Diadem der Großherzogin Hilda von Nassau

Diadem der Großherzogin Hilda von Nassau

Quelle: Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Das Diadem gehörte der Großherzogin Hilda von Nassau (1864-1952), der Gemahlin Friedrichs II. (1857-1928), und wurde von dem badischen Hofjuwelier Schmidt-Staub gefertigt. Möglicherweise wurde das vorzüglich gearbeitete Diadem aus Anlass des Regierungsantritts Großherzog Friedrichs II. im Jahr 1907 in Auftrag gegeben. Stilistisch weist die Goldschmiedearbeit Elemente des Klassizismus auf. Gold und Platin bilden einen Rahmen mit zwei Stegen, in den Girlanden und gegenläufige Wellenlinien eingepasst sind, besetzt sind sie mit 367 à jour (nur am Rand, ohne Bodenplatte) gefassten Brillianten. Die Juweliere Schmidt-Staub in Pforzheim gehörten zur alteingesessenen Karlsruher Uhrmacherdynastie Schmidt. Im 19. Jahrhundert ließ sich ein Mitglied der Familie in Pforzheim nieder.

Projektpartner: Badisches Landesmuseum Karlsruhe