Klimsch, Fritz 

Geburtsdatum/-ort: 10.02.1870; Frankfurt a.M.
Sterbedatum/-ort: 30.03.1960;  Freiburg i.Br.
Beruf/Funktion:
  • Bildhauer
Kurzbiografie: 1880-1886 Realgymnasium Frankfurt a.M. (abgebrochen)
1886-1894 Akademie der Künste Berlin; Bildhauerklassen von Albert Wolf und Fritz Schaper
1898 Gründungsmitglied der Berliner Sezession
1912 Mitglied der Akademie der Künste Berlin
1919 Hierahof in Saig über Titisee gemietet
1921 Lehrstuhl für Bildhauerei an der Hochschule für freie und angewandte Kunst, Berlin
1935 Pensionierung; Nachfolger: Richard Scheibe
1940 Goethe-Medaille
1945-1960 Ruhestand auf dem Hierahof
1960 Großes Bundesverdienstkreuz
Weitere Angaben zur Person: Religion: römisch-katholisch
Verheiratet: 1894 Irma, geb. Lauter (1872-1948)
Eltern: Eugen Johann Georg Klimsch (1839-1896), Maler
Helene, geb. Burkard (1840-1917)
Geschwister: Karl (1867-1936), Kunstmaler
Paul (1868-1917), Kunstmaler
Lullu (1873-1924)
Kinder: 1895 Julius
1897 Reinold
1901 Margot
1908 Florentin
GND-ID: GND/119050072

Biografie: In: Baden-Württembergische Biographien 1, 189-191
Werke: Fritz Klimsch, Erinnerungen und Gedanken eines Bildhauers, Berlin o.J.
Nachweis: Bildnachweise: Foto bei Uli Klimsch, Fritz Klimsch. Freie Schöpfungen, 1949; Fritz Wilkendorf, Bei Fritz Klimsch im Hierahof, 1958, 46 und in StAF Bildnissammlung

Literatur: K. R. Henker, Grabmalskunst, mehrere Folgen, Berlin o.J.; Wilhelm von Bode, Fritz Klimsch – eine Auswahl seiner Werke, Freiburg i.Br. 1928; Uli Klimsch, Fritz Klimsch. Die Welt des Bildhauers, Berlin 1938; Fritz Wilkendorf, Bei Fritz Klimsch im Hierahof, in: Ekkhart 1958, 46-49, Ausstellungskatalog Kunst im 3. Reich. Dokumente der Unterwerfung, Frankfurt 1974, div.; Reinhard Müller-Mehlis, Die Kunst im Dritten Reich, in: Heyne-Stilkunde Bd. 3, München 1976, div.; Florian Hufnagl, Fritz Klimsch, in: NDB 12, 1980, 68-70, dort weitere Literaturangaben; Hermann Braun, Fritz Klimsch. Werke, Ausstellungskatalog Hannover 1980
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