Landesmuseum Württemberg

Kurzporträt

Das Landesmuseum Württemberg ist eines der größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Auf Beschluss von König Wilhelm I. wurde es am 17. Juni 1862 als „Staatssammlung vaterländischer Altertümer" in Stuttgart gegründet.


Mit seinen umfangreichen Sammlungen dokumentiert das Landesmuseum die Kulturgeschichte in Württemberg von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Objekte der Archäologie, Kunstgeschichte und Volkskunde bilden den Kernbestand; hinzu kommen herausragende Spezialsammlungen wie die Kunstkammer der württembergischen Herzöge oder die Prunkuhren der Renaissance.


Zum Landesmuseum Württemberg gehören in Stuttgart das Alte Schloss, die Sammlung historischer Musikinstrumente im Fruchtkasten sowie das Römische Lapidarium im Neuen Schloss. Eine Außenstelle bildet das Museum der Alltagskultur Schloss Waldenbuch.

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LEO-BW-Komponenten

Für das Projekt „LEO-BW - Landeskunde entdecken online" stellt das Landesmuseum Württemberg einen Bestand von 8.220 Objektdatensätzen bereit. Die ausgewählten Werke sind Zeugnisse der europäischen und vor allem der württembergischen Geschichte. Sie bilden einen Querschnitt der Sammlungen ab und reichen vom eiszeitlichen Löwenköpfchen zum Königinnenporträt, vom keltischen Kultbild zum barocken Prunkschlitten. Selten gezeigte Objekte aus dem Kontext der durch Herzog Carl Eugen von Württemberg gegründeten „Académie des Arts" und der „Hohen Carlsschule", die 2011 in der Studioausstellung „Mit Pinsel, Feder und Gießkanne" zu sehen waren, bilden einen weiteren Schwerpunkt. Außerdem stellt das Landesmuseum Württemberg mit den Konferenzaufsätzen aus dem Jahr 1900 wertvolle volkskundliche Quellen zur Verfügung.