Stehlin, Albert 

Geburtsdatum/-ort: 24.07.1900;  Karlsruhe
Sterbedatum/-ort: 05.06.1969;  Freiburg i.Br.
Beruf/Funktion:
  • Präsident des Deutschen Caritasverbandes
Kurzbiografie: 1919 Abitur Karlsruhe
1919-1924 Studium der katholischen Theologie in Freiburg, Münster (Westfalen) und St. Peter (Schwarzwald)
1924 Priesterweihe
1924-1930 Kaplan in Ladenburg a.N., Pforzheim (St. Franziskus) und Mannheim-Neckarau
1930 Caritasrektor in Pforzheim
1940 Pfarrverweser in Mannheim-Neckarau
1944 Leitung der „Christkönigsgesellschaft vom Weißen Kreuz“ (als Nachfolger des hingerichteten Dr. Max Josef Metzger)
1946 Diözesan-Caritasdirektor in Freiburg
1954 Päpstlicher Geheimkämmerer
1955 Domkapitular in Freiburg und Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes
1959 Präsident des Deutschen Caritasverbandes
1960 Päpstlicher Hausprälat
1965 Wiederwahl für eine 2. Amtsperiode als Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
1969 Apostolischer Protonotar
Weitere Angaben zur Person: Religion: rk.
Verheiratet: Unverheiratet
Eltern: Vater: Karl Stehlin, Hauptlehrer, später Stadtschulrat in Karlsruhe
Mutter: Melanie, geb. Schaier
Geschwister: 1 Bruder
GND-ID: GND/136686087

Biografie: In: Badische Biographien NF 1, 252-253
Werke: Albert Stehlin (Hg.), 50 Jahre Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg 1903-1953, Freiburg 1953; Albert Stehlin, Der Deutsche Caritasverband e. V., Memorandum zur Situation der kirchlichen Liebestätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland, hg. DCV, Freiburg 1961; zahlreiche Leitartikel von Albert Stehlin in der Zeitschrift „Der christliche Sonntag“ 1949 ff. (seit 1967 „Christ in der Gegenwart“).
Nachweis: Bildnachweise: A des Deutschen Caritasverbandes.

Literatur: K. Borgmann, „Ich hab' mir Mühe gegeben“. Caritaspräsident Albert Stehlin, in: Die 7 Werke 1969, Heft 4, 6 f.; A. Eckert, In memoriam Albert Stehlin, in: Caritas-Mitt. 1969, Heft 3, 92 f.; E. Reisch, Wir trauern um Albert Stehlin, in: Sobrietas 1969, Heft 4, 121-131.
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