist ungewiß. Er ist nach 1945 öffentlich nicht mehr hervorgetreten und hat auch nichts mehr publiziert.
Quellen: UA Heidelberg; GLA K.; K. Groß (Hg.), Handbuch für den Badischen Landtag. V. Landtagsperiode 1933-1937 (Karlsruhe 1934), 145 f.; Bad. Geschäfts- und Adreßkalender. Anhang: Behörden und Dienststellen im Elsaß. 3. Ausg. (Karlsruhe 1942), 8-10; Verhandlungen des Bad. Landtags. Protokolle (3.-5. Landtagsperiode 1925-33). W Bibliographie in: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender (1940/41 II, Sp. 641 f.
Nachweis: Bildnachweise: Porträts: Hochschulführer d. Univ. Heidelberg SS 1939-Trimester 1941; Bad. Geschäfts- und Adreßkalender. Anhang Schmitthenner 9.

Literatur: D. Mußgnug, Die Universität Heidelberg zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, in: W. Doerr (Hg.), Semper apertus. Sechshundert Jahre Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. FS Bd. 3 (Berlin-Heidelberg usw. 1985), 464-503; E. Wolgast, Die Universität Heidelberg 1386-1986 (Berlin-Heidelberg usw. 1986); ders., Die Universität Heidelberg in der Zeit des Nationalsozialismus, in: ZGO Bd. 135/1987, 359-406.
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